#coronavirus

Heute ist der Tag der politischen Gefangenen!

Am 18. März 1871 erhoben sich die Pariser*innen und gründeten die „Pariser Kommune“. Bis zur Niederschlagung des Aufstandes durch die reaktionäre Zentralregierung am 28. Mai 1871 lebte die Hoffnung auf eine bessere Gesellschaft in der Pariser Bevölkerung. Heute noch hoffen viele Pariser*innen auf eine rätedemokratische, sozialistische Gesellschaft. Trotz der Ausbreitungsgefahr des #Coronavirus gab es vergangenen Samstag in #Paris Ausschreitungen. Die unsozialen Verhältnisse zwingen die französische Bevölkerung wieder dazu gegen den Kapitalismus zu revoltieren. Die Proteste der #GiletsJaunes (Gelbwesten), Autonomen, Gewerkschaften (besonders der CGT) und die losen Mobilisierungen zu Protesten gegen die Rentenreform Macrons, sind heftiger staatlicher Repression ausgesetzt. Laut @handelsblatt habe es bis November 2019 fast 12.000 Verhaftungen von #Gelbwesten gegeben. 2000 Menschen wurden verurteilt, davon 40 Prozent wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt. Menschen, die sich gegen die brutale französische #Polizei wehrten und sich für eine sozialere Gesellschaft einsetzten, sitzen immer noch im Gefängnis. Doch die Aufstände unserer Zeit – ob in #Chile, #Hongkong, #Libanon, im #Irak, im #Iran und die neusten (coronabedingten) Gefängnisaufstände in #Italien werden weitergehen. Solange Menschen unterdrückt werden, wehren sie sich dagegen. Am Tag der politischen Gefangenen denken wir an alle Menschen, die nun in Knästen sitzen, weil sie sich gegen Autoritäten erhoben haben. Wir denken dabei auch an die Menschen, die für die Krawalle gegen #G20 verantwortlich gemacht werden und teilweise noch immer weg gesperrt sind spektakel.blogsport.de/2016/02/28/jut…

tagesschau.de/faktenfinder/a…

handelsblatt.com/politik/intern…

Die Würzburger Tafel e.V. ist bereits seit 14. März geschlossen. „Wegen der starken #Coronavirus-Verbreitung ist die Tafel Würzburg bis 19. April 2020 geschlossen“, heißt es auf der Homepage.¹ Am kommenden Freitag sollen nach den Tafeln in Würzburg, Bad Kissingen, Kitzingen oder Hammelburg auch die Tafeln in Schweinfurt schließen.² Viele Helfer*innen der Tafel sind über 70 Jahre alt, heißt es. Deren Gesundheit zu schützen habe nun Priorität. Schon zuvor haben die Tafeln weniger Spenden von den Supermärkten bekommen.

Grund sind die unsäglichen Hamsterkäufe, die niemandem nutzen und nur den Ärmsten und Schwächsten schaden. Dass immer mehr Menschen von „staatlicher Grundsicherung“ nicht leben können, ist seit Jahren offensichtlich. Die aktuelle Corona-Krise trifft die Ärmsten zuerst und am heftigsten. Der VdK kritisiert die Versäumnisse des Staates und fordert, „dass die Versorgung mit Lebensmitteln für die Ärmsten sichergestellt wird“. In München und Erlangen werden aktuell Schüler*innen und Student*innen eingelernt, die sich als Freiwillige bei den Tafeln gemeldet hatten.³

