#blacklivesmatter

Stonewall was a riot!

Heute jähren sich die Aufstände von #Stonewall zum 51. Mal. In der Nacht auf den 28. Juni 1969 veranstaltete die Polizei eine Razzia in der queeren Bar „Stonewall Inn“ in der Christopher Street im Greenwich Village, New York City. Nach zahlreichen Razzien in LGBTIQA* Etablissements in den 60er Jahren, stellte diese einen Wendepunkt dar. Erstmals wehrte sich eine größere Gruppe gegen die Marginalisierung durch die Polizei, die vertrieben wurde. Wer den ersten Stein bei der Stonewall Rebellion warf, ist ein bekanntes Meme; wer es tatsächlich war, kann nicht festgestellt werden. Der Grund für den ersten Stein war die Festnahme einer Aktivistin, die später oftmals als Stormé DeLarverie festgestellt wurde, bei welcher die Polizei mehrmals auf die Aktivistin einschlug. Ihre Rufe zum Widerstand waren der Funken am Pulverfass, der nicht nur das Werfen des ersten Steins, sondern auch den zweiten und dritten und alle nachfolgenden ermöglichte. Der erste geworfene Ziegelstein war eine Straftat, die nächsten einhundert geworfenen Ziegelsteine sind nun eine Jahreszahl in den Geschichtsbüchern. Die Rebellion hielt sich über zwei Nächte, in der trotz Einsatz polizeilicher Paramilitärs der queere Widerstand sich nicht nur hielt, sondern auch den Einfluss der Polizei zurück drängte. Zwischen brennenden Einsatzwägen und zerbrochenen Fensterscheiben kristallisierte sich eine Wahrheit deutlich heraus: Unter der fokussierten Wut gegen die achtzehn Jahrhunderte der europäischen Verfolgung, Verachtung und Repression von queeren Menschen zerbrachen die besten Riot Shields. Zum ersten Mal in der Moderne gab es einen sicheren Raum, in den sich Menschen hinein outen konnten. Während die cis schwulen Männer, die ihre Rechte mittels Anpassung an die Gesellschaft erreichen wollten, entsetzt mit dem Kopf schüttelten, kam es zu einem Moment, dessen Tragweite nicht zurück zu nehmen war. Im „Stonewall Inn“ trafen sich viele auch intersektionell mehrfach marginalisierte Personen wie schwule Latinos oder Schwarze Dragqueens. Die Gay Liberation Front, die sich aus der Rebellion entwickelte, konzentrierte sich über viele Jahre auf die Rechte von cis Schwulen und danach Lesben. Die Rechte von trans Personen und Bisexueller rückten erst viel später in den Fokus. Trotzdem erwuchs aus dem Moment eine Bewegung in Permanenz, nicht zuletzt dank Brenda Howard. Dass ihre Bekanntheit selbst in queeren Kreisen so gering ist, ist eine Schande; neben ihrer queerer Organisationsrolle war sie lautstarke Aktivistin gegen den Krieg in Vietnam. Sie war Mitglied von und Kämpferin für die queerfeministischen, bisexuellen, kinky und polyamoren Communities. Im Rahmen der Rebellion hatten sich viele queere Menschen in New York organisiert, zu Netzwerken organisiert und standen im Kontakt; allerdings gab es keinen konreten Punkt, auf den sich der Aktivismus konzentrierte. Howard wird heutzutage, wo ihr Name überhaupt bekannt ist, als Mutter der Pride bezeichnet, und zwar zurecht: Sie nahm eine zentrale Rolle im ersten Pride March ein Jahr nach der Rebellion ein. Die erste Pride, ganz im Gegensatz zu modernen CSDs, war deutlich und strukturiert ein Akt des zivilen Ungehorsams. Er ging gegen den Willen des Einzelhandels an der Demonstrationsroute, er blockierte wichtige Fahrtstraßen für Autos, er ging gegen den impliziten Widerstand der Polizei und die explizite Empörung der Stadtverwaltung. Innerhalb der ersten paar Jahre mäßigte sich der Widerstand deutlich, aber die erste Pride Parade war ein friedlicher, selbstorganisierter, gezielter Aufstand. Die Stonewall Rebellion war ein Aufstand gegen vergangene und gegenwärtige Polizeigewalt, die erste Pride war ein Aufstand für gegenwärtige und zukünftige queere Freiheit. Brenda Howard wusste die Energie der queeren Gruppen, zuvor noch einzeln agierend, in ein gemeinsames Projekt zu bündeln. Ob in Demonstrationen, in Parties, in Mahnwachen, oder in Theateraufführungen, die Veranstaltungen der ersten Prides hatten kein gemeinsames Muster, sondern eine gemeinsame Aussage: Wir erinnern an unsere Stärke, der Repression zum Trotz, und tragen diese Stärke ins gemeinsame Bewusstsein; solange (queere) Menschen unterdrückt werden, ist Stonewall nur vertagt, nicht beendet. Die Geschichte des queeren Widerstandes kennt bestimmte Varianten von Feierlichkeiten in diversen Rollen: Zur Erschaffung von Safe Spaces oder eigener Identitäten, zur Vernetzung untereinander, als Plena für die Organisation von Supportnetzwerken und politischer Aktivitäten, als Alternativfamilie für Ausgestoßene. Heutige CSD-Parties, maßgeschneidert, um nichtqueeren Menschen nicht auf die privilegierten Füße zu treten, erfüllen in keinerlei Hinsicht mehr die Aufgaben ihrer historischen Vorgänger. Sie sind zu einer Party für nichtqueere Partygänger:innen geworden, wo alle Hemmungen fallen gelassen werden dürfen. Hemmungslos zu sein ist an sich nichts schlechtes und hemmungslose queere Partys, wo queere Menschen sein können wie sie wollen, ohne Stigmata befürchten zu müssen sind wichtig, dennoch darf die Essenz des Christopher Street Days darin nicht verloren gehen. Es geht um queere Autonomie, queere Schutzräume gegen den antiqueeren Hass, Orte ohne Herrschaft und Priorisierung der Privelegierstesten. Und, genauso wichtig: Stonewall was a riot! Wir müssen uns alle in Erinnerung rufen, dass Rechte nicht durch lieb fragen und Petitionen erreicht wurden. Sie wurden erkämpft. Doch diese Erinnerung verblasst zusehends. Politiker:innen und die Gesellschaft verurteilen Ausschreitungen, wie die aktuell die durch den Mord an George Floyd ausgelösten Black Lives Matter Riots. Wie sehr moderne #CSD°s ihre Ursprünge verleugnen und korrumpieren zeigt dieses Beispiel besonders drastisch: „Einigkeit und Recht und Freiheit“ Besser gepasst hätte wohl eher „Einigkeit und Recht und Rückschritt“. Das geplante Motto des Kölner CSDs zeigt sich als Symptom des Zusammenbruchs des intersektionalen Widerstands. Bürgerlich, unkritisch, an den Staat anbiedernd, dazu ein bisschen Patriotismus. Attribute, die eher zu einem CSU-Stammtisch als zu einem Christopher Street Day oder gar eine Erinnerung an Stonewall passen. Die Wahl des Kölner Kommitees war exklusionistisch und privilegiert. Weiße reiche able-bodied atheistische cis Schwule reclaimten Nationalismus und machten damit ihre relative Privilegierung gegenüber dem Rest der Community schmerzhaft deutlich. Das priveligiertere queere Menschen mit queerfeindlichen Mephistos eingehen, ist ein neueres Phänomen, aber auch eines, dass über Einzelpersonen hinausgeht. Von weißen schwulen cis Männern als Minister von Parteien, die in großer Mehrheit die Gleichbennenung der Ehe ablehnten bis zu weißen heterosexuellen trans Frauen, die zur Unterstützung faschistischer Wahlprogramme in den Vereinigten Staaten ihre trans Identität in reinem Saneismus zu einer schlimmen geistigen Krankheit erklären. Sie alle vereint die relative Privilegierung gegenüber vieler queerer Menschen. Sie tauschen die unantastbare Menschenwürde ihrer selbst und der Mitglieder der queeren Community gegen ein bisschen Macht und zweitrangige Duldung von Seiten der Priveligiertesten. Es verwundert wenig, dass hier Leute, die außer ihrer schwulen Identität komplett den Erwartungen der heutigen Gesellschaft entsprechen, besonders laut gegen den Rest der Community schießen. Sie sind mehrheitlich die Profiteure von Lockerungen antiqueerer Marginalisierung, historisch waren sie oft die ersten und einzigen, die etwas besser leben konnten. Warum sich queere Menschen zu diesen konservativen Vorzeigeschablonen degradieren, kann diverse Gründe haben, von Angst über den fehlgeleiteten Wunsch, etwas weniger schlecht behandelt zu werden bis zu Machtgier. Was auch immer der individuelle Grund sein mag, sind doch alle diese Begründungen falsch: Während die konservative Gesellschaftsordnung zuerst weniger priveligiertere Queers angreift, hat sie keinen Platz für jegliche queere Menschen. Sie versucht uns alle, nach einer von ihnen festgelegten Reihenfolge, unserer Menschlichkeit und unserem Glück zu berauben. Egal wie weit hinten auf dieser Liste sich Menschen befinden, die widermenschlichen Kräfte werden nicht vor ihnen mit der Zerstörung der Menschenwürde aufhören. In queerer Kollaboration finden sie einen Mechanismus, zu teilen und weiterzuherrschen, die vereinte Kraft der Pride zu schwächen. Die vorherrschende mediale Narrative zu CSDs hat etwas von Zoo- oder Naturdokumentationen, die zu schlechten Sendezeiten auf ARD/ZDF laufen: Eine entmenschlichende Menagerie an vermeintlichen Ulkigkeiten und Kuriositäten, die Community wird zu einem Haufen seltsamer, aber harmloser bunt bemalter Hippies degradiert. Die neoliberale Interpretation von Stonewall ist zweiseitig: „War ein bisschen übertrieben, so viel anzuzünden, aber wie dem auch sei, ihr seid jetzt gleichgestellt und habt euren Spaß, also müssen wir doch nicht mehr darüber reden“. Diese Narrativen sind falsch, widermenschlich und gefährlich. Die erste Pride war ein Akt des zivilen Ungehorsams, dies ist ein historischer Fakt, der in der Gegenwart verschwiegen wird. Weiterhin gilt, dass sich mit der Stonewall Rebellion direkt nichts politisch geändert hat; es war die Tatsache, dass in den Pride Parades über Jahrzehnte hinweg der Moment der Rebellion weitergetragen wurde; und selbst angesichts des letzten halben Jahrhunderts sind wir noch weit von queeren Glück und wahrer Gleichberechtigung entfernt. Es bedarf kontinuierlicher Weiterführung aller Kämpfe in die Zukunft. Es bedarf intersektionelle Zusammenarbeit und Solidarität. No one is free until all are free, lautet eine bekannte Parole, die wir uns jetzt umso mehr zu Herzen nehmen müssen. In Zeiten in denen Städte, Konzerne und sämtliche Parteien sich mit Pride Flags schmücken und ihre LGBTIQA*-Freundlichkeit kommerziell vermarkten, um ihren ausbeuterischen kapitalistischen Interessen zu frönen, ist es umso wichtiger klar Stellung zu beziehen. Menschenrechte und Freiheit müssen für alle gelten. Dies ist im Patriarchat, im Kapitalismus, im weißen cis Heteronormativ niemals zu erreichen. Die Kämpfe müssen verbunden und gemeinsam geführt, die Kapazitäten gebündelt werden und gegenseitige Solidarität vorherrschen. LGBTIQA* werden niemals frei sein, wenn die Rechte nur für weiße Queere erkämpft wurden. BI_PoC werden niemals frei sein, wenn ihre Rechte nur für cis-männliche Personen gelten. Die Gesellschaft kann niemals frei sein, solange Menschen in asiatischen, afrikanischen und südamerikanischen Ländern für unseren Reichtum und unsere Wegwerfgesellschaft ausgebeutet werden und sterben; solange unsere kapitalistischen Interessen dafür sorgen, dass Waffen in Kriegsgebiete exportiert werden & wir zulassen, dass die Geflüchteten auf dem Weg in Sicherheit oder direkt vor unseren Außengrenzen sterben, die Menschheit kann niemals frei sein, solange Tiere in unseren Fleischfabriken gequält & ermordet werden und der Planet ausgebeutet wird. Deshalb: no one is free until all are free! Die queere Community darf sich nicht kapitalistischen, konservativen, rassistischen oder misogynen Interessen unterordnen. Sie muss gegen jede Form der Diskriminierung vorgehen! In Kapitalismus und Patriarchat ist kein freies, glückliches Leben für alle möglich. Anstatt sich also – wie in Würzburg – an diskriminierende Parteien wie CDU/CSU und deren Bürgermeister:innen, an millionenschwere Konzerne und die Mehrheitsgesellschaft anzubiedern, müssen Kämpfe wie #BlackLivesMatter und #MyBodyMyChoice bedingungslose Solidarität und Unterstützung erfahren.

