Démosphère

Der Démosphère-Kalender informiert über alle kommenden Veranstaltungen in Würzburg. Denkt daran, eure eigenen Veranstaltungen einzureichen!

Timeline

Ab heute 15 Uhr könnt ihr Bestellungen aufgeben! (Details im Thread) #MiezeKoze #KÜFA twitter.com/schwarzlichtwu…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
Futter für die Mieze! Wir veröffentlichen hiermit den Liefer-Vokü-Aufruf der #Miezekoze.
Die Mieze braucht Futter! Und zwar Futter für die Miete. Die aktuelle Situation trifft auch unser kollektives Zentrum in Grombühl finanziell hart.
Während wir, dank Online-Plena, die Krisen unserer Zeit - Kapitalismus, Patriarchat, Rassismus, Faschismus, Klimakrise und viel zu viele mehr - weiter bekämpfen können, fallen Veranstaltungen, die sonst das Geld für unseren Raum eingebracht haben, leider aus.
Wir wollen aber alles daransetzen, dass die MiezeKoze weiter erhalten bleibt, denn ohne sie fehlt in Würzburg ein wichtiger Anlaufpunkt für selbstorganisierte, linkspolitische Gruppen.
Deshalb rufen wir euch alle auf zum Futtern! Eine wichtige Veranstaltung, um Spenden für die Miete zu sammeln, waren immer die Voküs im Cairo.
Leider werden die aber in den nächsten Monaten nicht stattfinden können, deshalb scheuen wir keine Mühen, Masken und Handschuhe, um euch Vokü-Carepakete direkt nach Hause zu liefern.
Am Montag, den 25. Mai bringen wir euch zwischen 17.30 und 18.30 Uhr leckeres veganes Gulasch, Muffins und auf Wunsch auch ne Spezi oder ein klassisches Oettinger gegen Spende vor die Haustüre.
Um ordentlich planen zu können, nehmen wir Bestellungen nur zu folgenden Zeiten auf:

Telefonisch: Fr, 22.5. von 15-20 Uhr und Sa, 23.5. von 10 -15 Uhr

Per Nachricht (WhatsApp / Signal): von Fr, 22.5 15 Uhr bis Sa, 23.5. 15 Uhr

Nummer: 01639571547
Bei Lieferverzögerungen sind wir ebenfalls unter dieser Nummer erreichbar.

Bitte haltet folgende Infos bei der Bestellung bereit:

  • Für wie viele Personen bestellt ihr?

  • Nachtisch (Muffins)?

  • Oettinger/Spezi?

-Adresse (evtl + Klingelschildnamen + Stockwerk)
Die Daten werden selbstverständlich direkt nach der Liefer-Vokü vernichtet und für nichts anderes als die Koordinierung der Auslieferung verwendet. Liefern können wir nur in folgenden Stadtteilen: Altstadt, Sanderau, Frauenland, Grombühl, Zellerau.
Weitere Infos und Antworten auf eventuelle Fragen bekommt ihr unter der Bestellnummer oder per Mail an miezekoze@riseup.net.
Wenn du kein Essen bestellen willst, aber die Mieze trotz. finan. unterstützen möchtest, kannst du das per Überweisung tun (unbed. Verwendungszweck mit angeben):

Luftschloss e.V.

GLS Bank Bochum

Iban: DE02 4306 0967 6027 0758 00

BIC: GENODEM1GLS

Verwendungszweck: MiezeKoze Miete

Heute von 15-20 Uhr oder morgen von 10-15 Uhr könnt ihr unter der Nummer 01639571547 per WhatsApp, Signal oder Anruf Euer Essen gegen

Spende direkt nach Hause bestellen. Es gibt leckeres veganes Gulasch und auf Wunsch auch Nachtisch und Getränk. Die Spenden werden dringend für

die Miete der #MiezeKoze, einem selbstverwalteten, linken Raum in Grombühl gebraucht. Bitte haltet folgende Infos bei der Bestellung bereit:

• Für wie viele Personen bestellt ihr?

• Nachtisch (Muffins/Kuchen)?

• Oetti/Spezi?

• Adresse (evtl + Klingelschildnamen + Stockwerk) Update:

Das Liefergebiet wurde auf Heidingsfeld erweitert!

Auf die Straße! Die @SeebrueckeWue wird diesen Samstag ab 13:30 Uhr in Würzburg gegen die Bedingungen in den zahlreichen Geflüchtetenlagern demonstrieren. #LeaveNoOneBehind

Der genaue Ort wird noch bekanntgegeben. twitter.com/SeebrueckeWue/…

Seebrücke Würzburg (@SeebrueckeWue):
Samstag gehts auf die Straße - mit #Abstand und #Mundschutz. Wir sagen: #Lager evakuieren, Lager abschaffen! Das Recht auf Schutz von Gesundheit und Leben gilt für alle Menschen.

Zeit? 13:30. Ort? Wird noch Bekannt gegeben. #Würzburg

#LeaveNoOneBehind #EvacuateNow

Im #ANKER-Zentrum Schweinfurt ist es zu einem heftigen Polizeieinsatz bekommen. Eine Demonstration von Lagerbewohner*innen wurde mit einem Großaufgebot der Polizei beantwortet.

Bildquelle: BR Im #ANKER-Zentrum in der ehemaligen Schweinfurt US-Kaserne war es bereits Ende März zu einem Ausbruch des #Corona-Virus gekommen.

Die Bewohner*innen stehen seitdem unter Quarantäne. Lediglich bereits Genesene dürfen das Lager verlassen. Erst wenn es 14 Tage lang keine neuen Corona-Fälle im Lager gibt, will die Regierung von Unterfranken die strenge Quarantäne aufheben. Bisher wurde bei 137 Menschen in der Unterkunft eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Am 20. April verstarb im ANKER-Zentrum ein 60-jähriger Armenier an den Folgen der Viruserkrankung.

Bei der Demonstration am Montagmorgen gegen 6.30 Uhr versammelten sich die Bewohner*innen am Eingangstor der ehemaligen Kaserne. Friedlich und lautstark protestierten sie gegen die harten Ausgangssperren. Seit mittlerweile 8 Wochen dürfen sie das Lager nicht verlassen.

