#würzburg

Wie sähe ein fahrradfreundliches Würzburg aus? Diesen Samstag habt ihr ab 14 Uhr in der Zeller Straße die Chance, in die Utopie hereinzuschnuppern und die erste #PopUpBikeLane Würzburgs auszuprobieren! twitter.com/vkwue_jetzt/st…

Bündnis Verkehrswende jetzt (@vkwue_jetzt):
Ankündigung: Wir testen gemeinsam mit @bundnaturschutz die erste #PopUpBikeLane in #Würzburg!

Wann? Sa 23.5. ab ca 14Uhr

Wo? Zeller Straße, Höhe Deutschhausgymnasium

Wir fordern #MehrPlatzFürMenschen!

#Verkehrswende #Radverkehr #MehrPlatzFürsRad

Auf die Straße! Die @SeebrueckeWue wird diesen Samstag ab 13:30 Uhr in Würzburg gegen die Bedingungen in den zahlreichen Geflüchtetenlagern demonstrieren. #LeaveNoOneBehind

Der genaue Ort wird noch bekanntgegeben. twitter.com/SeebrueckeWue/…

Seebrücke Würzburg (@SeebrueckeWue):
Samstag gehts auf die Straße - mit #Abstand und #Mundschutz. Wir sagen: #Lager evakuieren, Lager abschaffen! Das Recht auf Schutz von Gesundheit und Leben gilt für alle Menschen.

Zeit? 13:30. Ort? Wird noch Bekannt gegeben. #Würzburg

#LeaveNoOneBehind #EvacuateNow

Wir haben zum dezentralen Stolpersteinputzen am 8. Mai, dem Tag der Befreiung, aufgerufen. Diesem Aufruf haben sich bis jetzt @F4F_wuerzburg, @antifa_wue, @mehrals16a, @SeebrueckeWue und @EGwuerzburg angeschlossen.

twitter.com/schwarzlichtwu…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
Aufruf zum Stolpersteinputzen am 8. Mai

Am 8. Mai jährt sich der Tag der Befreiung vom Faschismus zum 75. Mal. Aus Würzburg allein wurden 2063 Menschen deportiert, es gab ein KZ Außenlager in Grombühl und Würzburg spielte eine entsch. Rolle bei den Kranken-Morden der Nazis.
Wir rufen dazu auf, an diesem Tag dezentral Stolpersteine zu putzen und so das Gedenken hochzuhalten. Eine Anleitung, wie ihr richtig putzt und eine (nicht vollständige) Karte mit den Würzburger Stolpersteinen findet ihr hier: stolpersteine-wuerzburg.de.
Auch Kerzen und Blumen eignen sich gut, um sie an Stolpersteinen niederzulegen und schaffen Aufmerksamkeit.

Zusätzlich dazu könnt ihr Banner oder Ähnliches aus Fenstern hängen oder an öffentl. Orten anbringen & so die Öffentlichkeit auf die bes. Bedeutung des Tages hinweisen.
Schwarzlicht wird sich in der nächsten Woche vermehrt den Würzburger Opfern der Nazis widmen und euch Hintergründe erzählen, Einzelschicksale vorstellen und erklären, warum dieser Tag auch 75 Jahre später noch wichtig ist.
Lasst uns gemeinsam gedenken, auch in Zeiten von #Corona.

facebook.com/events/6605053…
Werft einen Blick in diese Datenbank, wenn ihr selbst ein wenig recherchieren und mehr über Einzelschicksale lernen wollt: …risches-unterfranken.uni-wuerzburg.de/juf/Datenbank/…

Die Antifa hat einen lesenswerten Thread zur NS-Zeit mit Bezug zu Würzburger Personen veröffentlicht: twitter.com/antifa_wue/sta…

Antifa Würzburg (@antifa_wue):
Kein Vergeben, kein Vergessen: Dezentrales Stolpersteinputzen und kreatives Gedenken am 8. Mai

Der Aufruf findet sich jetzt auch auf Facebook facebook.com/events/6605053… Außerdem veranstaltet das Antira-Referat eine Kundgebung zum Tag des Widerstandes gegen Rassismus. Zusätzlich mobilisieren sie zu online-Protesten, Protest am Fenster und einer Gedenkminute auf.