No justice, no peace, Krieg den Palästen und den Faschist:innen nie auch nur einen Fußbreit!

Gestern fand – neben dem Christopher Street Day – auch eine Kundgebung von „stopracismwue“ statt. Etwa 350 vorwiegend sehr junge Personen versammelten sich auf den Mainwiesen um gegen Rassismus zu demonstrieren. Neben zahlreichen Redebeiträgen, die v.a. von persönlich Rassismuserfahrungen und Solidarität handelten, gab es am Ende ein Open Mic. Eine Rednerin betonte, dass es nicht reiche, sich nur auf Instagram zu engagieren. #BlackLivesMatter sei mehr als ein Hashtag und man müsse sich auch außerhalb der online Community engagieren. Eine andere Person betonte “staying silent and not saying anything ist also harmful”. Ähnlich der letzten Demo gab es eine coronagerechte Polonaise, bei der “I can’t breathe” skandiert wurde. Dies gab der Veranstaltung und dem Ausruf einen unangebrachten Partycharakter und verharmloste die Situation. Auch gab es wieder 8 Minuten und 43 Sekunden Schweigen in Gedenken an #GeorgeFloyd. Unterstützt wurde das - teils minderjährige - Orga-Team von Mitarbeiter:innen einer Securityfirma, die ehrenamtlich zusätzlich zu den Ordner:innen agierten und sich solidarisch mit den Protesten zeigten.

“StopRacism” auf den Mainwiesen

Direkt im Anschluss an den Christopher Street Day #CSD demonstrieren nun 350 Menschen auf den Würzburger Mainwiesen. Sie sind einem Aufruf der Instagram-Seite “StopRacismWue” gefolgt. Der Protest der mehrheitlich jungen Menschen richtet sich gegen Rassismus und ist Teil der #BlackLivesMatter Bewegung.

