#hanau

Die Angehörigen der Opfer und die Überlebenden des rassistischen Terroranschlags vom 19. Februar rufen für Samstag, 22.08., zur Demonstration in Hanau auf. @SeebrueckeWue organisiert eine gemeinsame Anreise aus Würzburg. Treffpunkt: 10:25 Uhr am Haupteingang des HBF twitter.com/SeebrueckeWue/…

Seebrücke Würzburg (@SeebrueckeWue):
Die Angehörigen der Opfer des rassistischen Terroranschlags vom 19. Februar in Hanau, Überlebende und Unterstützer*innen rufen für den 22. August 2020, sechs Monate nach dem gewaltsamen Tod von neun Menschen, zur Demonstration und Kundgebung nach #Hanau auf. @19FebruarHanau

Schlechte Neuigkeiten: twitter.com/schwarzlichtwu…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
Die morgige Demonstration in Hanau #hu2208 ist wegen #Corona-Bedenken verboten.

Die gemeinsame Anreise von Würzburg nach #Hanau ist abgesagt.

twitter.com/SeebrueckeWue/…

Seebrücke Würzburg (@SeebrueckeWue):
!!! Gedenkdemo ABGESAGT !!!

Die Mobilisierung zur Gedenkdemo in #Hanau ist von @19FebruarHanau nach einem Verbot durch die Stadt abgesagt worden. Wir sind traurig, dass diese notwendige Gedenkveranstaltung nicht stattfinden kann, doch Infektionsschutz geht vor. [#Hanau](/t/hanau)2208 twitter.com/19FebruarHanau…

Das heißt jedoch nicht, dass es morgen nichts zu tun gibt. Diesen Samstag wollen Nazis erneut in Ingelheim aufmarschieren. Es wird Gegenprotest geben, der sicher noch Unterstützung gebrauchen kann: @SolidRLP

solid-rlp.de/2020/kein-inge…

Antimuslimischer Rassismus ist Teil der deutschen Geschichte, der deutschen Gesellschaft, der deutschen Polizei und der deutschen Institutionen. Weil diese spezielle Form des Rassismus angesichts medialer Hetze und Anschläge wie dem in #Hanau nicht abnimmt, waren Aktivist:innen der BI_PoC Hochschulgruppe und des Antirassismusreferats heute von 15 bis 18 Uhr mit einem Infostand an den Mainwiesen vertreten. Dort kamen sie mit Passant:innen ins Gespräch und konnten diesen so von ihren Erfahrungen berichten, sowie ihre Forderungen kundtun. Nicht vergessen ist der Fall aus dem Jahr 2017, als eine Professorin der Würzburger Uni während einer Vorlesung von einer Kopftuch tragenden Frau forderte, ihre Kopfbedeckung abzulegen. Antimuslimischer Rassismus betrifft nicht nur praktizierende Muslim:innen, sondern wirkt sich auch auf BI_PoC aus, welche muslimisch gelesen werden. So berichtete ein Aktivist der BI_PoC Hochschulgruppe von Polizeikontrollen, bei welchen sich von Seiten der Polizei der Sexismus-Vorwurf gegenüber als muslimisch gelesenen Männern reproduzierte. Rassismus ist auch morgen noch nicht abgeschafft. Doch die BI_PoC Hochschulgruppe hat konkrete Forderungen, welche dieses Ziel haben: so sei es das Mindeste, die deutschen Verwicklungen in die Kolonialgeschichte und Gastarbeiterzeit, sowie die kolonialen Kontinuitäten im Bildungssystem, konkret im Geschichts- und Sozialkundeunterricht, aufzuarbeiten. Dieser Teil der deutschen Historie sei aktuell noch nahezu komplett ausgeblendet. Doch bevor es zu diesen Änderungen im Bildungssystem kommen kann, müsse erstmal das Problem Rassismus an sich anerkannt werden, was in vielen Teilen der Gesellschaft & Politik noch nicht getan wird. Aktuell werden Anschläge wie die von Hanau und strukturelle Rassismen als Einzelfälle abgetan.