Alle Informationen findet ihr hier:
twitter.com/F4F_wuerzburg/…

FridaysForFuture Würzburg (@F4F_wuerzburg):
Polieren und Erinnern - Aufruf zum #Stolpersteine putzen

Der 8. Mai ist der Jahrestag der #Befreiung vom #Faschismus. Um an die endlosen Gräueltaten dieser Zeit - auch hier in #Würzburg - zu erinnern, werden am Freitag wieder in ganz Würzburg die Stolpersteine zum

Auch in Bamberg sollen die Stolpersteine geputzt werden!

twitter.com/BambergKiba/st…

KIBA Bamberg (@BambergKiba):
Wir schließen uns dem Aufruf der Antifa an, am morgigen #TagderBefreiung in #Bamberg Stolpersteine zu putzen und Plakate, Banner etc. in der Stadt aufzuhängen: m.facebook.com/events/6303479…

Solidarität mit dem Stattbahnhof Schweinfurt!

Dem Schweinfurter Kulturzentrum Stattbahnhof fallen alle Einnahmen während des #Corona-Shutdowns weg. Dennoch haben sie laufende Kosten zu decken. Um die enormen Verluste halbwegs ausgleichen zu können, hat der Stattbahnhof einen Online-Shop eingerichtet.¹

Wir von Schwarzlicht #Würzburg unterstützen den Stattbahnhof mit einem Sticker-Paket! Bei jeder Bestellung im Stattbahnhof-Onlineshop werden euch schöne Sticker und Flyer von Schwarzlicht Würzburg, @antifa_wue und @nika_bayern beigelegt. In dem Online-Shop findet ihr T-Shirts, Tonträger, Buttons und „Dies Das“. „Eigentlich wollten wir nur eigene Merch-Artikel anbieten“, schreibt der Stattbahnhof. Doch viele Bands kamen auf den „Statti“ zu und spendeten eigenen Merch! Diesen findet ihr nun ebenfalls im Online-Shop Der Stattbahnhof hat als einziges großes Anlaufzentrum für alternative Subkultur in der gesamten Region Schweinfurt eine wichtige Funktion. Seit 1997 residiert das Kulturzentrum Stattbahnhof in den ehemaligen Schalter- und Wartehallen des Bahnhofs #Schweinfurt-Stadt. Entstanden ist es aus dem Kollektiv „die schreinerei“, das bereits in den 1980ern gegründet wurde. Perfekt am Main gelegen, zieht das soziokulturelle Zentrum jedes Wochenende Hunderte an. Zahlreiche bekannte Bands spielten bereits in dem Kulturzentrum östlich der Altstadt. Neben dem vielseitigen Liveprogramm bietet der „Statti“ Discoabende, Kneipenspecials (Bingo, Quiz) und eine selbstverwaltete Kneipe an.² Der Statti muss auch nach Corona weiter existieren! Auf Spenden wollen sie allerdings nicht angewiesen sein. Diese sollen laut den Statti-Betreiber*innen lieber der Seenotrettung zugute kommen. Deshalb rufen wir euch auf: Stöbert euch durch den Statti-Shop! ¹ Der Online-Shop des Statti: stattbahnhof-sw.de/index.php/onli…

² stattbahnhof-sw.de/index.php/der-…

SAVE THE DATE: #WUE2806

Homofeindliche und sexistische Großdemonstration „Demo für Alle“ in Würzburg!

Am 28. Juni soll in Würzburg die erste sogenannte „Demo für Alle“ stattfinden. Am Jahrestag der Stonewall-Riots mobilisieren die Reaktionären zu ihrer ersten „deutschlandweit großen“ Demonstration. Im Aufruf hetzen sie gegen „Homo-Ehe“, Sexualaufklärung und positionieren sich gegen Kinderrechte. Die Demonstrationen unter dem Motto „Demo für Alle“ nahmen ab 2014 in Baden-Württemberg ihren Anfang. Angelehnt an die französische „Manif pour tous“ kämpfen sie gegen gleichgeschlechtliche Ehen, „Gender-Ideologie“ und Sexualaufklärung. Fahrt bekamen die deutschen „Demo für Alle“-Proteste ab 2015 als Reaktion auf den baden-württembergischen Bildungsplan. Hunderte Ultrakonservative und Rechtsradikale zogen durch Stuttgart. Zu den Unterstützer*innen der „Demo für Alle“ zählt u. a. die #noAfD-Politikerin Beatrix von Storch. In Stuttgart und Wiesbaden gab es breiten Protest von feministischen, antifaschistischen und LGBTQ*-Organisationen. Auch in #Würzburg wird es Gegenaktionen geben. Wir halten euch auf dem Laufenden! Zusätzlich empfehlen wir euch Missmutig, @antifa_wue und @QueerPrideWue für Infos zu eventuellen Gegenaktivitäten zu folgen.