Bleiberecht ist Menschenrecht!

Unter diesem Motto versammelten sich am frühen Freitagabend 150 Menschen auf den Mainwiesen, um gegen Abschiebungen und Rassismus zu demonstrieren.

Zum Protest aufgerufen hat die asylpolitische Gruppe @mehrals16a. Der gestrigen Kundgebung sind bereits zwei antirassistische Demos zum Thema #BlackLivesMatter am gleichen Ort vorangegangen. Der Anlass der Kundgebung war zum einen der morgige Weltflüchtlingstag, sowie die kürzlich stattgefundene Innenministerkonferenz. Mit Blick auf die USA zeichnet sich deutlich der strukturelle Rassismus in der Polizei ab. Dass dieser auch in Deutschland vorherrscht, haben die vergangenen #BLM-Demos dargelegt. Doch der Rassismus in Europa äußert sich nicht nur im Inneren. Die Polizei wird ebenso dafür eingesetzt, die EU-Außengrenzen vor Asylsuchenden „zu verteidigen“. Eine Praxis, die sich nicht zuletzt mit einer rassifizierenden Vorstellungen begründet. Nach einer ausführlichen Auflagenverlesung begann die Kundgebung. Der erste Redner erzählte von einem Freund mit Fluchterfahrung, welchem die Arbeitserlaubnis entzogen wurde. Ohne Arbeitserlaubnis könne die Polizei auch leichter abschieben, sagte er. „Wenn man abgeschoben wird, muss man wieder von ganz von vorne anfangen. In einem Land wo es nicht sicher ist.“ Vor dem Hintergrund seiner eigenen Fluchterfahrung, und der Abschiebepraxis nach Afghanistan, sagte er: „Ich habe meinen Bruder und viele Teile meiner Familie verloren. Wie können sie Afghanistan ein sicheres Land nennen?“ Die zweite Rede wurde von der @antifa_wue gehalten. An weiße Personen gerichtet erklärte die Rednerin, dass „wir unsere” Privilegien und Mikroagressionen reflektieren müssten und Rassismusbekämpfung erst dann erfolgreich sei, wenn sich auch weiße Menschen mit der Problematik auseinandersetzten. Gleichzeitig rückte sie Rassismus in den kapitalistischen Kontext und erklärte, dass dieser seit der Kolonialisierung die Ausbeutung des globalen Südens rechtfertige. Das hat natürlich bis heute Auswirkungen: „Megakonzerne wie Nestle pumpen das rare Grundwasser ab und verkaufen es teuer in Plastikflaschen gen Norden.“ Abschließend zitierte die Rednerin aus Pia Klemps Buch „Lass uns mit den Toten tanzen“. Klemp war Kapitänin der Sea Watch 3 und Iuventa und beschreibt detailliert das Aufeinandertreffen der Seenotretter*innen mit einem Flüchtlingsboot und der libyschen Küstenwache. Die dort beschriebenen Unmenschlichkeiten, auf welche wir hier nicht genauer eingehen wollen, berührten die Zuhörenden sichtlich. Als Drittes sprach eine Frau zur aktuellen Lage in Syrien. Sie selbst ist aus diesem Land geflohen und berichtet, dass sich nicht viel verbessert habe. So nutze Assad noch immer das Verschwindenlassen von Menschen als Waffe zum Stillhalten der Bevölkerung. Noch immer würden junge Menschen in die Armee eingezogen und zum Kampf für Assad gezwungen. Und noch immer seien 80% der Menschen unter der Armutsgrenze, was zu Hunger und Leid führe. Sie kenne keine Region in Syrien die sicher und „normal“ sei. Damit bekräftigte sie ihre Aussage, wonach sich kein Mensch auf die Flucht über das Mittelmeer in untauglichen Schlauchbooten aus leichtfertigen Gründen begeben würde. Der darauffolgende Redner berichtete aus dem nahegelegenen ANKER-Zentrum bei Schweinfurt. Er kritisierte das Lager auch im Zusammenhang mit der aktuellen #Corona-Krise. So bemerkte das RKI explizit die Lagerhaltung von Flüchtlingen als begünstigend für die Ausbreitung des Virus. Die ANKER-Zentren an sich seien allerdings auch zu kritisieren. In Lagern wird Menschen mit traumatischen Erlebnissen vor und während der Flucht nicht bei der Verarbeitung der Traumata geholfen. Die vorletzte Rede wurde von einem Sprecher des Antirassismusreferats und der BI_PoC Hochschulgruppe vorgetragen. Darin schilderte der Redner die Erwartungen an BI_PoC und das Nicht-Vorankommen im Rassismusdiskurs. „Ich sollte einen Text vorbereiten über Asyl- und Bleiberecht aus einer antirassistischen Perspektive. Der Text muss Mitleid erwecken, dachte ich mir. Der Text muss Geflüchtete als sympathische Menschen und ihre Flucht als begründet darstellen.“ „Der Text muss die Fürsorge von weißen Menschen wecken und ihren Retter-Komplex füttern. Der Text muss überzeugen, dass es wirklich gravierende Gründe gibt, dass diese Menschen in Boote steigen und alles hinter sich lassen um hier her zu kommen.“ Die letzte Rede wird von @mehrals16a anlässlich der Innenministerkonferenz vorgetragen. Dabei wird auf die Historie der Asylrechtsverschärfungen, welche teils als Antwort auf Rechte Krawalle erlassen wurden, und die Äußerungen des bayrischen Innenministers Herrmann zur Asylpolitik eingegangen. Dieser fordere für Syrien „perspektivisch zeitnah Abschiebungen von straffällig gewordenen Geflüchteten.“ Dafür habe er heute zu recht den Negativpreis für den Abschiebeminister 2020 erhalten. Die einzelnen Reden wurden teilweise vom Antirassismusreferat Live gestreamt, sodass trotz Corona möglichst viele Menschen teilhaben konnten. Nach gut einer Stunde war die Kungebung beendet. Die Message bleibt klar: kein Mensch ist illegal! Bleiberecht überall! Wir brauchen asylpolitische Änderungen, ein Ende der derzeitigen, unmenschlichen europäischen Außengrenzenpolitik sowie einen aufgeklärteren Umgang mit dem (strukturellen) Rassismus – nicht nur in den USA, sondern auch, und vielleicht ganz besonders, in Europa.

Etwa 150 Menschen demonstrieren gerade an den Würzburger Mainwiesen gegen Abschiebungen und Rassismus. Aufgerufen zur Kundgebung, die unter Einhaltung strenger #Corona-Vorschriften stattfindet, hatte die asylpolitische Gruppe @mehrals16a. Anlass des Protestes unter dem Motto “Bleiberecht ist Menschenrecht” sind u. a. der morgige Weltflüchlingstag und die Diskussion der Innenministerkonferenz, Abschiebungen in Kriegsländer wie Syrien zu erleichtern. Die heutige Kundgebung ist bereits die vierte Kundgebung auf den Mainwiesen gegen Rassismus binnen drei Wochen. An den vergangenen Wochenden hatten sich insgesamt Tausende auf den Zellerauer Mainwiesen an den #BlackLivesMatter-Protesten beteiligt.