„#BlackLivesMatter“ #Würzburg mobilisiert über 1500 Menschen

Schon weit vor Demonstrationsbeginn wurde klar: Die Kundgebung wird ein großer Erfolg. Nach dem Mord an #GeorgeFloyd gehen weltweit Menschen gehen #Rassismus und #Polizeigewalt auf die Straße. So auch in Würzburg. Die Stadt hatte die Demonstration an das Mainufer an der Talavera verlegt. Die Polizei hielt sich an den Mainwiesen weitgehend zurück und war mit vielen Polizeibussen im ganzen Innenstadtgebiet präsent. Als um 17 Uhr die Reden beginnen sollten, lichtete sich das Wetter leicht. Trotz Nieselregen waren es wohl über 1500 Menschen, die dem Aufruf von BI_PoC-Hochschulgruppe, @antifa_wue, ANTI RA WÜ-Referat gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit Uni Würzburg, Würzburg KUlturS e.V. und Schwarzlicht Würzburg gefolgt sind. Viele Gruppen mobilisierten im Vorfeld zu der Kundgebung „Gegen Polizeigewalt und jede Form von Rassismus #JusticeforGeorgeFloyd“, darunter u. a. AKJ Würzburg, MissMutig, @F4F_wuerzburg, @SeebrueckeWue und @EGwuerzburg. Gekommen waren v. a. junge Menschen. Auf selbst gebastelten Schildern stand „Black Lives Matter“ oder „I can‘t breathe“. Die Stimmung war sehr emotional. Viele Menschen weinten vor Ergriffenheit. Gleichzeitig war eine riesige Wut zu spüren. Nicht nur über den Mord an George Floyd, sondern auch über rassistische Morde in Deutschland. #Hanau, #Halle, der NSU und der Mord an Walter Lübcke waren ebenso Thema, wie Tötungen von PoC und von Schwarzen Menschen durch die deutsche Polizei. „Oury Jalloh (2005), Laye-Alama Condé (2005), Christy Schwundeck(2011), Hussam Fadl (2016), Amad Ahmad (2018), Matiullah Jabarkhil (2018) und Rooble Muße Warsame (2019) wurden durch die deutsche Polizei getötet oder starben durch fragwürdige Umstände in ihren Räumlichkeiten“, hieß es im Aufruf.

Nach guten zwei Stunden waren immer noch mehr als tausend Menschen trotz schlechten Wetters auf der Kundgebung. Die Reden kamen bei denen, die sie verstehen konnten, gut an. Geplant war die Demo für 300 Menschen und dementsprechend auch die Akustik. Wir werden in den nächsten Tagen alle Reden auf Schwarzlicht Würzburg (schwarzlicht.org) hochladen. Immer wieder erhoben alle Anwesenden ihre Fäuste, riefen „Black Lives Matter“ oder „No Justice! No Peace!“. Abschließend sagte ein Redner: „Dies ist nicht das Ende des Widerstandes. Dies ist erst der Anfang!“.

„Systemwandel jetzt“ - Fridays For Future Würzburg ruft auf zum Klimastreik! twitter.com/F4F_wuerzburg/…

FridaysForFuture Würzburg (@F4F_wuerzburg):
Diesen Freitag ist wieder #Klimastreik in #Würzburg!

