Démosphère

Der Démosphère-Kalender informiert über alle kommenden Veranstaltungen in Würzburg. Denkt daran, eure eigenen Veranstaltungen einzureichen!

Timeline

Uns ist ein Fall von vor 2 Jahren bekannt, als “die Bombe” einen syrischen Geflüchteten nicht in den Club ließ. Als Einzigen aus einer großen Gruppe.

Gegen Rassist*innen vor Clubtüren. In Würzburg und überall!

mainpost.de/regional/wuerz…

Raubkunst in Würzburg

Unterfranken war wie wenige Landstriche in Deutschland jüdisch geprägt. Würzburg wurde als “Jerusalem am Main” bezeichnet. Auch in kleineren Orten wie Gochsheim oder Heidingsfeld, war eine jüdische Gemeinde aktiv.

juedische-allgemeine.de/unsere-woche/g… Schon immer waren sie antijüdischer Verfolgung ausgesetzt. Jüdinnen und Juden wurde seit dem Mittelalter der Besitz geraubt, doch bis zur Reichspogromnacht existierte reges jüdisches Leben in Unterfranken. Nun wurden sieben Kisten in Würzburg durch Provinienzforscher*innen gefunden. Die @JuedischeOnline berichtet über die Ausstellung im “Museum für Franken”. Noch bis 20. Oktober ist die Ausstellung im ehemals “mainfränkischen Museum” auf der Würzburger Festung zu sehen.

In Bezug auf @derorient’s Tweet:

Mittlerweile hat infranken.de das Titelbild geändert. Dennoch ist es extrem bedenklich, wie Straftaten medial ethnisiert werden. twitter.com/derorient/stat…

Fabian Schmidmeier🇪🇺 (@derorient):
@inFranken veröffentlicht Bild zu einem Diebstahl in #Wuerzburg. Der Täter zückt ein Messer. Aufgrund der Hautfarbe des Mannes auf dem Foto geht im Kommentarbereich die Post ab. Das Problem: Das Foto stammt gar nicht aus Würzburg. #Rassismus

Im Pressekodex heißt es eigentlich:

Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden. Richtlinie 12.1 – Berichterstattung über Straftaten (gültig seit 22.03.2017)

In der Berichterstattung über Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens führt. Die Zugehörigkeit soll in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es besteht ein begründetes öffentliches Interesse. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

“Diese Partei wurde für eine friedliche Fortsetzung des Lebens auf der Erde als schädlich befunden.”

Samstag Abend gesehen in der Würzburger Innenstadt. @XR_Wuerzburg

Wie funktioniert eigentlich @F4F_wuerzburg?

@WolfgangJung hat sich für die Main-Post Würzburg mit der jungen Protestbewegung beschäftigt. Die Reportage gibt Einblick in die Würzburger fff-Bewegung.

mainpost.de/regional/wuerz… Im August wird es etwas ruhiger in der Stadt, doch im September werden die Klimaproteste wohl noch größer werden. Am 20. September soll ein globaler Generalstreik stattfinden.

Unterfrankens Bürgermeister*innen wurden nach ihren Erfahrungen mit Hass befragt. Die Ergebnisse zeigen: nicht zuletzt wegen der Flüchtlingspolitik werden Bürgermeister*innen tätlich angegriffen oder mit dem Tod bedroht

m.mainpost.de/regional/wuerz…

Über eine halbe Millionen Sinti und Roma wurden durch die Nazis ermordet. Am Freitag wurden den Opfern am Mahnmal am Paradeplatz gedacht.

br.de/mediathek/vide…

“Klimaschutz beginnt auf dem Teller”

Am Freitag machte @PETAZWEI in der Würzburger Innenstadt auf die Folgen des Fleischkonsums aufmerksam. “Wir veranschaulichen mit unserem „Umweltteller“ die Zusammenhänge und Auswirkung des Verzehrs von tierischen Lebensmitteln und vergleichen diese mit pflanzlichen Lebensmitteln”, sagen die Aktivist*innen.

Die Aktion dauerte bis in den frühen Freitag Abend.