Nach Protesten von tausenden Menschen am Freitag und Samstag vergangene Woche, fand in Würzburg gestern Abend erneut eine #BLM Kundgebung gegen #Rassismus und #Polizeigewalt statt. Dem Aufruf der BI_PoC-Hochschulgruppe, dem Antirassismusreferat der Uni, der @antifa_wue, Schwarzlicht und dem Verein KulturS e.V. folgten gut 600 Menschen auf die Mainwiesen. #BlackLivesMatter #JusticeForGeorgeFloyd Die Veranstalter*innen legten großen Wert darauf, dass die von Rassismus betroffenen Menschen jederzeit im Fokus der Kundgebung standen: Redebeiträge, Musik, das Anstimmen von Protestrufen, all das lag vornehmlich in den Händen der BI_PoC. Es waren starke und oft sehr bewegende Redebeiträge zu hören, die sich häufig um persönliche Erfahrungen mit Rassismus drehten. So wie es den Redner*innen teilweise die Stimmen versagte, ging es auch den anderen Teilnehmer*innen. Trauer, Wut, Betroffenheit und Solidarität waren auch und gerade dann besonders stark zu spüren, wenn Schweigen herrschte auf den Mainwiesen. So z.B. gleich zum Auftakt, als zwei Redner*innen abwechselnd und eindringlich den alltäglichen Rassismus ihrer Schulzeit schilderten, ebenso wie die Reaktion ihres Umfeldes: “Rassismus? Gibt es nicht & wenn doch nur ein bisschen. Rassist*innen? Gibt es nicht und wenn doch nur ein paar.” Es folgte ein selbst geschriebenes Gedicht, welches gleichermaßen die Wut und die Verletzungen der Betroffenen thematisierte, die auch und gerade die vermeintlich kleinen und unbedachten Bemerkungen verursachen. Ein Vertreter der @SeebrueckeWue zeigte die Verbindung von #Rassismus und der Abschottungspolitik der EU auf, an deren Grenzen beinahe täglich Menschen sterben und in deren Lagern unwürdige Bedingungen herrschen. Besonders beeindruckend war der Beitrag einer Redner*in mit asiatischen Wurzeln, die mit den Worten schloss: “Wir sind nicht verantwortlich für den Mord an George Floyd, aber wir sind die, die zukünftig mit dafür sorgen müssen, den Cop von euren Rücken wegzuziehen.” Den Abschluss bildete nach gut zwei Stunden ein Vater, der aufgewühlt von den Sorgen um seine kleine Tochter erzählte. Sie seien nach Deutschland gekommen, um in Sicherheit zu sein, doch er stelle sich immer häufiger die Frage, ob es die richtige Entscheidung gewesen ist. Allein diese Frage hat die Zuhörer*innen nachdenklich und betroffen, aber auch entschlossen zurück gelassen: der Kampf gegen Rassismus und Gewalt muss jeden Tag im Großen und Kleinen geführt werden.

Bei bestem Wetter startete die #BlackLivesMatter Demonstration auf den Mainwiesen. Einige hundert Menschen sitzen im Schatten der Bäume und warten, dass die dritte Demo gegen Rassismus binnen 7 Tagen in Würzburg startet. Ess sind etwa 500 Demonstrierende die sich an den Mainwiesen anlässlich der Black Lives Matter-Demo versammelt haben. Die Reden zu Rassismuserfahrungen beginnen. Vorher wurde betont, dass “Black Lives Matter”-Würzburg jegliche Diskriminierung bekämpft und somit auch sexistische, homo- und transfeindliche Positionen auf der Demo entschieden ausschließt! Im abgesperrten Bereich hören die Menschen den Reden zu. Alle tragen Masken und halten die Mindestabstände ein. Die Boxen funktionieren dieses Mal bei der #BLM-Demo, doch eine frische Brise hat unser Pavillon auf dem Gewissen. Unser Livestream kann auf Instagram verfolgt werden:
“No Justice! No Peace! No Racist Police!” und “Black Lives Matter” rufen die etwa 600 Demonstrant*innen auf den Würzburger Mainwiesen. Dieses Mal sind die Reden relativ gut zu verstehen und die Abstände werden von den größtenteils jungen, sitzenden Protestierenden eingehalten. “Ich bin die - mit dem großen Feind. Ich bin die, die weint!”, in Gedichtform trägt die Rednerin ihre Rassismuserfahrungen vor.

Heute wieder raus auf die Mainwiesen zur #BlackLivesMatter Kundgebung!

#BLM twitter.com/schwarzlichtwu…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
Am Freitag 12. Juni um 18:00 auf den Mainwiesen (zwischen Friedensbrücke und Brücke der dt. Einheit) gegen Rassistische Polizeigewalt!
[English below]

Wir bitten ausdrücklich darum mit Mund- und Nasenschutz zu kommen und auf der Veranstaltung einen Mindestabstand von 1,5 m zu bewahren. Die Akkustik wird diesmal besser, so dass auch ganz hinten noch was zu hören ist.
Es ist auch jetzt noch wichtig während der Pandemie solidarisch mit den Gefährdetsten unter uns zu sein und auch so zu handeln. Es wird auch voraussichtlich von Anfang an einen Livestream auf dem Instagram Kanal von Schwarzlicht geben.
We won’t be silenced ever again – #BlackLivesMatter!

Der Kampf um Gerechtigkeit für Opfer rassistischer Polizeigewalt hat erst begonnen, weswegen wir uns am Freitag Abend um 18:00 Uhr wieder auf der Straße sehen.
In mehreren Städten in der BRD hat die Polizei die friedlichen Demos mit massiver Gewalt und stundenlanger Verhörung von Schwarzen Jugendlichen und Jugendlichen of Color beantwortet.
Black Lives Matter ist keine Bewegung, die von Rassismus betroffene Menschen nach einer Demo auf dem Nachhauseweg in die Tonne werfen können. Die Bewegung hat mit der geplanten Auflösung der Polizeibehörde in Minneapolis, als Konsequenz der Ermordung George Floyds, und dem neuen verabschiedeten Antidiskriminierungsgesetz in Berlin erste Erfolge erreicht. Doch wo bleibt die Gerechtigkeit für Breonna Taylor und Tony McDade? Wo bleibt die Aufklärung von den Fällen Matiullah Jabarkhil, Amad Ahmad und Rooble Muße Warsame?
Wir hören nicht auf, bis wir Gerechtigkeit haben! Wir sind nicht frei, bis alle von uns frei sind. #Blacklivesmatter
Das Antirassismusreferat der Uni Würzburg, die @antifa_wue, die BI_PoC Hochschulgruppe, KulturS e.V. und Schwarzlicht Würzburg rufen für nächsten Freitag auf zur Demonstration gegen Polizeigewalt und jede Form von Rassimus – Wir lassen uns nicht mehr zum Schweigen bringen.
Es wird diesmal ein offenes Mikro geben. Ihr könnt also gerne Redebeiträge vorbereiten und mitbringen (BI_PoC to the front!).
Hier noch paar Leitlinien für weiße Verbündete zu Protesten, die von BI_PoC geführt werden:

  1. Schreie Parolen nur nach: Fange nicht selbst an, Parolen zu schreien oder sie anzugeben.

  2. Mach keine Selfies: Frage nach Bildern oder Videos von Einzelpersonen.

  3. Bleib
    jederzeit ruhig: Die Sicherheit von BI_PoC ist höchste Priorität. Ein unnötiges Agitieren kann für diese Lebensgefährlich sein.