Mit Sitzblockaden versuchten sie den Lagerbetrieb zu stören. Die Polizei reagierte mit einem enormen Aufgebot & räumte die Blockade. Laut Polizeiberichten hatte sich die Lage zunächst entspannt, ehe sie am Nachmittag wieder eskalierte. Die Bewohner*innen im Schweinfurter ANKER-Zentrum versuchen seit längerem mit friedlichen Demonstrationen Aufmerksamkeit für ihre Lage zu erhalten. Doch aus der Bevölkerung hagelt es Anfeindungen, wenn sich die Schweinfurter Asylbewerber*innen für eine bessere Unterbringung und faire Asylverfahren einsetzen. Von staatlicher Seite gab es bisher auch keine wesentlichen Verbesserungen für die Geflüchteten. Als die Cops am Nachmittag anrückten, wurden sie nach eigenen Angaben mit Gegenständen beworfen. Achtung: Wir wissen nicht exakt was passiert ist, aber es ist ratsam nicht den Polizeimeldungen blind zu vetrauen. Polizeigewalt kommt in ihren Schilderungen nämlich nie vor. Wie sich die Lage hochgeschaukelt hat, ist derzeit unklar. Pressevertreter*innen waren nicht zugelassen. Mehrere hundert Cops aus Schweinfurt und von der Nürnberger Bereitschaftspolizei waren im Einsatz. Zwei Polizeihubschrauber kreisten über dem Gelände. Erst gegen 19 Uhr hatte sich angeblich die Lage beruhigt.

Die Ausschreitungen sind kein Zufall. Die ANKER-Zentren wurden schon bei ihrer Einführung massiv kritisiert. Die Perspektivlosigkeit der Bewohner*innen sowie die Enge im Lager & die Separation von der Schweinfurter Bevölkerung führen zu krasser Frustration unter den Bewohner*innen. Deswegen ist die Forderung des @BFR_089 nach wie vor wichtig: Alle Lager auflösen!

youtu.be/fLYsNQPWjQE

Für einen Artikel sucht eine unserer Autorinnen nach Menschen mit Uterus, die beim Thema Verhütung schlechte Erfahrungen gemacht haben oder denen dabei Gewalt widerfahren ist. Eckinfos:

  • an Menschen mit Uterus gerichtet

  • Sammlung von negativen Erlebnissen rund um das Thema Verhütung

  • psychische Gewalt

  • physische Gewalt

  • Bevormundung

  • Beleidigung

  • Übergriffigkeit

• Bsp.: Weigerung die Hormonspirale zu ziehen, trotz Nebenwirkungen, da diese angeblich nicht von der Spirale kämen

  • Konzentration auf Ärzt*innen, Praxispersonal und andere Personen, die eigentlich neutral reagieren und beraten sollten. Dennoch “freut” sie sich über jede Einsendung einer grenzüberschreitenden Erfahrung Wahrscheinlich kann sie nicht alle Erlebnisse in ihren Text einarbeiten, was das Erlebte natürlich nicht weniger schlimm oder gar unwichtiger macht. Sie bedankt sich bei jeder Person, die den Mut hat ihr ihre Geschichte mitzuteilen. Selbstverständlich werden alle Namen geändert und Erlebnisse können ihr auch anonym zugesendet werden. Storys bitte per Mail an blue_cat@riseup.net

Vor zwei Monaten jährte sich die Bombardierung Würzburgs zum 75. Mal. Wir empfehlen das Stadtrundgang-Video von Würzburg Fotos, welches die Zerstörung Würzburgs anhand vieler historischer Orte nacherzählt

youtu.be/ULbOkEFQuJI

Futter für die Mieze! Wir veröffentlichen hiermit den Liefer-Vokü-Aufruf der #Miezekoze. Die Mieze braucht Futter! Und zwar Futter für die Miete. Die aktuelle Situation trifft auch unser kollektives Zentrum in Grombühl finanziell hart. Während wir, dank Online-Plena, die Krisen unserer Zeit - Kapitalismus, Patriarchat, Rassismus, Faschismus, Klimakrise und viel zu viele mehr - weiter bekämpfen können, fallen Veranstaltungen, die sonst das Geld für unseren Raum eingebracht haben, leider aus. Wir wollen aber alles daransetzen, dass die MiezeKoze weiter erhalten bleibt, denn ohne sie fehlt in Würzburg ein wichtiger Anlaufpunkt für selbstorganisierte, linkspolitische Gruppen. Deshalb rufen wir euch alle auf zum Futtern! Eine wichtige Veranstaltung, um Spenden für die Miete zu sammeln, waren immer die Voküs im Cairo. Leider werden die aber in den nächsten Monaten nicht stattfinden können, deshalb scheuen wir keine Mühen, Masken und Handschuhe, um euch Vokü-Carepakete direkt nach Hause zu liefern. Am Montag, den 25. Mai bringen wir euch zwischen 17.30 und 18.30 Uhr leckeres veganes Gulasch, Muffins und auf Wunsch auch ne Spezi oder ein klassisches Oettinger gegen Spende vor die Haustüre. Um ordentlich planen zu können, nehmen wir Bestellungen nur zu folgenden Zeiten auf:

Telefonisch: Fr, 22.5. von 15-20 Uhr und Sa, 23.5. von 10 -15 Uhr

Per Nachricht (WhatsApp / Signal): von Fr, 22.5 15 Uhr bis Sa, 23.5. 15 Uhr

Nummer: 01639571547 Bei Lieferverzögerungen sind wir ebenfalls unter dieser Nummer erreichbar.

Bitte haltet folgende Infos bei der Bestellung bereit:

  • Für wie viele Personen bestellt ihr?

  • Nachtisch (Muffins)?

  • Oettinger/Spezi?

-Adresse (evtl + Klingelschildnamen + Stockwerk) Die Daten werden selbstverständlich direkt nach der Liefer-Vokü vernichtet und für nichts anderes als die Koordinierung der Auslieferung verwendet. Liefern können wir nur in folgenden Stadtteilen: Altstadt, Sanderau, Frauenland, Grombühl, Zellerau. Weitere Infos und Antworten auf eventuelle Fragen bekommt ihr unter der Bestellnummer oder per Mail an miezekoze@riseup.net. Wenn du kein Essen bestellen willst, aber die Mieze trotz. finan. unterstützen möchtest, kannst du das per Überweisung tun (unbed. Verwendungszweck mit angeben):

Luftschloss e.V.