Gemeinsam die Stadt zum Regenbogenmeer machen! Der “Demo für Alle” keinen Meter!

Skandal oder normal? - Erinnerungen an die Jobmesse 2014 #WUETHROWBACK

Jeden Mittwoch erzählen wir euch linksradikale Geschichten aus Würzburg. Heute wirft ein Angeklagter der “Jobmessen-Prozesse” einen Blick zurück. An einem Novembertag im Jahr 2014 war die @Uni_WUE im Ausnahmezustand. Eigentlich sollte doch nur eine ganz normale Jobmesse auf dem Hublandgelände stattfinden, aber nun war überall Polizei zu sehen und die deutsche Militärpolizei, die Feldjäger, patrouillierten über das Unigelände und sicherten das Jobmessezelt in alle Richtungen ab. Der Polizeibericht sprach am selben Tag noch von einem “Sturm” auf den Infostand der #Bundeswehr im Zelt, der selbsternannte “Journalismus” von WürzburgErleben erwähnte “Ausschreitungen” und hetzte wie gewohnt gegen die Hochschulgruppe SDS (obwohl der SDS in keinerlei Verbindung zu den Ereignissen stand) und auch sonst drehten alle ziemlich am Rad. Was war passiert?

Eigentlich passierte an diesem Tag nichts weiteres als ein friedlicher Protest gegen die Bundeswehr. Diese trat wie üblich auf der Jobmesse auf, verteilte Flyer mit super Karriereangeboten an Studierende und präsentierte sich als die Saubermenschen, die sie in Zeiten von durch sie ermordeten Zivilist*innen (Stichwort Kunduz) definitiv nicht sind. Die Unileitung hatte im Vorfeld bereits einen antimilitaristischen Infostand auf ihrem Gelände untersagt, sie wollte weder im Zelt der Jobmesse, noch irgendwo sonst auf dem Campus Kritik am eingeladenen Gast. Dennoch kamen kritische Menschen, um zu protestieren. Sie hatten weiße Overalls mit Kunstblut und markanten Sprüchen (“Wir kommen nach dem Einsatz”) an, gingen zum Bundeswehrstand, zeigten Präsenz und diskutierten mit Studierenden, ob die Bundeswehr wirklich ein “ganz normaler” Arbeitgeber sei. Auch trugen sie Mülltüten mit sich, in welche Studierende die ihnen in die Hand gedrückten Bundeswehrflyer als öffentliches Statement hinein werfen konnten. Alles ganz friedlich. Weder wurde der Stand blockiert, noch kam es zu Sachschaden - zwei Vorwürfe, die sich später in Strafbefehlen und der Presse lesen ließen. Mehr noch: Um zu deeskalieren, verließen die Protestierende sogar nach ein paar Minuten das Zelt, nachdem ein Universitätsmensch sie dazu aufforderte. Das Problem: Sie waren nicht “schnell genug” draußen. Es wurden Polizei und Feldjäger gerufen, die ein paar der Protestierenden aufspürten. In der Folge kam es zu Strafbefehlen gegen vier Aktivist*innen. Dreimal der Vorwurf “Hausfriedensbruch”, einmal sogar “versuchte Körperverletzung”. Hausfriedensbruch, da das Hausverbot ausgesprochen worden war und man sich erst paar Minuten später verdrückte; Körperverletzung, weil man behauptete, die Person wollte einem Anwesenden die Mülltüte über den Kopf ziehen - ein konstruierter, lächerlicher Vorwurf. So lächerlich die Geschichte bis hierhin war, so absurder wird sie, schaut man sich den Aufwand der bayerischen Justiz an. Die Prozesse wegen Hausfriedensbruch zogen sich ewig hin, insgesamt gab es drei Prozesstage in einem Zeitraum von fast zweieinhalb Jahren, Kanzler und Präsident der Uni wurden als Zeugen vorgeladen (es ging um die Frage, ob der Universitätsmensch, der das Hausverbot aussprach, überhaupt dazu befugt war) und erst im Februar 2017 endete dieser politische Prozess, in welchem das Urteil eh schon im Vorhinein feststand. Obwohl ein paar Angeklagte, zu diesem Zeitpunkt sogar Studierende in Würzburg, “ihre” Uni baten, die Anklage aufzuheben und in den Dialog zu treten, blieb diese hart. Die Angeklagten wurden zu einer Geldstrafe von 450 Euro verurteilt, worauf noch die um einiges höheren Prozess- und Anwaltskosten kamen.