  4. Die Black Power Faust als weiße Person heben?: Da uns einige gefragt haben, wollten wir unsere Perspektive teilen.
    Die Black community, die in unseren Gruppen organisiert ist, empfindet es als solidarisches Zeichen wenn auch weiße Leute sich in dieser Form des Protests beteiligen.
    Wir können natürlich nicht für andere Schwarze Personen und ihre Empfindungen sprechen. Achtet auf eure Umgebung. Wenn dich eine Schwarze Person bitten sollte, die Faust runter zu nehmen, ist es angebracht dem Wunsch zu folgen.
    Falls das vorkommen sollte, sei nicht beleidigt. Es ist nicht böse gemeint und auch nicht weiter schlimm. Letztendlich ist es ein Zeichen des Schwarzen Widerstandes.
    Generelle Leitlinien:

Auf dieser Demo, wie auf allen anderen Veranstaltungen von uns, werden Mysogynie, Sexismus,Homo- und Transfeindlichkeit, Lookismus und Body Shaming nicht toleriert. Lasst deswegen bitte Schilder wie “Racism is small dick energy” zuhause.
English:

Call for Demonstration: On Friday, June 12th, at 6pm on the Mainwiesen (between Friedensbrücke and Brücke der dt. Einheit) against racist police violence.

We explicitly ask you to wear a mask that covers your nose and mouth and to keep a minimum distance of 1.5 m.
The sound will be better this time, so that people in the back rows can hear everything. It is still important to act in solidarity with people who are most vulnerable during this pandemic.
There will hopefully also be a livestream right from the beginning on the Instagram channel of Schwarzlicht.
We won’t be silenced ever again – #BlackLivesMatter

The fight for justice for victims of racial police brutality has just started. Save the date to join us on this Friday, June 12, at 6pm to continue our protest. In many cities across Germany the police responded to the peaceful demonstrations with violence and unjustified interrogations of young BI_PoC. This once again shows that the Black Lives Matter movement is nothing racialised People can throw in the bin on their way home from the demonstration.
The movement has already achieved great success with the intended disbandment of the Minneapolis police departement as a reaction to the murder of #GeorgeFloyd, as well as the new anti-discrimination law in Berlin. But where is justice for #BreonnaTaylor and #TonyMcDade?
How long do we have to wait for the cases of Matiullah Jabarkhil, Amad Ahmad, and Rooble Muße Warsame to be dismantled? We won’t stop until justice is served! None of us is free until all of us are. #Blacklivesmatter
The Anti-racism Unit of the University of Würzburg, the @antifa_wue, the Bi_PoC students group, Würzburg KUlturS e.V., and Schwarzlicht Würzburg are calling for a demonstration against police violence and any form of racism on next friday – We won’t be silenced ever again.
This time, there will be an open mic. Therefore, we invite you to prepare a speech. Speeches in English are welcome (BIPoC to the front!).
Here are some guidelines for white people who participate in demonstrations lead by BI_PoC

  1. Only follow slogans: Do not start with slogans on your own.

  2. Don‘t take selfies: Ask first if you want to take a picture or video of an individual.

  3. Stay calm: The
    safety of BI_PoC is our priority. Unnecessary agitating can risk their lives.

  4. Raising the Black Power fist as a white person?: Since many have asked us, we want to share our perspective.
    The Black community organised in our groups think it is an expression of solidarity when white people, too, raise the Black Power fist. Nevertheless, this is not representative for all Black people at the demonstration. Pay attention to your environment.
    If a Black person asks you not to participate in this expression it is appropriate to follow their wish. If this occurs don’t be upset. It doesn’t mean that you have done anything utterly wrong. After all, it is a sign of Black resistance.
    General Guidelines:

We will not tolerate mysogyny, sexism, anti-gay and -trans hostilities, lookism, and body shaming at this demonstration or at any event organised by us. Therefore, do not bring signs that say anything like “racism is small dick energy”.

Am Freitag 12. Juni um 18:00 auf den Mainwiesen (zwischen Friedensbrücke und Brücke der dt. Einheit) gegen Rassistische Polizeigewalt! [English below]

Wir bitten ausdrücklich darum mit Mund- und Nasenschutz zu kommen und auf der Veranstaltung einen Mindestabstand von 1,5 m zu bewahren. Die Akkustik wird diesmal besser, so dass auch ganz hinten noch was zu hören ist. Es ist auch jetzt noch wichtig während der Pandemie solidarisch mit den Gefährdetsten unter uns zu sein und auch so zu handeln. Es wird auch voraussichtlich von Anfang an einen Livestream auf dem Instagram Kanal von Schwarzlicht geben. We won’t be silenced ever again – #BlackLivesMatter!

Der Kampf um Gerechtigkeit für Opfer rassistischer Polizeigewalt hat erst begonnen, weswegen wir uns am Freitag Abend um 18:00 Uhr wieder auf der Straße sehen. In mehreren Städten in der BRD hat die Polizei die friedlichen Demos mit massiver Gewalt und stundenlanger Verhörung von Schwarzen Jugendlichen und Jugendlichen of Color beantwortet. Black Lives Matter ist keine Bewegung, die von Rassismus betroffene Menschen nach einer Demo auf dem Nachhauseweg in die Tonne werfen können. Die Bewegung hat mit der geplanten Auflösung der Polizeibehörde in Minneapolis, als Konsequenz der Ermordung George Floyds, und dem neuen verabschiedeten Antidiskriminierungsgesetz in Berlin erste Erfolge erreicht. Doch wo bleibt die Gerechtigkeit für Breonna Taylor und Tony McDade? Wo bleibt die Aufklärung von den Fällen Matiullah Jabarkhil, Amad Ahmad und Rooble Muße Warsame? Wir hören nicht auf, bis wir Gerechtigkeit haben! Wir sind nicht frei, bis alle von uns frei sind. #Blacklivesmatter Das Antirassismusreferat der Uni Würzburg, die @antifa_wue, die BI_PoC Hochschulgruppe, KulturS e.V. und Schwarzlicht Würzburg rufen für nächsten Freitag auf zur Demonstration gegen Polizeigewalt und jede Form von Rassimus – Wir lassen uns nicht mehr zum Schweigen bringen. Es wird diesmal ein offenes Mikro geben. Ihr könnt also gerne Redebeiträge vorbereiten und mitbringen (BI_PoC to the front!). Hier noch paar Leitlinien für weiße Verbündete zu Protesten, die von BI_PoC geführt werden:

  1. Schreie Parolen nur nach: Fange nicht selbst an, Parolen zu schreien oder sie anzugeben.

  2. Mach keine Selfies: Frage nach Bildern oder Videos von Einzelpersonen.

  3. Bleib jederzeit ruhig: Die Sicherheit von BI_PoC ist höchste Priorität. Ein unnötiges Agitieren kann für diese Lebensgefährlich sein.