GLS Bank Bochum

Iban: DE02 4306 0967 6027 0758 00

BIC: GENODEM1GLS

Verwendungszweck: MiezeKoze Miete

„#Corona-Rebellen“-Demo auf den Würzburger Mainwiesen

Die Mischung aus Verschwörungsideolog*innen, Esotheriker*innen und Rechtsradikalen ging diesen Samstag erneut auch in Würzburg auf die Straße. Nachdem letzte Woche die Demo gespalten war und einige dutzend auf den Mainwiesen und weitere etwa 150 auf dem Unteren Markt demonstrierten, wurde ihnen die Demonstration in der Innenstadt untersagt. Auf drei Versammlungsflächen aufgeteilt fanden sich schließlich in der Spitze knapp 140 Menschen ein. Die großen Quadrate waren kaum gefüllt. Die meisten Teilnehmer*innen standen auf der Straße, hielten den Mindestabstand nicht ein und verzichteten auf Mundschutz. Die Polizei twitterte im Anschluss, dass sich etwa 70 Teilnehmende auf den Mainwiesen eingefunden hätten. Die „Mindestabstände und Hygienevorschriften wurden von allen Anwesenden eingehalten“, schrieb d. Polizei Unterfranken im Polizeibericht. Aber Bilder belegen das Gegenteil. Am Marktplatz hatte die Polizei zum geplanten Demobeginn um 15:30 Uhr drei Polizeiwägen aufgefahren. Einzelne Kleingruppen von Demonstrant*innen beeindruckte dies sichtlich. Sie packten ihre Schilder ein und liefen brav zu den angemeldeten Demos an den Talavera-Mainwiesen. Die Versammlungen waren thematisch unterteilt. Auf der ersten Versammlungsfläche standen eine handvoll Hippies. Das Thema dieser Kundgebung wurde keiner*m von uns klar. Auf der zweiten abgesteckten Fläche meditierten etwa 15-20 Hippies durchgehend. Etwa 20 standen davor auf der Straße. Auf der dritten Fläche versammelten sich ca. 50 Menschen, dutzende weitere standen als Kritiker*innen oder Passant*innen außerhalb herum. Zur dritten Fläche gesellten sich auch die #noAfD-Stadtratskandidat*innen Silvio Kante und Erika Lenz. Bei dieser Versammlung waren mehrere Rechte mit Deutschlandsymboliken erkennbar. Es gab keine einzige Rede zu hören. Inhalte der Demo drangen kaum an die Passant*innen durch. Zu sehen waren trotz Ermahnungen der Veranstalter*innen Deutschlandklamotten und Q-Symboliken. Erklärung: Die Q-Verschwörung erlebt gerade einen enormen Hype. Die angebliche Qanon-Gruppe/Person gibt vor, im Besitz geheimer Informationen zu sein. Xavier Naidoo ist wohl in Deutschland der bekannteste Anhänger dieses Irrsinns. Besonders die Falschinformation der Lockdown diene nicht der Bekämpfung der Pandemie, sondern er solle die Gelegenheit bieten, Kinder aus Folterkellern zu befreien, wo ihnen im Auftrag der Elite massenhaft Andrenochrom entzogen würde. Es wird behauptet das Stoffwechselprodukt des Adrenalin, würde ewige Jugend verleihen. Mehrere Passant*innen beschwerten sich, dass die Teilnehmenden weder den Abstand einhielten, noch Schutzmasken trugen. Aufgeregt ging eine Passantin zu den entspannten Cops und fragte, wieso für sie andere Regeln gelten würden, als für die Demonstrant*innen. Eine kompetente Antwort erhielt sie nicht: „Das ist eine Demonstration und die dauert nur zwei Stunden“. In Gesprächen mit Teilnehmer*innen wurden Kritiker*innen schnell angegangen, als sie antisemitische Aussagen kritisierten. Eine behauptete etwa, wenn diese Scheiße so weiterginge, gäb‘s hier wieder Faschismus und sie wären die nächsten mit Judenstern. Ein weiterer meinte, dass man heute als Aluhutträger diffamiert würde und damals in den Zug gesteckt wurde, das sei der Unterschied. Auch rassistische Ideologien wurden mit Vergleichen zum Tierreich und Baumkunde (damit „genealogisch“ alles rein bleibt) verbreitet. Schließlich drehte sich das Gespräch um den „Rassebegriff“. Mehrere Gesprächspartner*innen empfanden den Begriff „Rasse“ als etwas „Schönes“ und forderten den Erhalt der verschiedenen „Rassen“. „Rassentheologie“ sei „schön“, da alle gleich viel wert seien. Auch Begriffe wie „Mischrasse“ und „Vermischung“ fielen. Mehrmals wurde Fotograf*innen von Teilnehmer*innen mit Anzeige gedroht. Die Polizei kam den Forderungen der Demonstrant*innen meist nach. Anstatt den Demonstrant*innen die Pressefreiheit zu erklären, ermahnten sie die Fotograf*innen. Dabei hätten sich die Demoteilnehmer*innen vermummen können, aber dann hätte man ja die als „Maulkorb“ verhassten Mund-Nasen-Schutzmasken aufsetzen müssen. Insgesamt sind die „Corona-Rebellen“ mit der Demo unzufrieden. Trotz bestem Wetter und medialer Präsenz haben sie maximal 140 Menschen auf die Mainwiesen gebracht. Auch in der Telegram-Gruppe zeigt man sich nicht glücklich. Auch Passant*innen hätten sich beschwert, es sei nicht erkenntlich gewesen, wofür oder wogegen die Demos seien, außerdem mokierte man sich über die Versammlungsfläche an den Mainwiesen. Auch Silvio Kante von der AfD zeigt sich enttäuscht. Alles sei doch in Planung gewesen. Doch weder Verstärker, noch Mikro, noch Musik oder Plakate waren vor Ort. „Was ist daraus geworden?“, fragt er. Die Bewegung hat in Würzburg wohl vergangene Woche mit knapp 200 Teilnehmer*innen den Zenit erreicht. Dies ist auch gut so. Denn durch Corona verschärft sich die Armut weiter. Immer mehr Menschen werden entlassen. Es bedarf also Demonstrationen, die einen radikalen Systemwechsel fordern. Die Gefahr der Corona-Pandemie ist real und nicht überwunden. Infektionsschutz und Abstand sind weiterhin wichtig. Kapitalismuskritik statt Verschwörungstheorien!

twitter.com/schwarzlichtwu…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
#Corona in Würzburg – Wer bleibt auf der Strecke?