Der Betrieb der Tafeln muss aufrecht erhalten werden. Sicherlich stehen genug potenzielle Helfer*innen bereit! ¹

tafelwuerzburg.de/?p=231

² mainpost.de/regional/schwe…

³ abendzeitung-muenchen.de/inhalt.bayern-…

Die @mainpost

stellt aktuelle Informationen zum #Coronavirus auch für Nicht-Abonnent*innen zur Verfügung:

twitter.com/mainpost/statu…

Damit reagiert sie vorbildlich auf die Kritik am Vorenthalt von für die Bevölkerung unverzichtbaren Informationen. twitter.com/schwarzlichtwu…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
Dies teilte die Stadt in einer Pressemitteilung mit, die die Main Post in einem Artikel veröffentlichte, der jedoch hinter einer Pay-Wall ist. Dieses Vorenthalten von Informationen kann im Ernstfall tödlich sein. Grade jetzt ist die Solidarität aller gefragt.
Wir können die Schwächsten unserer Gesellschaft nur schützen, wenn wir die als sinnvoll erachteten Präventionsmaßnahmen gewissenhaft und gründlich umsetzen. Das heißt einerseits, nicht mit Fieber etc. auf die Arbeit zu gehen und andererseits, nicht übermäßig viel Desinfektionsmittel, Schutzmasken etc. zu horten, da dies für Menschen in der Risikogruppe fatal sein kann. Es heißt auch, sich regelmäßig zu informieren und auch Menschen ohne Internetzugang neue Informationen zukommen zu lassen.
Jede Person muss sich selbst klar darüber werden, dass nur weil sie selbst nicht zur Risikogruppe gehört, das nicht heißt, alle Schutzmaßnahmen zu missachten. Das eigene Handeln hat im Ernstfall tödliche Konsequenzen, darüber müssen wir uns klar werden.
Es rächt sich jetzt, dass in den letzten Jahren am Gesundheitssystem gespart worden ist. Krankenhäuser wurden im Kontext der mit dem Neoliberalismus verbundenen Sparprogramme zunehmend auf Wirtschaftlichkeit und Profitmaximierung ausgelegt.
Gerade im ländlichen Raum, wo die Bevölkerung im Schnitt älter ist als in der Stadt, ist eine gute medizinische Versorgung unfassbar wichtig.
Auch ein kritischer Blick auf die vom Staat ergriffenen Maßnahmen ist wichtig. Diese greifen zum Teil schwer in Grundrechte ein (zum Beispiel das de facto komplette Aussetzen der Reise- und Versammlungsfreiheit in Italien).
Die Frage bleibt, in wie weit diese Maßnahmen und die gewonnenen Erkenntnisse auch in anderen Kontexten dazu genutzt werden können, um Grund-und Freiheitsrechte einzuschränken.
Kritisches Hinterfragen, auch in einer Stresssituation wie dieser, bleibt das A und O, denn was einmal erprobt und für gut befunden wurde, wird der Staat sicherlich wieder einsetzen.
Wichtig dabei ist jedoch auf der einen Seite, nicht alle Maßnahmen von vornherein abzulehnen und auf der anderen Seite, nicht auf irgendwelche Verschwörungstheorien, die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit verbreiten werden, reinzufallen.
Helft den Menschen, die Hilfe brauchen und verhaltet euch auch sonst solidarisch gegenüber euren Mitmenschen!
Infos der Stadt Würzburg unter:

wuerzburg.de/themen/gesundh…

Aktuelle Infos der Stadt Würzburg zu Veranstaltungen:

wuerzburg.de/buerger/presse…

+++ Infostand der #noAfD! Morgen, 14.03 ab 10 Uhr am Sternplatz in Würzburg! +++

Die mittlerweile zu weiten Teilen vom VS beobachtete rechtsradikale und antisemitische Partei AfD will es kurz vor der Kommunalwahl nochmal wissen! Trotz des grassierenden #Coronavirus ruft die rechtsradikale Würzburger AfD zum Wahlkampfstand auf. Es zeigt sich wieder einmal, wie scheißegal der AfD Solidarität ist. Während @F4F_wuerzburg die heutige Fahrraddemo abgesagt hat und die Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Polizeigewalt verschoben wurde, erstellte die AfD-Seite des Kreisverbandes Würzburg am heutigen Freitagabend um 17 Uhr die Facebook-Veranstaltung zum morgigen Infostand. Die gesunden und Nicht-#Corona-Risiko-Antifaschist*innen sind eingeladen mit Regenschirmen am Samstag um 10 Uhr am Sternplatz zu erscheinen. #NoNazis #NoAfD