  4. Die Black Power Faust als weiße Person heben?: Da uns einige gefragt haben, wollten wir unsere Perspektive teilen. Die Black community, die in unseren Gruppen organisiert ist, empfindet es als solidarisches Zeichen wenn auch weiße Leute sich in dieser Form des Protests beteiligen. Wir können natürlich nicht für andere Schwarze Personen und ihre Empfindungen sprechen. Achtet auf eure Umgebung. Wenn dich eine Schwarze Person bitten sollte, die Faust runter zu nehmen, ist es angebracht dem Wunsch zu folgen. Falls das vorkommen sollte, sei nicht beleidigt. Es ist nicht böse gemeint und auch nicht weiter schlimm. Letztendlich ist es ein Zeichen des Schwarzen Widerstandes. Generelle Leitlinien:

Auf dieser Demo, wie auf allen anderen Veranstaltungen von uns, werden Mysogynie, Sexismus,Homo- und Transfeindlichkeit, Lookismus und Body Shaming nicht toleriert. Lasst deswegen bitte Schilder wie “Racism is small dick energy” zuhause. English:

Call for Demonstration: On Friday, June 12th, at 6pm on the Mainwiesen (between Friedensbrücke and Brücke der dt. Einheit) against racist police violence.

We explicitly ask you to wear a mask that covers your nose and mouth and to keep a minimum distance of 1.5 m. The sound will be better this time, so that people in the back rows can hear everything. It is still important to act in solidarity with people who are most vulnerable during this pandemic. There will hopefully also be a livestream right from the beginning on the Instagram channel of Schwarzlicht. We won’t be silenced ever again – #BlackLivesMatter

The fight for justice for victims of racial police brutality has just started. Save the date to join us on this Friday, June 12, at 6pm to continue our protest. In many cities across Germany the police responded to the peaceful demonstrations with violence and unjustified interrogations of young BI_PoC. This once again shows that the Black Lives Matter movement is nothing racialised People can throw in the bin on their way home from the demonstration. The movement has already achieved great success with the intended disbandment of the Minneapolis police departement as a reaction to the murder of #GeorgeFloyd, as well as the new anti-discrimination law in Berlin. But where is justice for #BreonnaTaylor and #TonyMcDade? How long do we have to wait for the cases of Matiullah Jabarkhil, Amad Ahmad, and Rooble Muße Warsame to be dismantled? We won’t stop until justice is served! None of us is free until all of us are. #Blacklivesmatter The Anti-racism Unit of the University of Würzburg, the @antifa_wue, the Bi_PoC students group, Würzburg KUlturS e.V., and Schwarzlicht Würzburg are calling for a demonstration against police violence and any form of racism on next friday – We won’t be silenced ever again. This time, there will be an open mic. Therefore, we invite you to prepare a speech. Speeches in English are welcome (BIPoC to the front!). Here are some guidelines for white people who participate in demonstrations lead by BI_PoC

  1. Only follow slogans: Do not start with slogans on your own.

  2. Don‘t take selfies: Ask first if you want to take a picture or video of an individual.

  3. Stay calm: The safety of BI_PoC is our priority. Unnecessary agitating can risk their lives.

  4. Raising the Black Power fist as a white person?: Since many have asked us, we want to share our perspective. The Black community organised in our groups think it is an expression of solidarity when white people, too, raise the Black Power fist. Nevertheless, this is not representative for all Black people at the demonstration. Pay attention to your environment. If a Black person asks you not to participate in this expression it is appropriate to follow their wish. If this occurs don’t be upset. It doesn’t mean that you have done anything utterly wrong. After all, it is a sign of Black resistance. General Guidelines:

We will not tolerate mysogyny, sexism, anti-gay and -trans hostilities, lookism, and body shaming at this demonstration or at any event organised by us. Therefore, do not bring signs that say anything like “racism is small dick energy”.

Save the Date: We won’t be silenced ever again – #BlackLivesMatter 

Nächster Freitag / Next friday, 12.06., Würzburg: #BLM-Protest! [English Version below]

Der Kampf um Gerechtigkeit für Opfer rassistischer Polizeigewalt hat erst begonnen, weswegen wir uns am Freitag Abend um 18:00 Uhr wieder auf der Straße sehen. In mehreren Städten in der BRD hat die Polizei die friedlichen Demos mit massiver Gewalt und stundenlanger Verhörung von Schwarzen Jugendlichen und Jugendlichen of Color beantwortet. Black Lives Matter ist keine Bewegung, die von #Rassismus betroffene Menschen nach einer Demo auf dem Nachhauseweg in die Tonne werfen können. Die Bewegung hat mit der geplanten Auflösung der Polizeibehörde in Minneapolis, als Konsequenz der Ermordung George Floyds, & dem neuen Antidiskriminierungsgesetz in Berlin erste Erfolge erreicht. Doch wo bleibt die Gerechtigkeit für Breonna Taylor und Tony McDade? Wo bleibt die Aufklärung von den Fällen Matiullah Jabarkhil, Amad Ahmad uns Rooble Muße Warsame? Wir hören nicht auf, bis wir Gerechtigkeit haben! Wir sind nicht frei, bis alle von uns frei sind. #Blacklivesmatter Das Antirassismusreferat der Uni Würzburg, die @antifa_wue, die BI_PoC Hochschulgruppe, KulturS e.V. und Schwarzlicht Würzburg rufen für nächsten Freitag auf zur Demonstration gegen Polizeigewalt und jede Form von Rassismus – Wir lassen uns nicht mehr zum Schweigen bringen. Es wird diesmal ein offenes Mikro geben. Ihr könnt also gerne Redebeiträge vorbereiten und mitbringen (BIPoC to the front!). Ort und weitere Infos folgen! Behaltet die Kanäle von AntiRa und AntiFa im Auge! Hier noch paar Leitlinien für weiße Verbündete zu Protesten die von BI_PoC geführt werden:

 1. Schreie Parolen nur nach: Fange nicht selbst an, Parolen zu schreien o. sie anzugeben.

 2. Mach keine Selfies: Frage nach Bildern o. Videos von Einzelpersonen.

  1. Bleib jederzeit ruhig: Die Sicherheit von BI_PoC ist höchste Priorität. Ein unnötiges Agitieren kann für diese Lebensgefährlich sein. 

  

Generelle Leitlinien: 

Auf dieser Demo, wie auf allen anderen Veranstaltungen von uns, werden Mysogynie, Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit, Lookismus und Body Shaming nicht toleriert. Lasst deswegen bitte Schilder wie “Racism is small dick energy” zuhause. [English Version]

Save the Date: We won’t be silenced ever again – Black Lives Matter 

The fight for justice for victims of racial police brutality has just started. Save the date to join us on this Friday, June 12, at 6pm to continue our protest. In many cities across Germany the police responded to the peaceful demonstrations with violence and unjustified interrogations of young BI_PoC. This once again shows that the Black Lives Matter movement is nothing racialised People can throw in the bin on their way home from the demonstration. The movement has already achieved great success with the intended disbandment of the Minneapolis police departement as a reaction to the murder of George Floyd, as well as the new anti-discrimination law in Berlin. But where is justice for Breonna Taylor and Tony McDade? How long do we have to wait for the cases of Matiullah Jabarkhil, Amad Ahmad, and Rooble Muße Warsame to be dismantled? We won’t stop until justice is served! None of us is free until all of us are. #Blacklivesmatter The Anti-racism Unit of the University of Würzburg, @antifa_wue, the Bi_PoC students group, Würzburg KUlturS e.V., and Schwarzlicht Würzburg are calling for a demonstration against police brutality and any form of racism on next friday – We won’t be silenced ever again. This time, there will be an open mic. Therefore, we invite you to prepare a speech. Speeches in English are welcome (BIPoC to the front!). The location and nearer information will follow soon. Keep an eye on the channels of Antira and AntiFa! Here are some guidelines for white people who participate in demonstrations lead by BI_PoC

  1. Only follow slogans: Do not start with slogans on your own. 

  2. Don‘t take selfies: Ask first if you want to take a picture or video of an individual.

  3. Stay calm: The safety of BI_PoC is our priority. Unnecessary agitating can risk their lives. 

General Guidelines:

We will not tolerate mysogyny, sexism, anti-gay and -trans hostilities, lookism, and body shaming at this demonstration or at any event organised by us. Therefore, do not bring signs that say anything like “racism is small dick energy”.