Lautstark

Bunt

Mit Abstand

Und Masken! twitter.com/F4F_wuerzburg/…

Nach langer Pause ruft @F4F_wuerzburg wieder zu einer Demonstration auf. Am 05.06. soll es unter dem Motto „Systemwandel Jetzt!“ auf die Straße gehen. Auf der Demo sollen ein nötiger Wandel der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Missverhältnissen diskutiert werden, die in Coronazeiten wie nie zuvor auffallen. Startpunkt ist am Oberen Markt um 11 Uhr. Auf Nachfrage schreiben uns die Klimaaktivist*innen, dass sie auf „tiefe Missstände in unserer Gesellschaft“ aufmerksam machen wollen. Für die „systemrelevanten“ Arbeitskräfte bleibe lediglich ein „Klatschen übrig“. Frauen werden besonders in der Krise in die „traditionellen Rollenverhältnisse zurückgedrängt. Viele Menschen bangten um ihre materielle Existenz. Sie kritisieren weiter, dass „Tausende Geflüchtete an den Außengrenzen der EU gefangen sind“. Zudem bleiben „Antworten auf Rassismus“ auch nach #Hanau aus.

@F4F_wuerzburg meint, dass sichtbar werde, dass das derzeitige System elementare Bedürfnisse der Menschen, wie den Erhalt ihrer Lebensgrundlage, ignoriere. Deswegen fordern sie einen „#Systemwandel“. Statt Großkonzerne wie Lufthansa mit Milliarden zu unterstützen, sollen Hilfspakete sozial und ökologisch sein. Sie fordern ein „demokratisches System“, dass den Interessen der Menschen und der Umwelt gerecht wird. Weiter kritisieren sie die Inbetriebnahme des neuen Steinkohlekraftwerks „#Datteln4“. Dies sei unvereinbar mit dem geplanten „Kohleausstieg“. Ebenso beziehen sie Stellung zu den staatlichen Geschenken an die deutsche Autoindustrie und meinen, die Kapitalinteressen der Autolobby hemmten eine effiziente und ökologische Transport- und Verkehrspolitik. Weiter solidarisieren sie sich mit den Niedriglohnarbeitenden in der Landwirtschaft und kritisieren die ökologischen Folgen der industriellen Landwirtschaft. Der Aufruf zur Demo am Freitag beinhaltet somit die Forderung nach Energiewende, Verkehrswende, Agrarwende und einer „Welt voller gelebter Solidarität“. @F4F_wuerzburg fordert: „Klimagerechtigkeit und Systemwandel jetzt!“ „Nehmt die Corona-Auflagen ernst“, schreibt #FFF.

Deshalb ist auf Mindestabstand und Mund-Nasenbedeckung zu achten. Am Freitag mit @F4F_wuerzburg auf die Straße: Gegen Kapital, Rassismus und Klimakrise!

Facebook-Event: facebook.com/events/2654725… Achtung: der Veranstaltungsort hat sich geändert. twitter.com/F4F_wuerzburg/…

FridaysForFuture Würzburg (@F4F_wuerzburg):
⚠️ ACHTUNG Ortsänderun!!!

Die #FridaysForFuture Mahnwache findet auf den Mainwiesen statt und nicht auf dem Marktplatz.

Fr, 5. Juni ab 11 Uhr

Mainwiesen Würzburg

Es besteht Maskenoflicht!

Bitte Teilen und retweeten, damit alle am richtigen Ort sind! 🔁

Ermordet aus rassistischen Motiven!

Etwas mehr als zwei Monate ist der rechte Terroranschlag in #Hanau her. In der Würzburger Sanderstraße wird den Opfern gedacht. #SayTheirNames!

Etwa 100 Menschen gedenken in Würzburg mit einem Schweigemarsch an die Opfer des rassistischen Terroranschlags in #Hanau!

Sie laufen vom Barbarossaplatz über die Schönbornstr. und Domstr. zum Vierröhrenbrunnen. Dort findet gleiche eine Kundgebung statt. Ein Bericht mit Fotos wird folgen.

#SayTheirNames #Hanau

‘Vermisst’: die Würzburger AfD ist weg! Seit heute früh wird der angekündigte Infostand der #noAfD gesucht – bisher ohne Erfolg. Für Hinweise sind wir offen. Dennoch gibt es in Würzburg heute die Möglichkeit, gegen Rassismus zu demonstrieren. Ab 16 Uhr findet ein Schweigemarsch für die Opfer von #Hanau mit anschließender Kundgebung statt.

