#klimastreik

„Systemwandel jetzt“ - Fridays For Future Würzburg ruft auf zum Klimastreik! twitter.com/F4F_wuerzburg/…

FridaysForFuture Würzburg (@F4F_wuerzburg):
Diesen Freitag ist wieder #Klimastreik in #Würzburg!

Lautstark

Bunt

Mit Abstand

Und Masken! twitter.com/F4F_wuerzburg/…

Nach langer Pause ruft @F4F_wuerzburg wieder zu einer Demonstration auf. Am 05.06. soll es unter dem Motto „Systemwandel Jetzt!“ auf die Straße gehen. Auf der Demo sollen ein nötiger Wandel der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Missverhältnissen diskutiert werden, die in Coronazeiten wie nie zuvor auffallen. Startpunkt ist am Oberen Markt um 11 Uhr. Auf Nachfrage schreiben uns die Klimaaktivist*innen, dass sie auf „tiefe Missstände in unserer Gesellschaft“ aufmerksam machen wollen. Für die „systemrelevanten“ Arbeitskräfte bleibe lediglich ein „Klatschen übrig“. Frauen werden besonders in der Krise in die „traditionellen Rollenverhältnisse zurückgedrängt. Viele Menschen bangten um ihre materielle Existenz. Sie kritisieren weiter, dass „Tausende Geflüchtete an den Außengrenzen der EU gefangen sind“. Zudem bleiben „Antworten auf Rassismus“ auch nach #Hanau aus.

@F4F_wuerzburg meint, dass sichtbar werde, dass das derzeitige System elementare Bedürfnisse der Menschen, wie den Erhalt ihrer Lebensgrundlage, ignoriere. Deswegen fordern sie einen „#Systemwandel“. Statt Großkonzerne wie Lufthansa mit Milliarden zu unterstützen, sollen Hilfspakete sozial und ökologisch sein. Sie fordern ein „demokratisches System“, dass den Interessen der Menschen und der Umwelt gerecht wird. Weiter kritisieren sie die Inbetriebnahme des neuen Steinkohlekraftwerks „#Datteln4“. Dies sei unvereinbar mit dem geplanten „Kohleausstieg“. Ebenso beziehen sie Stellung zu den staatlichen Geschenken an die deutsche Autoindustrie und meinen, die Kapitalinteressen der Autolobby hemmten eine effiziente und ökologische Transport- und Verkehrspolitik. Weiter solidarisieren sie sich mit den Niedriglohnarbeitenden in der Landwirtschaft und kritisieren die ökologischen Folgen der industriellen Landwirtschaft. Der Aufruf zur Demo am Freitag beinhaltet somit die Forderung nach Energiewende, Verkehrswende, Agrarwende und einer „Welt voller gelebter Solidarität“. @F4F_wuerzburg fordert: „Klimagerechtigkeit und Systemwandel jetzt!“ „Nehmt die Corona-Auflagen ernst“, schreibt #FFF.

Deshalb ist auf Mindestabstand und Mund-Nasenbedeckung zu achten. Am Freitag mit @F4F_wuerzburg auf die Straße: Gegen Kapital, Rassismus und Klimakrise!

Facebook-Event: facebook.com/events/2654725… Achtung: der Veranstaltungsort hat sich geändert. twitter.com/F4F_wuerzburg/…

FridaysForFuture Würzburg (@F4F_wuerzburg):
⚠️ ACHTUNG Ortsänderun!!!

Die #FridaysForFuture Mahnwache findet auf den Mainwiesen statt und nicht auf dem Marktplatz.

Fr, 5. Juni ab 11 Uhr

Mainwiesen Würzburg

Es besteht Maskenoflicht!

Bitte Teilen und retweeten, damit alle am richtigen Ort sind! 🔁

Die nächste Woche ist mit zahlreichen interessanten Events von @FFFStudis gefüllt! Alle Termine der #PublicClimateSchool findet ihr auf Démosphère: wuerzburg.demosphere.net

Die Woche wird Freitag, 29.11, mit einem globalen Klimastreik abgeschlossen: wuerzburg.demosphere.net/event/2020 twitter.com/F4F_wuerzburg/…

FridaysForFuture Würzburg (@F4F_wuerzburg):
Vom 25. bis zum 29. November findet an den Würzburger Hochschulen die #PublicClimateSchool statt. #FridaysForFuture macht die @FHWS_Presse und die @Uni_WUE so grün, wie noch nie!!! Kommt vorbei!