Zu schön klangen die Träumereien zu Beginn der Corona-Krise. Durch die Krise werde uns bewusst, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind.
Es zeige sich, wer die gesellschaftliche Leistung vollbringe: Menschen in Niedriglohnjobs, Ver- und Entsorgungsarbeiter*innen und das Pflegepersonal.

Doch mittlerweile wird klar, wer für die Krise bezahlt: die Armen, Kleinunternehmer*innen und Arbeiter*innen.
Staatshilfen wurden versprochen. Das Beispiel der „Veggie Bros“ aus Würzburg zeigt, wie unsozial diese konstruiert sind.
Beispiel „Veggie Bros“: Entlassung wird belohnt!

Die „Veggie Bros“ beschäftigen rund 20 Mitarbeiter*innen und betreiben zwei kleine vegetarische Fast Food Restaurants in Würzburg.
Auf ihrer Facebook-Seite schreiben sie: „Wie alle KollegInnen aus der Gastro kämpfen jedoch auch wir seit Beginn der Krise und den verschärften Maßnahmen mit Umsatzeinbrüchen, mit Existenzängsten und mit Unsicherheit.“ de-de.facebook.com/veggiebros/pos…
Dennoch versuchten sie, die Kurzarbeitsquote auf niedrigem Niveau zu halten und durch einen Take-Away-Betrieb weiterhin den Laden am Laufen zu halten. Dies wird ihnen nun zum Verhängnis.
Denn: Eine Voraussetzung für die Corona-Soforthilfen von Bund und Land ist ein sogenannter Liquiditätsengpass. Sprich: Dem Staat geht es darum, dass die Unternehmen weiter ihre Mieten zahlen und ihre Rechnungen begleichen können.
Wer Mitarbeiter*innen nicht entlässt, wird demnach bestraft, da somit der Liquiditätsengpass nicht erfüllt wird.
Die Veggie Bros schreiben, es sehe so aus, „als hätten wir nun im Nachteil (sic!) weil wir versuchen unseren Betrieb aufrecht zu erhalten und unseren MitarbeiterInnen Ihr Einkommen zu sichern.“
Belohnt werden mit den Staatshilfen somit Unternehmer*innen, die rigoros die Krise auf dem Rücken ihrer Belegschaft austragen.
Menschen in 450-Euro-Jobs werden komplett im Stich gelassen:

Der Autor dieses Textes wurde als Barangestellter nach Schließung des Kulturbetriebes sofort entlassen. Da die Anstellung auf 450-Euro-Basis erfolgte, hätte er auch keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld.
Generell zeigt sich: Die Menschen in den prekären sogenannten 450-Euro-Jobs werden komplett im Stich gelassen. Arbeiter*innen in Minijobs sind besonders gefährdet, da ihnen ihr sowieso schon minimales Einkommen komplett wegbricht.
Generell fehlt es an Hilfe für Menschen in Kultur- und Gastronomiebetrieben, während die Debatten um Milliardenhilfen für Autokonzerne ins Rollen kommen.
Aktionär*innen profitieren – Arbeiter*innen in Existenzangst:

Während BMW derzeit von staatlichem Kurzarbeitergeld profitiert und den Mitarbeiter*innen monatlich Geld fehlt, schüttet der bayrische Autokonzern 1,6 Milliarden Euro an Aktionär*innen aus.
Von der Prämie profit. v.a. die Erben der Familie Quandt. Stefan Quandt hält 25,8 Prozent der BMW Anteile, was ihm für das komm. Geschäftsjahr eine Dividende von 425 Mio. Euro beschert. Seine Schwester Susanne Klatten erhält für ihre 20,9% 344 Mio. € (merkur.de/politik/corona…).
Diese Zahlen demonstrieren die krasse Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft und wir geben ausnahmsweise einem SPD-Politiker Recht: Kühnert forderte 2019 BMW zu kollektivieren.
Trotz Dividendenausschüttung und Kurzarbeitsgeld fordert die Autoindustrie weitere staatliche Soforthilfen, die bei der Regierung auf offene Ohren stoßen. Tausende Euros sollen Käufer*innen von Neuwagen erhalten.
Über einen Notfallplan zur Rettung des maroden Nahverkehrs oder Subventionen für Bahnfahrer*innen wird in diesem Land trotz Klimawandel nicht diskutiert.
Entlassungen bei s. Oliver in Rottendorf:

Für viele Arbeiter*innen brechen extrem unsichere Zeiten an. Die Geschäftsführung des Modekonzerns „s. Oliver“ entlässt in Rottendorf 170 seiner 1500 Mitarbeiter*innen. Die Kündigungen seien schon vor Corona beschlossen gewesen.
Zurecht kritisiert der DGB den fehlenden Betriebsrat und DGB-Sektretär Viktor Grauberger fügt an, „Erst rund 45 Millionen Euro Gewinn machen, im nächsten Schritt jedoch mehr als ein Zehntel seines Personal rauszuwerfen – das ist ein Schlag ins Gesicht derjenigen,
die die Umsätze und Gewinne für das Unternehmen erarbeitet haben.“ br.de/nachrichten/ba…
Mieter*innen sind nicht geschützt:

Auch bei Vogel Communications in Würzburg sollen dutzende Mitarbeiter*innen entlassen werden, das Bar- und Gastro-Personal wurde in vielen Betrieben komplett gekündigt und besonders prekär Beschäftigte werden es schwer haben, die hohen
Würzburger Mieten weiterhin zu zahlen. Der Staat hatte zwar eine Stundung für Mieter*innen beschlossen, doch da kein Ende der Krise in Sicht ist, bed. dies ledigl.eine Verschleppung der Mietschulden. Ab 1. Juli können Mieter*innen, die nicht zahlen, wieder gekündigt werden.
Hohe Dunkelziffer bei Arbeitslosigkeit:

Die Arbeitslosenzahlen steigen. Die Dunkelziffer an Arbeitslosen ist jedoch deutlich höher.
Viele melden sich nicht arbeitslos, da die Hartz4-Auflagen stark in das Leben der Menschen eingreifen. Viele kommen mit der Bürokratie nicht zurecht oder schämen sich, sich als arbeitslos registrieren zu lassen.
Student*innen, die ihre Jobs verlieren, können nicht auf Hilfen vom Amt hoffen.

