Flügel doch nicht aufgelöst?

Am frühen Abend berichteten der @SPIEGEL, der @BR24 , die @Tagesschau und auch wir, dass #Höcke die extrem-rechte AfD Subgruppierung „der Flügel“ auflöse. Auch wir berichteten gerade über das Ende des „Flügels“. Allerdings spielt die #noAfD wohl wieder ein Spielchen.

In der Sezession gab Björn Höcke Götz Kubitschek ein Interview, das am frühen Abend erschien. In diesem äußerte sich Höcke über die Forderungen des Bundesvorstandes nach einer Auflösung des „Flügels“. Er bleibt im Interview nebulös. Der Flügel habe sich selbst historisiert. Er vermeidet jegliche Äußerungen, ob der Flügel nun aufgelöst sei. Mit Historisierung könnte Höcke meinen, dass der Flügel bereits das Profil der AfD so weit nach rechts verschoben habe, dass eine extrem-rechte Suborganisation, wie der Flügel, nicht notwendig sei. Das ganze unkonkrete, schwülstige Gerede passt zur Sezession, zu Höcke und Kubitschek. Mit eigenem Duktus versuchen sie ihre politischen Gegner*innen zu verwirren. Nun berichtet der MDR die Zukunft des Flügels sei ungewiss.Höckes scharfe Äußerungen gegen den Parteivorstand im Interview mit Kubitschek, er warf ihnen vor „auf Kosten ihrer Parteifreunde allzu gute Kontakte zum Establishment zu suchen“, wird der Bundesvorstand nicht unkommentiert lassen. Die Zerfleischung der Partei geht weiter - zwischen faschistischem Kern und bürgerlicher Fassade.