#ClimateCrisis

#ClimateEmergency

#NeustartKlima

twitter.com/FFFStudis/stat…

StudisForFuture Würzburg (@FFFStudis):
Die #PublicClimateSchool steht vor der Tür und endlich steht auch das Programm!

Vom 25. bis 29.11. finden etliche Aktionen und Vorträge zum Thema #Klimaschutz an der @Uni_WUE und an der @FHWS_Presse statt.

Nicht vergessen: Globaler #Klimastreik am 29.11. am Hbf #Wuerzburg

Unser Bericht zum heutigen #Klimastreik Die ganze Stadt war auf den Beinen und folgte dem Aufruf von @F4F_wuerzburg, um endlich einen Wandel in der Klimapolitik zu fordern. Am Bahnhof versammelten sich ab 11 Uhr mittags gut 8.000 Menschen und zogen am Quellbachparkhaus vorbei zum Berliner Ring. Als die Demonstration in die Ludwigstraße einbog, stand der Demobeginn noch an der Auftaktkundgebung am Hauptbahnhof.

Die Demonstrierenden bestreikten Schule und Arbeit oder hatten sich für die globale Großdemo frei genommen. Besonders krass ist die Zahl, wenn man bedenkt, dass auch im Umkreis gestreikt und demonstriert wird. In Schweinfurt, Kitzingen, Haßfurt, Bad Neustadt, Lohr, Aschaffenburg, Wertheim, Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim gingen ebenfalls Hunderte bis Tausende auf die Straßen. Unter den mittlerweile bekannten Rufen „What do we want – Climate justice!“ und „Hopp hopp hopp Kohlestopp“ zog der beeindruckende Demozug über Theater- und Eichhornstraße zum Oberen Markt. Die Zwischenkundgebung musste wegen des gewaltigen Andrangs abgesagt werden. Mobilisiert hatten alle Würzburger Klimagruppen. @EGwuerzburg, @XR_Wuerzburg und @keinhektarmehr hatten einen antikapitalistischen Block gebildet. Mit weißen Maler*innenanzügen machten sie auf ihre direkten Aktionen in den Kohleabbaugruben aufmerksam. Auch @vkwue_jetzt, die mit ihrem Radentscheid ein fahrradfreundliches Würzburg erreichen wollen beteiligten sich mit vielen Menschen. Neben Umweltgruppen wie @GreenpeaceWue, beteiligten sich auch Gruppen, die für vegane Ernährung eintreten. Bspw. Watu und Veganes Würzburg Dass Klimaschutz nicht gegen soziale Themen ausgespielt werden kann ist fast allen klar. Die Gewerkschaften mobilisierten ebenfalls zu der Demonstration. Es waren Leute der @DeineEVG und des @dgbbayern auf der Straße. Die @IGMetall Würzburg lief hinter einem „There are no jobs on a dead planet!“-Banner. Ein Querschnitt der Gesellschaft war auf der Straße. Der antikapitalistische Block rief laut „A- Anti-Anticapitalista“ und forderte auf vielen Schildern Klimaschutz nicht gegen Menschenrechte und soziale Rechte auszuspielen. Schon länger ist bekannt, dass Klimaschutz ohne einen Sturz des kapitalistischen Systems nicht möglich ist. Als die Demonstration am Unteren Markt ankam, waren die letzten Demonstrant*innen erst in der Eichhornstraße. Die Schönbornstraße, Juliuspromenade und Karmelitenstraße waren zu diesem Zeitpunkt voller Menschen. Bei der ganzen Demonstration war übrigens keine einzige Parteifahne zu sehen, auch wenn sich Landtagsabgeordnete der Grünen und eine Bundestagsabgeordnete der Linken beteiligten. Bei der Abschlusskundgebung zeigte sich das Orga-Team von @F4F_wuerzburg beeindruckt von der Menge am Marktplatz. Trotz der Masse waren die Reden gut zu verstehen. Der erste Redner sprach von den Anfängen der Bewegung: „Ein Freund erzählte mir von „dem großen Ding“. „Es ging alles los mit einer Whatsapp-Gruppe mit 200 Leuten“. Mittlerweile fühle sich die ganze Gesellschaft als Umwelt- und Klimaschützer. „Markus Söder umarmt Bäume und wir führen endlose Debatten um eine CO2-Steuer“, sagte er. „Anscheinend haben sie es noch nicht verstanden. Wir brauchen ein flächendeckendes Umdenken!