„Die Ampel steht nicht auf Rot“ – Linkes Bündnis in #Würzburg demonstriert gegen Regierung

Die neuformierte DGB Jugend Unterfranken, die IGM-Jugend, die Junge @IGBAUFranken und die ver.di-Jugend schließen sich zusammen mit der @SeebrueckeWue, @EGwuerzburg und @F4F_wuerzburg. Das Bündnis ruft am 29. Januar auf Würzburgs Straßen. Unter dem Motto „Die Ampel steht nicht auf Rot – für soziale Politik jetzt!“ demonstrieren sie u. a. gegen Armut und Kapitalismus und für einen früheren Kohleausstieg. In der Pandemie eskalierte die globale Wohlstandsverteilung zur Lasten der Vielen. Auch in Würzburg wird die Armut immer sichtbarer. Wohnungen finden hier nur noch diejenigen, die sowieso gut verdienen. Ärmere Menschen werden somit in prekäre Wohnverhältnisse oder aus der Stadt gedrängt. Das Volksbegehren DW Enteignen in Berlin, das die Vergesellschaftung von Wohnraum zulasten der Immobiliengiganten vorsieht, wird von der Berliner Rot-Rot-Grünen Koalition ignoriert. Im Bund planen die Reichenpartei FDP und die Hartz4-Parteien SPD und Bündnis90/Die Grünen planen einen Ausbau des Niedriglohnsektors durch Ausweitung der Minijobs, Arbeitslosengeld 2 (Hartz4) wird in Bürgergeld umbenannt und der Mindestlohn steigt zwar etwas schneller auf 12€. Diese 12 Euro reichen allerdings nicht, um sich vor Altersarmut zu schützen. Die Zahl armer Menschen in Deutschland erreichte 2021 mit 13,4 Millionen (16,4 Prozent der Bevölkerung) seinen Höchststand. Unter dem Motto „Lockdown Capitalism“ (#LockdownCapitalism) demonstrierten im vergangen Jahr bereits hunderte junge Menschen wöchentlich durch Würzburg gegen Kapitalismus und mahnten sich in Betrieben, Nachbarschaften und Freundeskreisen zu organisieren. Überall auf der Welt gehen Menschen gegen den Kapitalismus auf die Straße – Zeit, sich auch hier zusammenzurotten.

Kommt am 29. Januar mit dem Bündnis auf die Straße, die Demonstration läuft an allen drei Parteibüros (FDP, Grüne, SPD) vorbei. Tragt Maske und achtet auf Abstände!