Gestern versammelten sich erneut etwa 1000 sehr junge Menschen auf den Mainwiesen um gegen #Rassismus zu demonstrieren.

Die Demonstrierenden – größtenteils Schüler*innen – prangerten besonders (Alltags-)Rassismus und Gewalt an. #BlackLivesMatter Besonders hervorzuheben ist die 8 min und 46 Sek andauernde Schweigeminute, die besonders drastisch verdeutlichte, wie lang und grausam knapp neun Minuten sein können. Neben viel musikalischer Untermalung gab es zahlreiche Redebeiträge und besonders beim Open Mic am Schluss berichteten einige BI_PoCs von ihren persönlichen Erfahrungen mit Rassismus. Struktureller Rassismus wurde leider nicht behandelt, sondern nur an der Oberfläche des Problems gekratzt.

Die erste Rednerin zeichnete durch ihre Erzählung ein Bild zweier fiktiver idealer Personen in den Köpfen der Zuhörer*innen. Das letzte Attribut, das sie erwähnte: es handelte sich um Schwarze Personen. Sie fragte, wie sich das Bild in den Köpfen geändert hätte, wenn sie das am Anfang erwähnt hätte. Sie wolle nicht mehr Angst haben Nachrichten zu schauen und betonte, dass wir die Generation seien, die die Mittel hätten dies zu ändern. Nicht rassistisch zu sein reiche nicht. No justice no peace müsse nicht nur jetzt das Motto sein, sondern immer. Auch andere Redner*innen redeten über Alltagsrassimus & darüber, dass sie beim Fußball mit Affengeräuschen und dem N-Wort bedacht wurden, dass sie in der Schule gemobbt und ihre Sachen mit Hakenkreuzen und Hitlerbärtchen beschmiert wurden & immer wieder gesagt bekämen, dass sie anders seien. Ein Redner bat die Demonstrierenden, bei Diskriminierung nicht wegzuschauen, sondern zu helfen. Am Open Mic wies eine Person darauf hin, dass es auf Facebook die Gruppe „Black Community Franken“ gäbe und eine weitere bald auf Instagram gegründet werde. Trotz der Redebeiträge war die Stimmung recht ausgelassen. Es wurde viel getanzt und zur Musik gesungen.

Aktuell versammeln sich ca. 800 Menschen auf der Mainwiesen, um gegen Rassismus zu protestieren. Die Reden können bei uns im Live Stream auf Instagram mitverfolgt werden
Mittlerweile stehen über tausend Menschen - etwas weniger als bei der gestrigen Kundgebung von AntiRa und AntiFa - auf der Mainwiese #BlackLivesMatter

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
„#BlackLivesMatter“ #Würzburg mobilisiert über 1500 Menschen

Schon weit vor Demonstrationsbeginn wurde klar: Die Kundgebung wird ein großer Erfolg. Nach dem Mord an #GeorgeFloyd gehen weltweit Menschen gehen #Rassismus und #Polizeigewalt auf die Straße. So auch in Würzburg.
Die Stadt hatte die Demonstration an das Mainufer an der Talavera verlegt. Die Polizei hielt sich an den Mainwiesen weitgehend zurück und war mit vielen Polizeibussen im ganzen Innenstadtgebiet präsent. Als um 17 Uhr die Reden beginnen sollten, lichtete sich das Wetter leicht.
Trotz Nieselregen waren es wohl über 1500 Menschen, die dem Aufruf von BI_PoC-Hochschulgruppe, @antifa_wue, ANTI RA WÜ-Referat gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit Uni Würzburg, Würzburg KUlturS e.V. und Schwarzlicht Würzburg gefolgt sind.
Viele Gruppen mobilisierten im Vorfeld zu der Kundgebung „Gegen Polizeigewalt und jede Form von Rassismus #JusticeforGeorgeFloyd“, darunter u. a. AKJ Würzburg, MissMutig, @F4F_wuerzburg, @SeebrueckeWue und @EGwuerzburg.
Gekommen waren v. a. junge Menschen. Auf selbst gebastelten Schildern stand „Black Lives Matter“ oder „I can‘t breathe“. Die Stimmung war sehr emotional. Viele Menschen weinten vor Ergriffenheit. Gleichzeitig war eine riesige Wut zu spüren.
Nicht nur über den Mord an George Floyd, sondern auch über rassistische Morde in Deutschland. #Hanau, #Halle, der NSU und der Mord an Walter Lübcke waren ebenso Thema, wie Tötungen von PoC und von Schwarzen Menschen durch die deutsche Polizei.
„Oury Jalloh (2005), Laye-Alama Condé (2005), Christy Schwundeck(2011), Hussam Fadl (2016), Amad Ahmad (2018), Matiullah Jabarkhil (2018) und Rooble Muße Warsame (2019) wurden durch die deutsche Polizei getötet oder starben durch fragwürdige Umstände in ihren Räumlichkeiten“, hieß es im Aufruf.

Nach guten zwei Stunden waren immer noch mehr als tausend Menschen trotz schlechten Wetters auf der Kundgebung.
Die Reden kamen bei denen, die sie verstehen konnten, gut an. Geplant war die Demo für 300 Menschen und dementsprechend auch die Akustik. Wir werden in den nächsten Tagen alle Reden auf Schwarzlicht Würzburg (schwarzlicht.org) hochladen.
Immer wieder erhoben alle Anwesenden ihre Fäuste, riefen „Black Lives Matter“ oder „No Justice! No Peace!“. Abschließend sagte ein Redner: „Dies ist nicht das Ende des Widerstandes. Dies ist erst der Anfang!“.

#BlackLivesMatter

Live in Würzburg:

„Kapitalismus überwinden“ - @F4F_wuerzburg wagt den Klassenkampf! „Kaka-Pipi-Kakapipitalismus“ - rufen die Protestierenden. Man merkt: Fridaysforfuture ist nach wie vor eine Bewegung aus jungen Menschen. Da gehört Fäkalhumor nun einmal dazu. Inhaltlich hat sich die Bewegung stark weiter entwickelt. Wo früher individueller Konsumverzicht gefordert wurde, geht es nun um kollektives Handeln. Schon der Aufruf von fridaysforfuture Würzburg hatte es in sich. Die Bewegung fordert: Systemwandel jetzt!. Zunächst hatte #FFF für den Oberen Markt mobilisiert. Aufgrund der Corona-Lage verlegt die Stadt derzeit alle größeren Kundgebungen auf die Talavera-Mainwiesen.