Fassen wir zusammen: Uni lädt Bundeswehr ein, Uni verbietet linken Gegenprotest, Gegenprotest findet trotzdem statt, Uni zeigt Gegenprotest an und verweigert sich Gesprächen mit eigenen Studierenden. Ein repressiveres Vorgehen gegen Links kann man sich in diesem Fall kaum denken. An der Universität Würzburg gelten Studierende also als Hausfriedensbrecher*innen, wenn sie normalen, friedlichen Protest am deutschen Militär ausüben. Dass es sich um keinen neutralen, unpolitischen Prozess handelte, auch wenn Richter Behl dies stets betonte, zeigt sich schon an dem medialen Klima, welches schon von Anfang an dieses Thema bestimmte. Alle Zeitungen, die den Polizeibericht kopierten, sprachen von skandalösem Auftreten. Wie bereits erwähnt ging WürzburgErleben noch weiter. Sie skandalisierten in dieser Zeit eh alles, was von Links kam, und hatten scheinbar Spaß daran, dem SDS wieder mal eine neue “Schandtat” zu unterstellen. Mit dieser Ausgangslage war es nicht verwunderlich, wie die Justiz verfuhr. Bloß hätte es dafür dann auch keine zweieinhalb Jahre brauchen müssen. Übrigens: Im selben Monat, in dem die Jobmesse war, hatte auch der Pegida-Ableger Wügida sein erstes Auftreten. In all den Jahren, in denen medial gegen Links gehetzt wurde und friedliche Aktivist*innen kriminalisiert wurden, zeigte sich der Rechtsruck in Deutschland und auch #Würzburg von seiner hässlichen Seite. Doch die Prioritäten lagen wohl woanders.

„Die Situation in Moria ist heftig“ - Lagebericht aus Lesbos und Solidarität aus #Würzburg!

Erstmal die gute Nachricht. H., die bereits seit mehreren Monaten auf Lesbos in der Geflüchtetenhilfe arbeitet, geht es soweit „ganz gut“. Mittlerweile ist die Insel „für Nicht-Inselbewohner*innen dicht, wahrscheinlich streicht Griechenland ab morgen die Flüge“.

Die @tazgezwitscher schreibt heute über den „Ausnahmezustand de luxe“ in Deutschland und blickt auf Lesbos: „Während hier leere Hallen und Hotels als Notfallkrankenhäuser aufgebaut werden, betreibt das Gesundheitsministerium von Griechenland im Lager von Moria auf Lesbos eine Krankenstation mit zwei Ärzten und einem Psychologen pro Schicht – für über 20.000 Menschen“. ¹ Im Lager von #Moria gelten nun Ausgangbeschränkungen. „Die Leute dürfen nur noch von 7 – 19 Uhr raus und nur eine Person pro Familie am Tag und nicht mehr als 100 Menschen in der Stunde“, berichtet H. Zusätzlich werde ein Zaun um das Geflüchtetenlager gezogen. Die Situation in Moria ist heftig“, H. sorgt sich, „dass Moria nicht wieder zu der Offenheit zurückkommt“.

Die Schule „Wave of Hope“ zieht gerade um. „Nun wurde beschlossen, anstatt der Schule ein notdürftiges Krankenhaus zu bauen. Das ganze wird natürlich alles selbstorganisiert und wird von NGOs unterstützt“, schreibt uns H.. Sie sorgt sich um eine weitere Zuspitzung der Lage im Camp Moria: „Ich denke, dass es die Tage vermehrt zu Spannungen kommen wird, weil die Leute einfach nicht raus können, die kleinen Obst/Gemüse/Falafelstände in Moria jetzt auch vorerst schließen mussten, d.h. dass alle wieder vermehrt auf das Essen von Moria selbst angewiesen sind“. Sie sorge sich vor „längeren Essensschlangen, mehr Rangeleien und Stress“ Während wir uns die Hände waschen können, leben die Menschen in Moria unter katastrophalen hygienischen Bedingungen: „In den Lagern in Griechenland gibt es oft nicht einmal genug Wasser zum Trinken“, schreibt Christian Jakob in der taz. In einem lesenswerten Artikel der @zeitonline fordert Allgemeinmediziner George Makris: „Die vorerkrankten Menschen müssen jetzt dringend und zuallererst evakuiert werden. Schlussendlich müssen alle hier raus.“ ² Wir haben bereits zwei mal über die Situation in #Lesbos berichtet³ und halten euch auch in Zukunft auf dem Laufenden. Um die totale Katastrophe in Moria zu verhindern, wurde der #LeaveNoOneBehind ins Leben gerufen und eine Petition gestartet, die bereits mehr als 160.000 Menschen unterzeichnet haben. ⁴ In Würzburg hätte gestern eine Demonstration unter dem Motto „Wir haben Platz“ stattfinden sollen.