Statt Protesten gegen die explodierende Armut und ihre Profiteur*innen, nehmen sich „Impfgegner*innen“, #Naidoo- und #Hildmann-Follower*innen und Corona-Leugner*innen die Straße.
Wer Hoffnung hatte auf eine bessere Welt nach Corona wird wohl bitter enttäuscht werden. Die Bourgeoisie profitiert von den Staatshilfen, die Besitzlosen bleiben auf der Strecke.

Hier geht’s zum Fotoalbum zur Demo von @Resistance2O20: flickr.com/photos/1566327…

Schaut die Videopremiere von @QueerPrideWue zum internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit! #IDAHOBIT [#IDAHOBIT](/t/idahobit)2020

youtube.com/watch?v=M4c2Gq… Bzgl. des #IDAHOBIT absolut lesenswert ist der Thread von @KasHackenberg:

twitter.com/KasHackenberg/…

Kassandra Hackenberg (@KasHackenberg):
The person best suited to explain and formulate an individual’s desires, emotions, and expectations is that individual themselves, that is the basis of the freedom of individual existence. /1

#Corona in Würzburg – Wer bleibt auf der Strecke?

Zu schön klangen die Träumereien zu Beginn der Corona-Krise. Durch die Krise werde uns bewusst, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind. Es zeige sich, wer die gesellschaftliche Leistung vollbringe: Menschen in Niedriglohnjobs, Ver- und Entsorgungsarbeiter*innen und das Pflegepersonal.

Doch mittlerweile wird klar, wer für die Krise bezahlt: die Armen, Kleinunternehmer*innen und Arbeiter*innen. Staatshilfen wurden versprochen. Das Beispiel der „Veggie Bros“ aus Würzburg zeigt, wie unsozial diese konstruiert sind. Beispiel „Veggie Bros“: Entlassung wird belohnt!

Die „Veggie Bros“ beschäftigen rund 20 Mitarbeiter*innen und betreiben zwei kleine vegetarische Fast Food Restaurants in Würzburg. Auf ihrer Facebook-Seite schreiben sie: „Wie alle KollegInnen aus der Gastro kämpfen jedoch auch wir seit Beginn der Krise und den verschärften Maßnahmen mit Umsatzeinbrüchen, mit Existenzängsten und mit Unsicherheit.“ de-de.facebook.com/veggiebros/pos… Dennoch versuchten sie, die Kurzarbeitsquote auf niedrigem Niveau zu halten und durch einen Take-Away-Betrieb weiterhin den Laden am Laufen zu halten. Dies wird ihnen nun zum Verhängnis. Denn: Eine Voraussetzung für die Corona-Soforthilfen von Bund und Land ist ein sogenannter Liquiditätsengpass. Sprich: Dem Staat geht es darum, dass die Unternehmen weiter ihre Mieten zahlen und ihre Rechnungen begleichen können. Wer Mitarbeiter*innen nicht entlässt, wird demnach bestraft, da somit der Liquiditätsengpass nicht erfüllt wird. Die Veggie Bros schreiben, es sehe so aus, „als hätten wir nun im Nachteil (sic!) weil wir versuchen unseren Betrieb aufrecht zu erhalten und unseren MitarbeiterInnen Ihr Einkommen zu sichern.“ Belohnt werden mit den Staatshilfen somit Unternehmer*innen, die rigoros die Krise auf dem Rücken ihrer Belegschaft austragen. Menschen in 450-Euro-Jobs werden komplett im Stich gelassen:

Der Autor dieses Textes wurde als Barangestellter nach Schließung des Kulturbetriebes sofort entlassen. Da die Anstellung auf 450-Euro-Basis erfolgte, hätte er auch keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Generell zeigt sich: Die Menschen in den prekären sogenannten 450-Euro-Jobs werden komplett im Stich gelassen. Arbeiter*innen in Minijobs sind besonders gefährdet, da ihnen ihr sowieso schon minimales Einkommen komplett wegbricht. Generell fehlt es an Hilfe für Menschen in Kultur- und Gastronomiebetrieben, während die Debatten um Milliardenhilfen für Autokonzerne ins Rollen kommen. Aktionär*innen profitieren – Arbeiter*innen in Existenzangst:

Während BMW derzeit von staatlichem Kurzarbeitergeld profitiert und den Mitarbeiter*innen monatlich Geld fehlt, schüttet der bayrische Autokonzern 1,6 Milliarden Euro an Aktionär*innen aus. Von der Prämie profit. v.a. die Erben der Familie Quandt. Stefan Quandt hält 25,8 Prozent der BMW Anteile, was ihm für das komm. Geschäftsjahr eine Dividende von 425 Mio. Euro beschert. Seine Schwester Susanne Klatten erhält für ihre 20,9% 344 Mio. € (merkur.de/politik/corona…). Diese Zahlen demonstrieren die krasse Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft und wir geben ausnahmsweise einem SPD-Politiker Recht: Kühnert forderte 2019 BMW zu kollektivieren. Trotz Dividendenausschüttung und Kurzarbeitsgeld fordert die Autoindustrie weitere staatliche Soforthilfen, die bei der Regierung auf offene Ohren stoßen. Tausende Euros sollen Käufer*innen von Neuwagen erhalten. Über einen Notfallplan zur Rettung des maroden Nahverkehrs oder Subventionen für Bahnfahrer*innen wird in diesem Land trotz Klimawandel nicht diskutiert. Entlassungen bei s. Oliver in Rottendorf:

Für viele Arbeiter*innen brechen extrem unsichere Zeiten an. Die Geschäftsführung des Modekonzerns „s. Oliver“ entlässt in Rottendorf 170 seiner 1500 Mitarbeiter*innen. Die Kündigungen seien schon vor Corona beschlossen gewesen. Zurecht kritisiert der DGB den fehlenden Betriebsrat und DGB-Sektretär Viktor Grauberger fügt an, „Erst rund 45 Millionen Euro Gewinn machen, im nächsten Schritt jedoch mehr als ein Zehntel seines Personal rauszuwerfen – das ist ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die die Umsätze und Gewinne für das Unternehmen erarbeitet haben.“ br.de/nachrichten/ba… Mieter*innen sind nicht geschützt:

Auch bei Vogel Communications in Würzburg sollen dutzende Mitarbeiter*innen entlassen werden, das Bar- und Gastro-Personal wurde in vielen Betrieben komplett gekündigt und besonders prekär Beschäftigte werden es schwer haben, die hohen Würzburger Mieten weiterhin zu zahlen. Der Staat hatte zwar eine Stundung für Mieter*innen beschlossen, doch da kein Ende der Krise in Sicht ist, bed. dies ledigl.eine Verschleppung der Mietschulden. Ab 1. Juli können Mieter*innen, die nicht zahlen, wieder gekündigt werden. Hohe Dunkelziffer bei Arbeitslosigkeit:

Die Arbeitslosenzahlen steigen. Die Dunkelziffer an Arbeitslosen ist jedoch deutlich höher. Viele melden sich nicht arbeitslos, da die Hartz4-Auflagen stark in das Leben der Menschen eingreifen. Viele kommen mit der Bürokratie nicht zurecht oder schämen sich, sich als arbeitslos registrieren zu lassen. Student*innen, die ihre Jobs verlieren, können nicht auf Hilfen vom Amt hoffen.