Würzburg und die Zerstörung Warschaus - ein Thread Vor genau 75 Jahren ereignete sich der Warschauer Aufstand. Deshalb empfehlen wir den heutigen Artikel der Süddeutschen zu lesen und fordern, dass Würzburg Verantwortung für seine Geschichte übernimmt. (Link zum Artikel: sueddeutsche.de/politik/warsch…) Die Stadt Würzburg spielte eine zentrale Rolle. Bereits kurz nach Ende des Polenfeldzugs beauftragten die Deutschen Oskar Rudolf Dengel, Warschau zu zerstören. Euphemistisch nannten sie es “Abbau der Polenstadt”. Ihr Ziel war es die polnische Hauptstadt zu zerstören, die jüdische Bevölkerung zu vernichten und die polnische Bevölkerung zu Arbeitssklav*innen für eine deutsche Herrscherschicht zu machen. 20 Mitarbeiter*innen der Stadt Würzburg begannen ihre Arbeit und erstellten den sogenannten Pabst-Plan (de.m.wikipedia.org/wiki/Pabst-Plan) unter Leitung des Waldbüttelbrunners Oskar Rudolf Dengel. Dengel war Stadtkämmerer in Würzburg und nun war es seine Aufgabe als Stadtpräsident Warschaus “eine neue deutsche Stadt zu errichten”.

Die antislawische Ideologie der Nazis, sah Pol*innen als “rassisch minderwertig” an. Am 19. April 1943 kam es zum Aufstand im Warschauer Ghetto. Die jüdische Bevölkerung war zu hunderttausenden auf engstem Gebiet zusammengepfercht worden. Hungersnot, tägliche brutale Gewalt durch Deutsche und die Gewissheit, die faschistische Besatzung nicht zu überleben, führten zum wochenlangen Aufstand. Im Mai hatten die Nazis den Aufstand zerschlagen. Insgesamt wurden ~ 300.000 Jüd*innen des Warschauer Ghettos ermordet. Die Geschichte des Warschauer Ghettos wird häufig verwechselt mit dem Warschauer Aufstand 1944. In ihrer Verzweiflung erhob sich auch die polnische Zivilbevölkerung gegen die deutschen Besatzer. Hunderttausende Frauen, Männer und Kinder wurden durch die Deutschen ermordet. Dieses Ereignis hat sich in die Köpfe der Pol*innen festgesetzt. In Deutschland ist der Warschauer Aufstand trotz seiner ca. 200.000 Opfer und seiner extremen Grausamkeit so gut wie vergessen. Deshalb empfehlen wir euch, den heutigen Artikel der SZ zu lesen, um zu verstehen, wie die Debatten um den deutschen Faschismus in Polen ablaufen. Es ist an der Zeit antifaschistische Gedenkkultur auszuweiten und allen Opfern des Faschismus zu gedenken. Würzburg sollte sich bei Warschau entschuldigen und auch hier einen Gedenk- und Mahnort errichten, damit die Geschichte der Warschauer Aufstände nicht vergessen wird.

Antifa-Kneipe!

Heute ist wieder Antifa-Kneipenabend. Bei einem gemütlichen Softdrink/Bier habt ihr die Gelegenheit über aktuelle politische Themen zu diskutieren oder locker zu quatschen, um euch kennenzulernen. Die Antifa Würzburg lädt wie jede Mittwoch dazu in die MiezeKoze (Gutenbergstr. 3).

wuerzburg.demosphere.net/event/1296

Kommt vorbei, gerne auch nach den Plena. Die RH lädt ab 18 Uhr zur Sprechstunde in die Mieze. @XR_Wuerzburg zum offenen Plenum ab 19 Uhr (wuerzburg.demosphere.net/event/1656) in den FreiRaum und @QueerPrideWue plant ab 19.30 den nächstjährigen CSD im wufzentrum (wuerzburg.demosphere.net/event/1674)

Euch hat der diesjährige #CSD/#WSD gefallen und ihr wollt euch beim CSD 2020 einbringen? Dann kommt zum Planungstreffen heute Abend im #WuFZentrum! twitter.com/QueerPrideWue/…