Aus bekannten Gründen musste sie abgesagt werden, deshalb ruft die @SeebrueckeWue auf, Banner aus den Häusern zu hängen, um Solidarität mit den Menschen an den europäischen Außengrenzen zu zeigen.

Die Fotos zeigen solidarische Banner in Würzburg (heute, 21.03.2020, Internationaler Tag gegen Rassismus). ¹taz.de/In-der-Corona-…

² zeit.de/politik/auslan…

³ Erster Bericht aus Lesbos (13.03.2020):

twitter.com/schwarzlichtwu…

Zweiter Bericht aus Lesbos (18.03.2020):

twitter.com/schwarzlichtwu…

⁴ Petition #LeaveNoOneBehind:

change.org/p/alle-mensche…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
Die Bundesregierung kündigte heute an das Resettlement Verfahren mit der #Türkei und die Resettlement-Verfahren des Bundes für Menschen in humanitären Notlagen „bis auf Weiteres auszusetzen“. Begründet werden die Maßnahmen mit der Ausbreitung der #Covid19-Pandemie.
Konkret bedeutet dies, die Menschen in absoluter humanitärer Notlage werden alleine gelassen. Anstatt jetzt freigewordene Hotelkapazitäten zu nutzen, um einreisende Geflüchtete quarantieren zu können, werden die Menschen an der Ägäis im Stich gelassen.
„Moria (Anmerkung: Das völlig überfüllte Flüchtlingslager auf #Lesbos) hat gestern gebrannt, schrecklich!“, schreibt uns am gestrigen Dienstag unser Kontakt (H.) auf der griechischen Insel Lesbos.
Drei Container hätten gebrannt. „Ich habe mitbekommen, dass zwei Kinder gestorben sind“, so H..

„Mittlerweile ist auch #Corona hier ein großes Thema und wir sind halb in Quarantäne“, berichtet H.
Sie berichtet von dramatischen Zuständen: „Alle haben richtig Angst, dass der Virus in #Moria ausbricht – Es gibt keine Möglichkeiten sich ordentlich die Hände zu waschen und nicht einmal Zugang zu ausreichender Gesundheitsversorgung“, schreibt sie uns.
Gestern schrieb die @taz pessimistisch: „Die anderen EU-Länder streiten sich immer noch darüber, wer wie viele unbegleitete Kinder aufnehmen soll und was das für Konsequenzen haben könnte.
Als würden nur Kinder ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben in Sicherheit haben. Für allein reisende Geflüchtete und die vielen Familien in Moria ist anscheinend nirgendwo Platz.“
Unter dem #LeaveNoOneBehind haben in wenigen Tagen bereits über 40.000 Menschen unterschrieben, die Corona-Katastrophe auch an den Außengrenzen endlich ernst zu nehmen.
Die Petition fordert die Evakuierung der überfüllten Lager, notwendige Schutzmaßnahmen vor Corona (auch in Flüchtlingslagern), den Zugang zu medizinischer Versorgung für Obdachlose und Geflüchtete und den Zugang zum Asylverfahren.
Unterzeichnen könnt ihr hier:

change.org/p/alle-mensche…

Lesung zum feministischen Kampftag vor dem Würzburger Dom

Dutzende Menschen sind bei kühlem Märzwetter anlässlich des #Frauenkampftag s zu einer Lesung am Würzburger Dom gekommen. Auf Decken lauschen sie den Redebeiträgen. In den Pausen gibt es exzellente Livemusik zu hören. Die veranstaltende Gruppe organisiert sonst das Theaterstück „Die Vulva-Dialoge“. „Am Frauentag haben wir uns gedacht, es gibt so viele tolle feministische Texte, die wir miteinander teilen wollen“, so eine Veranstalterin. „Es geht uns nicht nur um #Feminismus, sondern es ist auch wichtig, sich gegen Antisemitismus und Rassismus zu engagieren“, heißt es etwa in einem Text. Zusätzlich sei es wichtig, „auch die Geschichten der vorherigen Kämpfe gegen Unterdrückung zu erzählen“. Im nächsten Text geht es um die körperliche Kontrolle weiblicher Körper. „Uns wird erzählt, wir sind Besitztümer und dass wir niemals frei sein können“, so die Vorleserin vor bis zu 70 gezählten Zuhörer*innen. Ein weiterer Text handelt von der „Verordnung der Geschlechtlichkeit“. „Normen fallen auf, wenn wir ihnen nicht entsprechen“. Was für Geschlechternormen gelte, gelte auch für andere Normen. „Wenn wir weiß sind, halten wir die Kategorie Hautfarbe für irrelevant, wenn wir heterosexuell sind, halten wir die sexuelle Orientierung für unwichtig.“ „Das Feedback der Passant*innen ist überwiegend sehr positiv“, berichtet die Veranstalterin. Die üblichen Pöbeleien seien ausschließlich von alten, weißen Männern gekommen. Auch mit der Anzahl an Zuhörer*innen sei sie „sehr zufrieden“. Viele Menschen kommen auf ihrem Sonntagsspaziergang vorbei und lauschen ein paar Minuten den Geschichten. Im vergangenen Jahr fand eine Tanzdemo, veranstaltet von MissMutig statt. Mehrere hundert Menschen beteiligten sich und feierten den feministischen Kampftag. In diesem Jahr schlossen sich Würzburger*innen der feministischen Demo in Nürnberg an. „Wir wollten, dass auch in #Würzburg am 8. März feministische Themen auf die Straße gebracht werden“, erklärt die Veranstalterin die Beweggründe eine Lesung zu organisieren. Durch die Lesung wird klar, wie vielseitig „der Feminismus“ ist. Und dennoch geht es immer gegen Herrschaft und für eine freiere Gesellschaft für alle.

Mehr Infos zu der losen feministischen Gruppe findet ihr unter: vulvadialoge.wordpress.com

Demo gegen Wohnungsnot in Würzburg!

Wir leben im Kapitalismus. Während die meisten Monat für Monat ackern und am Ende nichts übrig bleibt, da die Miete alles auffrisst, haben es einige wenige leicht - ihnen gehört der wertvolle Wohnraum in #Würzburg. Die Wohnsituation in vielen Häusern Würzburgs ist katastrophal. Dennoch verlangen Vermieter*innen horrende Mieten für gammelige Buden. Der @BR_Franken hat zusammen mit @correctiv_org in Würzburg recherchiert und veröffentlicht nach und nach Informationen über die hiesige Mietsituation. Dieses Video dokumentiert die Zustände in einem bekannten Mietshaus in Grombühl: youtube.com/watch?v=LH8gs2…. Unter den Zuständen leiden vor allem prekär Beschäftigte, Familien, Migrant*innen und Azubis/Studis ohne reiche Eltern. Es muss sich endlich grundlegend etwas ändern, deswegen rufen wir morgen ab 14 Uhr zur Demo gegen Wohnungsnot in WÜ! auf.

Infos: wuerzburg.demosphere.net/event/2383 Die Häuser denen, die drin wohnen!

Etwa 40 Leute versammelten sich am Freitagabend am Residenzplatz mit ihren Fahrrädern.

Die Aktionsform nennt sich #CriticalMass.

Seit den 90ern radeln Aktivist*innen in Fahrradkolonnen durch Städte & machen auf die prekäre Verkehrssituation der Fahrradfahrer*innen aufmerksam. In Würzburg versammeln sich zu jedem zweiten Freitag im Monat regelmäßig Radler*innen zur Critical Mass. Im Juni 2012 fand die erste CM in Würzburg statt (wuerzburgwiki.de/wiki/Critical_…). Die CM ist nicht angemeldet. Sobald 16 Radfahrer*innen in einer Gruppe zusammen fahren, gelten für sie die gleichen Rechte, wie für Autofahrer*innen. Sie dürfen als Konvoi gemeinsam Ampeln überqueren, auch wenn diese dabei auf Rot schalten. Gestern radelte die Gruppe von der Residenz über das Theater zum Berliner Platz. Der große Kreisverkehr gilt als Sinnbild des Würzburger Autoverkehrs und wurde deshalb 2x umrundet. Danach ging es über HBF, Congress Centrum, Karmelitenstraße, Rathaus, Mainkai über die Löwenbrücke. Die CM fuhr bis zum Bürgerbräu Areal in der Zellerau. Auf dem Weg dorthin wurde auch eine Streife auf die Radler*innen aufmerksam und begleitete die CM zurück bis zur Residenz. Trotz Pöbeleien einiger Autofahrer*innen war die Stimmung gut. Aktivist*innen hatten Musikboxen dabei und die Fahradfahrer*innen kamen miteinander ins Gespräch. Die teilweise gefährlichen Fahrmanöver einiger PKW-Fahrer*innen führten zum Glück nicht zu Unfällen. twitter.com/schwarzlichtwu…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
Gestern Abend: #CriticalMass in Würzburg