“ Danach redete eine Mutter, die „stolz“ ist auf ihre „schulschwänzenden Kinder“. Sie könne es nicht fassen, dass immer noch Kohle abgebaut wird. „Wir müssen kämpfen, dass endlich die Kohle abgestellt wird. Wir sind eine Menge und können etwas bewegen“, rief sie. In der dritten Rede sprach ein Physiker von @sciforfuture: „Schon 1972 war bekannt, dass Wachstum nicht unendlich möglich ist“. Die Grenzen seien noch weit weg gewesen. Doch schon die beinahe Katastrophe durch das Ozon-schädliche FCKW sei durch direkte Maßnahmen beendet worden. Diesmal werde es schwer, die Katastrophe abzuwenden. „Die Erde hat sich bereits um ein Grad erwärmt. Ende des Jahrhunderts werden es vermutlich drei Grad, wenn sich nicht sofort etwas ändert“, meinte er. Die Maßnahmen seien bekannt: Weniger Fliegen, Weniger Fleisch, Keine Kohlekraft und eine Verkehrswende. „Es ist Zeit zu handeln“, appelierte er. Auch in der vierten Rede wurde gefordert „endlich Taten folgen zu lassen“. „Wir brauchen 100 Prozent erneuerbare Energie und kostenlosen ÖPNV“, forderte sie. Am Ende wurde das alte italienische Partisanenlied „Bella Ciao“ gesungen und die Demomenge löste sich langsam auf. Würzburg hat heute eine der größten Demonstrationen seiner Geschichte gesehen. Damit ist diese Demonstration aber nur ein kleiner Teil einer globalen Bewegung die heute Millionen auf die Straße brachte. Der Druck der Bevölkerung ist da. Jetzt müssen auch die wenigen Profiteure der Klimakrise endlich einsehen, dass ihre Zeit langsam um ist. System change not climate change! Die Demo ist nur der Auftakt von vielen Aktionen gegen die Klimakrise in der Region. Morgen findet der autofreie Tag am Mainkai statt. Infos: Das Bündnis @vkwue_jetzt organisiert eine Sternfahrt mit dem Fahrrad zum autofreien Tag. Infos: wuerzburg.demosphere.net/event/1730 @vkwue_jetzt Unter anderem mit der DGB Hochschulgruppe Würzburg organisiert @F4F_wuerzburg einen Themenabend zu „Jugend im Widerstand“ im Buchladen Neuer Weg. Das Würzburg Klimabündnis @keinhektarmehr beginnt nächste Woche mit ihrer Aktionswoche „Rodungen Stoppen“. Infos: wuerzburg.demosphere.net/event/1745 Und merkt euch die Kritische Einführungswoche Würzburg (@kew_wue). Dort wird unter anderem am 7. Oktober eine Veranstaltung zum Thema Klimakrise und Kapitalismus stattfinden. Infos: Schaut einfach mal auf: wuerzburg.demosphere.net. Dort findet ihr immer alle Infos zu linken Veranstaltungen in der Stadt An dieser Stelle sei auch an die kommende Stolpersteinverlegung am 24.09 erinnert!

twitter.com/schwarzlichtwu…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
Im Rahmen der 27. Stolpersteinverlegung in Würzburg wird es am 24.09 drei Referate zum Thema “Jüdische Handwerker*innen” in der Akademie für Unternehmensführung der Handwerkskammer für Unterfranken (Dieselstraße 12, 3. Stock) geben.
Insgesamt werden 20 Stolpersteine verlegt. Die Namen sowie Orte und Uhrzeiten der Verlegung findet ihr hier: stolpersteine-wuerzburg.de