Statt Protesten gegen die explodierende Armut und ihre Profiteur*innen, nehmen sich „Impfgegner*innen“, #Naidoo- und #Hildmann-Follower*innen und Corona-Leugner*innen die Straße. Wer Hoffnung hatte auf eine bessere Welt nach Corona wird wohl bitter enttäuscht werden. Die Bourgeoisie profitiert von den Staatshilfen, die Besitzlosen bleiben auf der Strecke.

Wir kennen sie von Auftritten bei Feiern statt Bayern #FsB sowie etlichen Konzerten in den Würzburger WGs. Am 20. Mai erscheint das erste Album des Würzburger Punkhoffnungsträgers Heavy Holes! Einen ersten Song könnt ihr schon jetzt anhören:

Anlässlich der historischen Bedeutung des gestrigen Tages haben mehrere lokale Gruppen die Würzburger #Stolpersteine geputzt und Kerzen aufgestellt. Wir wollen erinnern! Kein Vergeben - Kein Vergessen.

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
Wir haben zum dezentralen Stolpersteinputzen am 8. Mai, dem Tag der Befreiung, aufgerufen. Diesem Aufruf haben sich bis jetzt @F4F_wuerzburg, @antifa_wue, @mehrals16a, @SeebrueckeWue und @EGwuerzburg angeschlossen.

twitter.com/schwarzlichtwu…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
Aufruf zum Stolpersteinputzen am 8. Mai

Am 8. Mai jährt sich der Tag der Befreiung vom Faschismus zum 75. Mal. Aus Würzburg allein wurden 2063 Menschen deportiert, es gab ein KZ Außenlager in Grombühl und Würzburg spielte eine entsch. Rolle bei den Kranken-Morden der Nazis.
Wir rufen dazu auf, an diesem Tag dezentral Stolpersteine zu putzen und so das Gedenken hochzuhalten. Eine Anleitung, wie ihr richtig putzt und eine (nicht vollständige) Karte mit den Würzburger Stolpersteinen findet ihr hier: stolpersteine-wuerzburg.de.
Auch Kerzen und Blumen eignen sich gut, um sie an Stolpersteinen niederzulegen und schaffen Aufmerksamkeit.

Zusätzlich dazu könnt ihr Banner oder Ähnliches aus Fenstern hängen oder an öffentl. Orten anbringen & so die Öffentlichkeit auf die bes. Bedeutung des Tages hinweisen.
Schwarzlicht wird sich in der nächsten Woche vermehrt den Würzburger Opfern der Nazis widmen und euch Hintergründe erzählen, Einzelschicksale vorstellen und erklären, warum dieser Tag auch 75 Jahre später noch wichtig ist.
Lasst uns gemeinsam gedenken, auch in Zeiten von #Corona.

facebook.com/events/6605053…
Werft einen Blick in diese Datenbank, wenn ihr selbst ein wenig recherchieren und mehr über Einzelschicksale lernen wollt: …risches-unterfranken.uni-wuerzburg.de/juf/Datenbank/…

Die Antifa hat einen lesenswerten Thread zur NS-Zeit mit Bezug zu Würzburger Personen veröffentlicht: twitter.com/antifa_wue/sta…

Antifa Würzburg (@antifa_wue):
Kein Vergeben, kein Vergessen: Dezentrales Stolpersteinputzen und kreatives Gedenken am 8. Mai

Der Aufruf findet sich jetzt auch auf Facebook facebook.com/events/6605053…
Außerdem veranstaltet das Antira-Referat eine Kundgebung zum Tag des Widerstandes gegen Rassismus. Zusätzlich mobilisieren sie zu online-Protesten, Protest am Fenster und einer Gedenkminute auf.

Alle Informationen findet ihr hier:
twitter.com/F4F_wuerzburg/…

FridaysForFuture Würzburg (@F4F_wuerzburg):
Polieren und Erinnern - Aufruf zum #Stolpersteine putzen

Der 8. Mai ist der Jahrestag der #Befreiung vom #Faschismus. Um an die endlosen Gräueltaten dieser Zeit - auch hier in #Würzburg - zu erinnern, werden am Freitag wieder in ganz Würzburg die Stolpersteine zum

Auch in Bamberg sollen die Stolpersteine geputzt werden!

twitter.com/BambergKiba/st…

KIBA Bamberg (@BambergKiba):
Wir schließen uns dem Aufruf der Antifa an, am morgigen #TagderBefreiung in #Bamberg Stolpersteine zu putzen und Plakate, Banner etc. in der Stadt aufzuhängen: m.facebook.com/events/6303479…

Kundgebung zum Tag des Widerstandes gegen Rassismus und Antisemitismus in Würzburg

#Migrantifa #hanauwarkeineinzelfall #KeinVergessen #KeinSchlussstrich „Heute ist der Tag der Befreiung, für uns ist aber klar, dass es nach dem zweiten Weltkrieg nie eine Befreiung von Rassismus und rechtem Gedankengut gab. Vielmehr ziehen sie sich wie ein roter Faden durch die deutsche Geschichte“, sagte der Redner des Antira-Referat Würzburg. Etwa 50 Menschen folgten dem Aufruf von Referats gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit und versammelten sich zu einer Kundgebung am Oberen Mainkai. Anlässlich des 8. Mai rufen bundesweit migrantische Selbstorganisationen zu Protesten auf. Seit Tagen werden türk. Geschäfte in Waldkraiburg angegriffen. Am 7. April wurde der 15-jährige Êzîde Arkan Hussein Khalaf im niedersächsichen Celle von einem rassistischen Attentäter erstochen. Seit dem Anschlag von Hanau sind keine drei Monate vergangen.

contre la tristesse (@clt_rosenheim):
Bereits mehrfach kam dort zu rassistischen Angriffen und Anschlägen gegen migrantische Geschäfte und Restaurants.