Bei grauem Himmel versammelten sich zunächst etwa 120 Menschen auf der Versammlungsfläche. @EGwuerzburg redete zu Beginn über Coronakrise, Klimakrise, Ausbeutung des globalen Südens, Krieg und Rassismus. Die derzeit katastrophalen globalen Zustände seien bedingt durch eine kapitalistische Ausbeutungslogik, die auf unendliches wirtschaftliches Wachstum abziele. Derzeit sehe man besonders, wie die herrschende Klasse den Status Quo mit autoritären Mitteln aufrecht erhalten möchte. Trotz Klimakrise gingen weiter Kohlekraftwerke ans Netz, die Flugbranche und Autobranche würden gerettet und die Interessen der Armen würden auch in der Corona-Krise massiv vernachlässigt, sagte die EG-Rednerin sinngemäß. Auch der Würzburger Politsumpf bleibt nicht unangetastet: „Auch in Würzburg wird der kapitalistischen Logik in der Politik streng gefolgt. Anstatt den Wandel wirklich voranzubringen, Kultur, Kollektivität, Basisdemokratie und Ökologie zu stärken, werden lieber durch Absprachen hochbezahlte Stellen im Rathaus geschaffen“. Dies ist wohl ein Seitenhieb auf Martin Heilig. Der unterlegene OB-Kandidat der Grünen paktiert nun mit der CSU, die seit Jahrzehnten Klimaschutz blockiert. Viele Menschen waren in weißen Kitteln gekommen. „Gesundheit braucht Klimaschutz“, stand auf einem ihrer mitgebrachten Transparente. Das Gesundheitspersonal und Mediziner*innen haben sich FFF angeschlossen, um die Kämpfe für eine gute medizinische Versorgung mit den Forderungen nach Klimaschutz zu vereinen. In der Rede betonte eine Medizinerin, die katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit der Menschen. Hitzetage nehmen zu, dies führe zu Leiden bei Gesundheitspersonal und Bevölkerung. Lungen- und Herzkrankheiten werden in Zukunft wohl zunehmen, meinte die Rednerin. Die folgende Rede hielt ein Aktivist der @SeebrueckeWue: „Während europäische Konzerne durch den Neokolonialismus Milliardenprofite mit den ärmsten Menschen der Welt erzielen, sterben zehntausende Menschen an der Europäischen Außengrenze. Entweder verdursten sie in der Wüste Entweder verdursten sie in der Wüste oder ertrinken im Mittelmeer“. Darum brauche man einen Systemwandel. „Wir müssen den Kapitalismus unbedingt überwinden – System Change not Climate Change“, sagte der Redner und rief anschließend zur Antirassismus-Demonstration um 17 Uhr an den Mainwiesen auf. Zwischendurch gab es eine starke Gesangseinlage eines Aktivisten. In sein „Power to the People“ stimmten die anderen anwesenden Demonstrant*innen lautstark ein. Zudem wurden auch die Rufe nach „Climate Justice“ laut. @F4F_wuerzburg unterstützt auch die Kampagne für den Nationalpark Steigerwald. Deswegen haben die Aktivist*innen Schilder gebastelt, um die Initiative für den Nationalpark bei der online-Demonstration zu unterstützen. In der Abschlussrede sagte ein Aktivist von FFF: „Konzernlobbyismus beeinflusst maßgeblich die öffentliche Debatte“. 100.000 Arbeitsplätze seien in Deutschland seit 2009 in der Windkraftbranche verloren gegangen. Das sei das Ergebnis von katastrophalen politischen Entscheidungen. „Es bringt wenig, wenn wir auf den eigenen CO2-Ausstoß achten. Wir müssen kollektiv die Strukturen verändern“, betonte er. Die Art zu wirtschaften, zerstöre die Lebensgrundlage der Menschen. Abschließend blieb er realpolitisch und forderte: „Besseren und günstigen ÖPNV, Bedingungsloses Grundeinkommen und Erneuerbare Energien“. Die Corona-Schutzmaßnahmen wurden bei der Demonstration eingehalten. Die Protestierenden trugen Mundschutz und hielten Abstand. Abschließend bildeten die mittlerweile 150 Demonstrant*innen einen großen Kreis und riefen „The sea ist rising and so are we!“ Ab 17 Uhr geht es heute auf den Mainwiesen weiter mit der Kundgebung: Justice for George Floyd! twitter.com/antifa_wue/sta…

Antifa Würzburg (@antifa_wue):
Gegen #Polizeigewalt und jede Form von #Rassimus - #JusticeforGeorgeFloyd!

Kundgebung am Freitag, den 5. Juni, ab 17 Uhr auf den Mainwiesen! #BlackLivesMatter #AntiRa

Auch @F4F_wuerzburg

weist ausdrücklich auf die folgende Kundgebung hin: twitter.com/F4F_wuerzburg/…

FridaysForFuture Würzburg (@F4F_wuerzburg):
Im Gedenken an #GeorgeFloyd ziehen wir heute ein zweites Mal auf die Straßen! Diesmal gegen #Polizeigewalt. Heute ab 17 Uhr sagen wir auf den Mainwiesen: #BlackLivesMatter

Mit dabei sind u.a.: @schwarzlichtwue, @SeebrueckeWue, @antifa_wue, @AntiRA_Netzwerk, Bi_PoC & @FFFStudis

Heute Abend gibt’s genauere Infos! Die Gespräche mit der Stadt laufen. Haltet euch den frühen Freitag Abend frei. #BlackLivesMattter twitter.com/schwarzlichtwu…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
#SaveTheDate:

Am Freitag, den 5. Juni, heraus gegen #Polizeigewalt und #Rassismus!

Der Tod von George Floyd in Minneapolis, USA, reiht sich ein in eine lange Folge von rassistischen Morden an BI_PoC durch die Polizei.
Auch in der BRD lässt sich dieses strukturelle Problem nicht ignorieren.

Das Antirassismusreferat der Uni Würzburg, die @antifa_wue, die BI_PoC Hochschulgruppe und @schwarzlichtwue rufen für nächsten Freitag auf zur Demonstration gegen Polizeigewalt und jede Form von Rassimus!
Ort, Uhrzeit und weitere Infos folgen! Behaltet die Kanäle von AntiRa und AntiFa im Auge! #JusticeForGeorge

twitter.com/schwarzlichtwu…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
Gegen #Polizeigewalt und jede Form von #Rassimus - #JusticeforGeorgeFloyd!

Kundgebung am Freitag, den 5. Juni, ab 17 Uhr auf den #Mainwiesen in Würzburg! #BlackLivesMatter twitter.com/antifa_wue/sta…

Antifa Würzburg (@antifa_wue):
Gegen #Polizeigewalt und jede Form von #Rassimus - #JusticeforGeorgeFloyd!

Kundgebung am Freitag, den 5. Juni, ab 17 Uhr auf den Mainwiesen! #BlackLivesMatter #AntiRa

Folgt dem Aufruf des Antirassismusreferat, der BI_PoC Hochschulgruppe und von @antifa_wue und Protestiert gemeinsam gegen das rassistische System!

Es soll viele Redebeiträge & musikalische Untermalung geben.
twitter.com/schwarzlichtwu…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
@RiverInsanity @SeebrueckeWue @antifa_wue @F4F_wuerzburg @QueerPrideWue @iuventa10 @wellcomeunited @EGwuerzburg @HoseBurkhard @mehrals16a @Seebruecke Die Kundgebung findet ab 17 Uhr auf den Mainwiesen statt. Die Veranstaltungsfläche schließt explizit eine gepflasterte Fläche mit ein und ist deshalb auch für rollstuhlfahrende Menschen zugänglich. twitter.com/antifa_wue/sta…

Antifa Würzburg (@antifa_wue):
Gegen #Polizeigewalt und jede Form von #Rassimus - #JusticeforGeorgeFloyd!

Kundgebung am Freitag, den 5. Juni, ab 17 Uhr auf den Mainwiesen! #BlackLivesMatter #AntiRa