Demosphere-Event: wuerzburg.demosphere.net/event/2382

Facebook-Event: facebook.com/events/1985496… Wir haben einen Hinweis bekommen, wonach die #noAfD am Hubland steht.

Schweigemarsch/Kundgebung in Gedenken an den Anschlag in #Hanau

Am Samstag findet in Würzburg ein Schweigemarsch mit Kundgebung in Gedenken an die Opfer des Anschlages in Hanau statt.

wuerzburg.demosphere.net/event/2382 Organisiert wird die Gedenkaktion von Würzburg KUlturS e.V. und beginnt um 16 Uhr am Barbarossaplatz.

Kommt vorbei und macht klar: Kein Vergeben! Kein Vergessen!

Forderungen aus #Hanau an die Regierung, die Politik, die Medien und die Gesellschaft. Gegen Rassismus und Faschismus!

Teil 1 Teil 2 Wir wollen dass die Stimmen gehört werden, aber auch, dass die Menschen / Gruppen gesehen werden. Leider wurde uns nicht zugespielt, wer / welche Gruppe spricht. Für Hinweise wären wir dankbar! Bei der Rednerin handelt es sich um Newroz Duman vom „We’ll come unighted“-Bündnis. Hier könnt ihr sie unterstützen: bewegungsstiftung.de/foerderung0/be…

Nach den faschistischen Morden in #Hanau kann es nicht mehr einfach so weitergehen. Seit Jahren warnen wir davor, Rassismus und Antisemitismus zu relativieren. Es ist Zeit zu handeln! Rechte Netzwerke müssen konsequent aufgelöst werden, die Zivilgesellschaft muss nun endlich jede rassistische Demo, jeden Infostand und jede rechte Hetzveranstaltung konsequent beantworten. Der Verfassungsschutz ist eher Teil des Problems und gehört aufgelöst. Öffnet endlich die #NSU-Akten! Es ist an der Zeit den Betroffenen von Rassismus zuzuhören, statt die Hetzer*innen in Talkshows einzuladen. Deshalb hoffen wir, dass morgen früh ab 9:45 Uhr die #noAfD am Sternplatz den Gegenprotest bekommt, den sie verdient. Die rechtsrad. Partei möchte in den Würzburger Stadtrat einziehen & hat deshalb am morg. Sa, 22.02 einen Infostand in der Stadt angemeldet

twitter.com/antifa_wue/sta…

Antifa Würzburg (@antifa_wue):
Am morgigen Samstag wollen wir uns wieder den Faschist*innen entgegenstellen. Kommt um 9:45 Uhr zum Sternplatz und protestiert mit uns gegen die #noAfD!

Um 14 Uhr findet in Hanau eine Bundesweite Demonstration gegen den rechten Terror statt. Hanau liegt nur 100 km entfernt von Würzburg. Die @antifa_wue mobilisiert für eine gemeinsame Zuganfahrt: twitter.com/antifa_wue/sta…

Antifa Würzburg (@antifa_wue):
Zugtreffpunkt für #Hanau: 12:15 Uhr Bahnhofshalle HBF, Würzburg.

Kein Vergeben, Kein Vergessen!

Spontane Demonstration und Mahnwache aufgrund des rechten Anschlags in #Hanau.

Gegen 17:15 Uhr versammelten sich über 120 Menschen am Barbarossaplatz in Würzburg, um gegen die von Politik, Medien und Staat verharmloste Gefahr durch rechten Terror zu demonstrieren. Die Sponti lief über das Mainfrankentheater, die Residenz und den Dom zum Vierröhrenbrunnen. Dort gab es nach einer Schweigeminute Redebeiträge. Um 18:10 Uhr liefen die Menschen geschlossen zur Mahnwache für die Opfer des Anschlags, organisiert vom AK Rassismus, am Unteren Markt. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und den Angehörigen.