Hier unsere bisherigen Statements zu der Serie rassistischer Gewalt in #Waldkraiburg:

#Corona beeinflusste auch die heutige Kundgebung. Die versammelten Demonstrant*innen hielten Mindestabstände ein und trugen Schutzmasken. Zudem war die Kundgebung auf 50 Teilnehmer*innen beschränkt worden. Damit alle Menschen auf der lang gestreckten Versammlungsfläche die Reden verstehen können, wurden sie von verschiedenen Personen gleichzeitig vorgetragen. „Für uns ist der 8. Mai der Tag des Zornes und des Widerstandes. Wir sind wütend, dass wir uns in der BRD nicht sicher fühlen können“, sagte der Redner. Hanau, Celle und Kassel zeigten, wie akut die Gefahr durch rechten Terror heute ist. „Geflüchtete werden von Europa im Stich gelassen“, kritisiert er. Opfer rechter Gewalt würden nicht gehört. Eine #Entnazifizierung habe nie stattgefunden. Das deutsche Geschichtsbild sei geprägt von Geschichtsrevisionismus, „Kolonialismus wird in den Schulbüchern kaum behandelt.“ „Der NSU ist nicht aufgeklärt“, fuhr er fort und verwies auf weitere rechte Anschläge in der jüngsten bundesdeutschen Geschichte (Mölln, Rostock-Lichtenhagen, Solingen). Die Opfer des NSU seien erst „kriminalisiert und dann im Stich gelassen“ worden. Die Verflechtungen der Polizei und des Verfassungsschutzes seien nach wie vor ungeklärt. In den vergangenen Jahren zeige sich, wie wenig Rassismus und Antisemitismus in Deutschland bekämpft werden. Die Netzwerke des #NSU 2.0 und die Hintergründe der Morde an #OuryJalloh oder Walter #Lübcke seien nach wie vor ungeklärt. Rechte Terrornetzwerke seien, wie beim „Hanybal Netzwerk“ oder dem „NSU 2.0“ in staatliche Strukturen und Institutionen integriert. Deswegen verlasse man sich nicht auf „staatliche Strukturen und Institutionen.“ „Alle antirassistischen Errungenschaften wurden von uns selbst oder von antifaschistischen Verbündeten erkämpft“, erklärt der Redner.

„Wir müssen die Wände des rassistischen Systems einreißen“, fuhr er unter lautem Beifall fort. Weiter forderten die Demonstrant*innen, den Schutz von Moscheen und Synagogen, eine finanzielle Entschädigung für Opfer rechter Gewalt, eine vollständige Aufklärung des NSU, die Offenlegung und Freigabe der NSU-Akten, eine Einrichtung von NSU-Untersuchungsausschüssen in allen Bundesländern, eine konsequente Aufklärung aller Todesfälle in Polizeigewahrsam, ein Ende des racial profilings, rassismuskritische Bildung in staatlichen Behörden und fundierte Schulbildung über Rassismus, Antisemitismus und Kolonialismus. „Deutschland muss seine Kolonialverbrechen anerkennen, Reparationen leisten und bedingungslos alle Kolonialraube zurückgeben“, forderte er weiter. „Außerdem müssen wir das Asylrecht erweitern und stärken, die Geflüchtetenlager an Europas Grenze auflösen, Waffenexporte verbieten und wir fordern ein Bleiberecht für alle, die von Abschiebung bedroht sind“. Außerdem schließen sich die Antira-Aktivist*innen dem Aufruf an, den 8. Mai als bundesweiten Feiertag einzurichten. Die #noAfD solle verboten werden und das NS-Regime endlich richtig aufgearbeitet werden. Anschließend schrieben die Demonstrant*innen mit Straßenmalkreide Namen von Opfern rechter Gewalt auf den Gehweg am Main. Einige zogen weiter um Stolpersteine zu putzen. Die Kundgebung stieß größtenteils auf positive Resonanz.

Heute hält das Antira-Referat ab 16:30 am oberen Mainkai mit maximal 50 Personen eine Kundgebung ab. Das Ziel ist, Antirassismus in Würzburg sichtbar zu machen, ohne dabei Menschen der Gefahr einer Ansteckung auszusetzen. Weitere Infos bei der FB-Veranstaltung.

#RassismusTötet twitter.com/schwarzlichtwu…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
Außerdem veranstaltet das Antira-Referat eine Kundgebung zum Tag des Widerstandes gegen Rassismus. Zusätzlich mobilisieren sie zu online-Protesten, Protest am Fenster und einer Gedenkminute auf.

Alle Informationen findet ihr hier:
twitter.com/F4F_wuerzburg/…

FridaysForFuture Würzburg (@F4F_wuerzburg):
Polieren und Erinnern - Aufruf zum #Stolpersteine putzen

Der 8. Mai ist der Jahrestag der #Befreiung vom #Faschismus. Um an die endlosen Gräueltaten dieser Zeit - auch hier in #Würzburg - zu erinnern, werden am Freitag wieder in ganz Würzburg die Stolpersteine zum

Auch in Bamberg sollen die Stolpersteine geputzt werden!

twitter.com/BambergKiba/st…

KIBA Bamberg (@BambergKiba):
Wir schließen uns dem Aufruf der Antifa an, am morgigen #TagderBefreiung in #Bamberg Stolpersteine zu putzen und Plakate, Banner etc. in der Stadt aufzuhängen: m.facebook.com/events/6303479…

Ebenfalls heute werden in Würzburg die Stolpersteine geputzt! Seid dabei!

twitter.com/schwarzlichtwu…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
Wir haben zum dezentralen Stolpersteinputzen am 8. Mai, dem Tag der Befreiung, aufgerufen. Diesem Aufruf haben sich bis jetzt @F4F_wuerzburg, @antifa_wue, @mehrals16a, @SeebrueckeWue und @EGwuerzburg angeschlossen.

twitter.com/schwarzlichtwu…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
Aufruf zum Stolpersteinputzen am 8. Mai

Am 8. Mai jährt sich der Tag der Befreiung vom Faschismus zum 75. Mal. Aus Würzburg allein wurden 2063 Menschen deportiert, es gab ein KZ Außenlager in Grombühl und Würzburg spielte eine entsch. Rolle bei den Kranken-Morden der Nazis.
Wir rufen dazu auf, an diesem Tag dezentral Stolpersteine zu putzen und so das Gedenken hochzuhalten. Eine Anleitung, wie ihr richtig putzt und eine (nicht vollständige) Karte mit den Würzburger Stolpersteinen findet ihr hier: stolpersteine-wuerzburg.de.
Auch Kerzen und Blumen eignen sich gut, um sie an Stolpersteinen niederzulegen und schaffen Aufmerksamkeit.