Etwa 40 Menschen fahren gemeinsam auf den Berliner Ring. Damit machen sie auf die Situation von Fahrradfahrer*innen aufmerksam.

Unser Bericht folgt in Kürze. @cmwue

  1. bis 13. Oktober ist kritische Einführungswoche! Save the date! twitter.com/kew_wue/status…

    Kritische Einführungswoche Würzburg (@kew_wue):
    Save the Date: 6.- 13. Oktober

    Kritische Einführungswoche #Würzburg

    Eine Woche lang werden wir mit einem bunten Programm aus Workshops, Vorträgen, Aktionen uvm. einen offenen Raum schaffen um sich kritisch über gesellschaftliche Zustände auszutauschen.

    weitere Infos folgen …

Euch hat der diesjährige #CSD/#WSD gefallen und ihr wollt euch beim CSD 2020 einbringen? Dann kommt zum Planungstreffen heute Abend im #WuFZentrum! twitter.com/QueerPrideWue/…

Queer Pride Würzburg e.V. (@QueerPrideWue):
☝🏼MORGEN findet unser nächstes [#QPWü](/t/qpwü)Planungstreffen statt:

🗓 MI 31.07.2019

🕢 19:30 Uhr

📍 #WuFZentrum Nigglweg 2
 [#Würzburg](/t/würzburg)  

Wir freuen uns auf jede Menge neue, engagierte Menschen! 😍

#Teilen & #Weitersagen

#Tweet & #Retweet

#CSD [#CSD](/t/csd)Würzburg [#CSD](/t/csd)2020 #WSD #QPWü

Würzburger Naziverbindung Teutonia Prag auf Wehrsportübung twitter.com/korpokritik/st…

korpokritik (@korpokritik):
Die #Burschenschaft Teutonia in #Würzburg (#DB) prahlt selbst mit ihrer Teilnahme an einer Wehrübung: „Als [#Burschenschaft](/t/burschenschaft)er sind wir allzeit bereit unser Vaterland zu verteidigen # teutonia # prag # wehrübung # bundeswehr # wehrhaftunddeutsch“ #Männerbund

Die Prager Teutonia entstand 2009 in Würzburg als die Teutonia Prag aus Regensburg in die Würzburger Lorzingstraße zog und sich mit der Libertas Würzburg (rechte Abspaltung der Germania) zusammenschloss. Die Teutonen sind Mitglied in der Deutschen Burschenschaft, die mit dem “Ariernachweis” das letzte Mal groß auffiel.

Zudem versuchen sich auch die Prager Teutonen aus Würzburg in das Netz der extremen “Neuen Rechten” einzugliedern. In der Teutonia Prag organisieren sich Identitäre, die meist durch Stickeraktionen auffallen.

Ebenfalls lud die Prager Teutonia im Juli 2016 zum Infoabend „Die Jungen Alternativen – Eine patriotische Jugendorganisation“. In der Teutonia Prag organisiert sich der AfD-Nachwuchs. Im Narrativ der Neuen Rechten scheint der große Aufstand ausgeblieben zu sein. Sie militarisieren sich und bereiten sich auf Tag X vor. In ihrem nationalistischen Wahn sehen sie ihr Deutschland untergehen. Dies erzeugt Hass und Mordlust. Den Rechten ist entschieden zu begegnen. Deshalb:

Prager Teutonia auflösen!