Queer Pride Würzburg e.V. (@QueerPrideWue):
☝🏼MORGEN findet unser nächstes [#QPWü](/t/qpwü)Planungstreffen statt:

🗓 MI 31.07.2019

🕢 19:30 Uhr

📍 #WuFZentrum Nigglweg 2
 [#Würzburg](/t/würzburg)  

Wir freuen uns auf jede Menge neue, engagierte Menschen! 😍

#Teilen & #Weitersagen

#Tweet & #Retweet

#CSD [#CSD](/t/csd)Würzburg [#CSD](/t/csd)2020 #WSD #QPWü

Fünfzig Menschen legen sich auf die Mainbrücke, um auf die Klimakatastrophe aufmerksam zu machen. Das war nur der Anfang von Extinction Rebellion in Würzburg!

Haltet euch auf dem Laufenden unter:

@XR_Wuerzburg,

instagram.com/xr_wuerzburg,

extinctionrebellion.de

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
„Destroy capitalism before it destroys our planet!“

Extinction Rebellion ist nun auch in Würzburg aktiv. Am späten Nachmittag legten sich fünfzig Klimaaktivist*innen auf die alte Mainbrücke. Mit Transparenten und Schildern fordern sie ein radikales Umdenken in der Klimapolitik.
XR (Abk. für Extinction Rebellion) gründete sich 2018 in Großbritannien und hat heute mindestens 331 Ortsgruppen in 49 Ländern.
Mit zivilem Ungehorsam versucht XR auf das Massenaussterben von Tieren und Pflanzen, sowie auf das mögliche Aussterben der Menschheit als Folge der Klimakatastrophe, aufmerksam zu machen.
Passend zum heutigen „Earth Overshoot Day“ starteten fünfzig Klimaaktivist*innen die erste Aktion zivilen Ungehorsams. Rechnerisch sind heute die natürlichen Ressourcen für dieses Jahr verbraucht.
@XR_Wuerzburg reiht sich neben @F4F_wuerzburg, @EGwuerzburg, @keinhektarmehr und @vkwue_jetzt in die junge Würzburger Klimabewegung ein. Vor einigen Wochen machten die Klimaaktivist*innen bereits mit Plakataktionen auf sich aufmerksam.
In einer Pressemitteilung schreibt @XR_Wuerzburg: „Wir haben bereits eine Erderwärmung auf den Landflächen von 1,41 Grad im Durchschnitt erreicht. Das Ziel des Pariser Klimaabkommens sieht eine maximale Erwärmung von 1,5 Grad vor.“
Um 17 Uhr legten sich die Demonstrant*innen auf die alte Mainbrücke. Es geht nicht darum, „Radfahrer*innen und Fußgänger*innen zu blockieren, sondern Aufmerksamkeit auf die Krise zu lenken“.
Es gehe darum, sich „quer zu legen, dass ihr stolpert, um bewusst die nächsten Schritte zu setzen“.
Konkret fordert XR ein sofortiges Revidieren „aller Gesetze, die ihrer (der Klimakrise) Bewältigung entgegenstehen“. Ziel seien eine Reduktion der Treibhausgase bis 2025 auf Netto-Null, ein Stabilisieren des Ökosystems und basisdemokr. Verfahren zur Lösung der Klimakatastrophe.
Menschen, die von der ökologischen Krise am meisten betroffen sind, seien am stärksten zu berücksichtigen, sowie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte einzuhalten.
Die Aktion kam bei weiten Teilen des Laufpublikums gut an. Einige legten sich dazu, andere begannen über die Klimakrise zu diskutieren. Die Polizei hielt sich zurück und beobachtete in zivil. Selbst der „Brückenwächter“, eine Würzburger Spezialität, behielt die Nerven.
„Wir rufen alle, unabhängig von politischer Neigung, Religion, Herkunft, Alter, Sexualität oder Geschlecht auf, sich der Rebellion für das Überleben anzuschließen“, schreibt @XR_Wuerzburg. Sexismus, Rassismus und Nazis haben bei den Aktionen von XR ausdrücklich keinen Platz.