Zusätzlich dazu könnt ihr Banner oder Ähnliches aus Fenstern hängen oder an öffentl. Orten anbringen & so die Öffentlichkeit auf die bes. Bedeutung des Tages hinweisen.
Schwarzlicht wird sich in der nächsten Woche vermehrt den Würzburger Opfern der Nazis widmen und euch Hintergründe erzählen, Einzelschicksale vorstellen und erklären, warum dieser Tag auch 75 Jahre später noch wichtig ist.
Lasst uns gemeinsam gedenken, auch in Zeiten von #Corona.

facebook.com/events/6605053…
Werft einen Blick in diese Datenbank, wenn ihr selbst ein wenig recherchieren und mehr über Einzelschicksale lernen wollt: …risches-unterfranken.uni-wuerzburg.de/juf/Datenbank/…

Die Antifa hat einen lesenswerten Thread zur NS-Zeit mit Bezug zu Würzburger Personen veröffentlicht: twitter.com/antifa_wue/sta…

Antifa Würzburg (@antifa_wue):
Kein Vergeben, kein Vergessen: Dezentrales Stolpersteinputzen und kreatives Gedenken am 8. Mai

Der Aufruf findet sich jetzt auch auf Facebook facebook.com/events/6605053…
Außerdem veranstaltet das Antira-Referat eine Kundgebung zum Tag des Widerstandes gegen Rassismus. Zusätzlich mobilisieren sie zu online-Protesten, Protest am Fenster und einer Gedenkminute auf.

Alle Informationen findet ihr hier:
twitter.com/F4F_wuerzburg/…

FridaysForFuture Würzburg (@F4F_wuerzburg):
Polieren und Erinnern - Aufruf zum #Stolpersteine putzen

Der 8. Mai ist der Jahrestag der #Befreiung vom #Faschismus. Um an die endlosen Gräueltaten dieser Zeit - auch hier in #Würzburg - zu erinnern, werden am Freitag wieder in ganz Würzburg die Stolpersteine zum

Auch in Bamberg sollen die Stolpersteine geputzt werden!

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KIBA Bamberg (@BambergKiba):
Wir schließen uns dem Aufruf der Antifa an, am morgigen #TagderBefreiung in #Bamberg Stolpersteine zu putzen und Plakate, Banner etc. in der Stadt aufzuhängen: m.facebook.com/events/6303479…

Wir haben zum dezentralen Stolpersteinputzen am 8. Mai, dem Tag der Befreiung, aufgerufen. Diesem Aufruf haben sich bis jetzt @F4F_wuerzburg, @antifa_wue, @mehrals16a, @SeebrueckeWue und @EGwuerzburg angeschlossen.

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Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
Aufruf zum Stolpersteinputzen am 8. Mai

Am 8. Mai jährt sich der Tag der Befreiung vom Faschismus zum 75. Mal. Aus Würzburg allein wurden 2063 Menschen deportiert, es gab ein KZ Außenlager in Grombühl und Würzburg spielte eine entsch. Rolle bei den Kranken-Morden der Nazis.
Wir rufen dazu auf, an diesem Tag dezentral Stolpersteine zu putzen und so das Gedenken hochzuhalten. Eine Anleitung, wie ihr richtig putzt und eine (nicht vollständige) Karte mit den Würzburger Stolpersteinen findet ihr hier: stolpersteine-wuerzburg.de.
Auch Kerzen und Blumen eignen sich gut, um sie an Stolpersteinen niederzulegen und schaffen Aufmerksamkeit.

Zusätzlich dazu könnt ihr Banner oder Ähnliches aus Fenstern hängen oder an öffentl. Orten anbringen & so die Öffentlichkeit auf die bes. Bedeutung des Tages hinweisen.
Schwarzlicht wird sich in der nächsten Woche vermehrt den Würzburger Opfern der Nazis widmen und euch Hintergründe erzählen, Einzelschicksale vorstellen und erklären, warum dieser Tag auch 75 Jahre später noch wichtig ist.
Lasst uns gemeinsam gedenken, auch in Zeiten von #Corona.

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Werft einen Blick in diese Datenbank, wenn ihr selbst ein wenig recherchieren und mehr über Einzelschicksale lernen wollt: …risches-unterfranken.uni-wuerzburg.de/juf/Datenbank/…

Die Antifa hat einen lesenswerten Thread zur NS-Zeit mit Bezug zu Würzburger Personen veröffentlicht: twitter.com/antifa_wue/sta…

Antifa Würzburg (@antifa_wue):
Kein Vergeben, kein Vergessen: Dezentrales Stolpersteinputzen und kreatives Gedenken am 8. Mai

Der Aufruf findet sich jetzt auch auf Facebook facebook.com/events/6605053… Außerdem veranstaltet das Antira-Referat eine Kundgebung zum Tag des Widerstandes gegen Rassismus. Zusätzlich mobilisieren sie zu online-Protesten, Protest am Fenster und einer Gedenkminute auf.

Alle Informationen findet ihr hier:
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Polieren und Erinnern - Aufruf zum #Stolpersteine putzen

Der 8. Mai ist der Jahrestag der #Befreiung vom #Faschismus. Um an die endlosen Gräueltaten dieser Zeit - auch hier in #Würzburg - zu erinnern, werden am Freitag wieder in ganz Würzburg die Stolpersteine zum

Auch in Bamberg sollen die Stolpersteine geputzt werden!

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Wir schließen uns dem Aufruf der Antifa an, am morgigen #TagderBefreiung in #Bamberg Stolpersteine zu putzen und Plakate, Banner etc. in der Stadt aufzuhängen: m.facebook.com/events/6303479…