In Bayern werden Polizist*innen mit Bodycams ausgestattet. Ein weiterer Schritt in Richtung Überwachungsstaat? Dieser wird jedenfalls mit der Sicherheit von Polizist*innen begründet. Es scheint eher als würde hier wieder ein neues Mittel der Repression erprobt. twitter.com/mainpost/statu…

mainpost (@mainpost):
#Unterfranken: Spätestens zum #Kiliani-Start in #Würzburg sollen die ersten Einsatzkräfte mit #Körperkameras auf Streife gehen. Wie sie funktionieren und was das für den Bürger heißt. mainpost.de/10256976 #Bodycams #Polizei @PolizeiUFR

Denn solange Polizist*innen selbst entscheiden, wann gefilmt wird, wird es auch in Zukunft zu solchen Szenen kommen: twitter.com/nelsoncarrr/st…

Wir brauchen kein Überwachungssystem welches nur weiter die Freiheit einschränkt, wir brauchen Dokumentation von ‘beiden Seiten’,

Nelson Carr (@nelsoncarrr):
CW: #Polizeigewalt

Rückschau: 2015 wird ein gefesselter Mann von einem Polizisten zu Boden gerissen, schlägt mit dem Kopf auf den Boden auf. Das Einsatzprotokoll dazu klingt absurd – ist im Video gut gegenübergestellt. Der Polizist wurde freigesprochen: wien.orf.at/news/stories/2…

d.h. auch das Verhalten von Polizist*innen muss erfasst werden. Dazu gehört auch die Kennzeichnungspflicht! Noch immer scheitern Ermittlungen gegen Polizist*innen, da der*die Täter*in nicht ermittelt werden kann. Ebenso werden Klagen fallen gelassen da mit Gegenanzeigen gerechnet werden muss. Dank Corpsgeist bestätigen Kolleg*innen die zurechtgelegte Story. Das Wort von Polizist*innen wiegt schwerer vor Gericht.

An alledem ändern Bodycams: nichts

Drei Tage vor der EU-Wahl verbreitete die #noafd in Würzburg diese islamophoben Flyer.

Dass die #noafd ein Problem mit der Religionsfreiheit hat ist uns seit längerem bekannt. In einem persönlichen Gespräch haben uns bereits Würzburger #noafd-Mitglieder davon überzeugen wollen, twitter.com/dampfpixel/sta…

SteamPixel (@dampfpixel):
Die #fckafd hat heute Ihre Nazipropaganda in #Würzburg verteilt. Zusammen mit aus dem Kontext gerissenen Zitaten aus dem Koran. Wo ist mein #Kantholz? So eine Scheiße verbreiten könnt ihr echt gut! Mehr aber auch nicht.
@dampfpixel Hatte die AfD an dem Tag einen Infostand oder wurde das nur geflyert?

dass der Islam keine Religion sei. Als Begründung wurden uns ähnliche Textstellen des Korans gezeigt (ja, ein #noafd-ler hatte den Koran dabei). Auf den Hinweis, dass solche Texte auch in der Bibel vorkommen, wurde uns geantwortet, dass diese ganz anders zu interpretieren seien. Zwei Tage später hatte die #noafd einen Infostand in der Innenstadt. Dieser wurde von Aktivist*innen blockiert

#Veganmania, 15.06.

Das vegane Festival in #Würzburg geht in die fünfte Runde: Diesen Samstag lädt der Verein Veganes Würzburg zum Unteren Markt. Für Menschen die schon immer #veganfood probieren wollten sowie für Menschen die nach neuen Anregungen suchen. Mit zahlreichen Initiativen und Essensständen werden die Alternativen zur

herkömmlich fleischlastigen fränkischen Küche aufgezeigt. Auch zu Umweltschutz an sich sind Gruppen wie @UnverpacktWue, Peta 2.0, und @SeaShepherdDe vor Ort. Mehr Informationen zu Termin und Veranstaltung gibt es hier: wuerzburg.demosphere.net/event/1376

Informationen zu Veranstaltungen und Mobilisierungen in und um #Würzburg: Schwarzlicht Würzburg gibt es nun auch auf Twitter!

Schreib uns doch eine DM, wenn du uns auf eine kommende Veranstaltung hinweisen oder einen Bericht über Vergangene einreichen willst Uns gibt es schon seit längerer Zeit auf Facebook: facebook.com/schwarzlicht.w… An dieser Stelle sei auch Démosphère angemerkt. Démosphère ist ein alternativer, parteiunabhängiger Kalender mit Veranstaltungen, welche ihr wirklich nicht verpassen dürft: wuerzburg.demosphere.net