Im Spessart steht die AfD ganz rechts außen. Mordideologie und offener Faschismus wird von ihren Mitgliedern in den sozialen Netzwerken verbreitet. Doch handelt es sich da wirklich um Einzelfälle?

mainpost.de/regional/main-… In Würzburg begann 2014 die Pegida-Bewegung. Nur Dank unaufhörlicher Recherche der Antifa wurde das Netzwerk der Rechten bekannt. Schon damals handelte es sich um eine Mischung aus AfD, NPD, Identitären, Burschenschaftlern und Naziterrorist*innen (Weiße Wölfe Terrorcrew). Viele beschwichtigten und meinten, es seien lediglich besorgte Bürger*innen. Der Antifa war es immer wichtig zu betonen, dass es keine Grenze zwischen “Besorgten Bürger*innen” und Naziterrorist*innen gebe. Wer mit Nazis auf die Straße geht und Rassismus verbreitet, darf sich nicht wundern “Nazi” genannt zu werden.

Übrigens: Der Artikel der Mainpost zur AfD Spessart ist lesenswert und vergisst nicht wie schnell aus Mordaufrufen im Internet echte Schüsse werden können.

„Destroy capitalism before it destroys our planet!“

Extinction Rebellion ist nun auch in Würzburg aktiv. Am späten Nachmittag legten sich fünfzig Klimaaktivist*innen auf die alte Mainbrücke. Mit Transparenten und Schildern fordern sie ein radikales Umdenken in der Klimapolitik. XR (Abk. für Extinction Rebellion) gründete sich 2018 in Großbritannien und hat heute mindestens 331 Ortsgruppen in 49 Ländern. Mit zivilem Ungehorsam versucht XR auf das Massenaussterben von Tieren und Pflanzen, sowie auf das mögliche Aussterben der Menschheit als Folge der Klimakatastrophe, aufmerksam zu machen. Passend zum heutigen „Earth Overshoot Day“ starteten fünfzig Klimaaktivist*innen die erste Aktion zivilen Ungehorsams. Rechnerisch sind heute die natürlichen Ressourcen für dieses Jahr verbraucht. @XR_Wuerzburg reiht sich neben @F4F_wuerzburg, @EGwuerzburg, @keinhektarmehr und @vkwue_jetzt in die junge Würzburger Klimabewegung ein. Vor einigen Wochen machten die Klimaaktivist*innen bereits mit Plakataktionen auf sich aufmerksam. In einer Pressemitteilung schreibt @XR_Wuerzburg: „Wir haben bereits eine Erderwärmung auf den Landflächen von 1,41 Grad im Durchschnitt erreicht. Das Ziel des Pariser Klimaabkommens sieht eine maximale Erwärmung von 1,5 Grad vor.“ Um 17 Uhr legten sich die Demonstrant*innen auf die alte Mainbrücke. Es geht nicht darum, „Radfahrer*innen und Fußgänger*innen zu blockieren, sondern Aufmerksamkeit auf die Krise zu lenken“. Es gehe darum, sich „quer zu legen, dass ihr stolpert, um bewusst die nächsten Schritte zu setzen“. Konkret fordert XR ein sofortiges Revidieren „aller Gesetze, die ihrer (der Klimakrise) Bewältigung entgegenstehen“. Ziel seien eine Reduktion der Treibhausgase bis 2025 auf Netto-Null, ein Stabilisieren des Ökosystems und basisdemokr. Verfahren zur Lösung der Klimakatastrophe. Menschen, die von der ökologischen Krise am meisten betroffen sind, seien am stärksten zu berücksichtigen, sowie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte einzuhalten. Die Aktion kam bei weiten Teilen des Laufpublikums gut an. Einige legten sich dazu, andere begannen über die Klimakrise zu diskutieren. Die Polizei hielt sich zurück und beobachtete in zivil. Selbst der „Brückenwächter“, eine Würzburger Spezialität, behielt die Nerven. „Wir rufen alle, unabhängig von politischer Neigung, Religion, Herkunft, Alter, Sexualität oder Geschlecht auf, sich der Rebellion für das Überleben anzuschließen“, schreibt @XR_Wuerzburg. Sexismus, Rassismus und Nazis haben bei den Aktionen von XR ausdrücklich keinen Platz.