Solidarität gegen Repression und Polizeistaat! Demonstration am 13.12.21.

Montag, den 13.12.2021 gingen gegen 18:30 in #Würzburg knapp 200 Menschen auf die Straße, um gegen Repression und Polizeistaat zu demonstrieren. Aufgerufen hatte ein Bündnis.

#wue1312 Wir tickerten auf Twitter live ( Zunächst sammelten sich die Demonstrierenden am Bahnhofsvorplatz, stellten sich jedoch recht zügig auf. Mit lauter Musik und Parolen, wie „BRD, Bullenstaat: Wir haben dich zum Kotzen statt!“, zogen sie durch die Straßen.

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
18:37 Gleich geht es los. Die ersten Menschen sammeln sich auf der #wue1312
18:46 die Demo stellt sich auf
18:47 Die Demo läuft los.
Fast 200 Menschen ziehen mit Musik durch die Innenstadt

#wue1312
Nachdem die Demo leise am Krankenhaus vorbei über die Juliuspromenade lief, geht es jetzt mit Musik weiter

1901 Demo biegt auf den Unteren Markt. Dort findet gleich die Zwischenkundgebung statt

Die @antifa_wue hält die erste Rede
In der Rede werden Polizei, Repression und die nicht vorhandenen Konsequenzen von Polizeigewalt für gewaltausübende Beamt* thematisiert

#wue1312
1912 Der nächste Redner spricht stellvertretend für die Gemeinschaft der Kickers-Fans. Er kritisiert die überzogene Gewalt und Repression gegen Fußballfans. Auch er fordert eine Kennzeichnungspflicht

#wue1312
1919 Demo zieht Richtung Alte Mainbrücke
1921 Mit Musik und Parolen läuft die Demo am Vierröhrenbrunnen vorbei
1926 mit Gesang geht es am Polizeirevier vorbei.
Demo zieht durch die Sanderstraße.

»Oury Jalloh wir vergessen nie«
Die Demo zieht am Gericht vorbei. Abschlusskundgebung ist am Residenzplatz
1955 Die Demonstration erreicht den Residenzplatz. Die nächste Rede beginnt.
Der Redner kritisiert die Kriminalisierung Linker in Würzburg und dass Sicherheitsbehörden mit zweierlei Maß messen. Er geht hierbei auf verschiedene Situationen in Würzburg ein
2004 die letzte Rede ist vorbei. Ab jetzt hat jede*r die Möglichkeit am open mic zu reden
2005 die erste Person ergreift das Mikro und redet von staatlicher Gewalt und zieht die Parallelen zum Kapitalismus
2009 die nächste Person steht am Mikro und mobilisiert für den Gegenprotest zu einer Querdenkendemo am Samstag um 13:15 h am Bamberger Bahnhof. Weitere Infos folgen
2010 Die Demo wird beendet. Vorne steht eine Spendendose. Die Veranstalter*innen würden sich über Unterstützung freuen, um ihre Kosten zu decken.

Wir sind damit raus. Kommt gut nach Hause!

Auf der Zwischenkundgebung am Unteren Markt wurden zwei Redebeiträge gehalten. Der erste stammte von der Antifa Würzburg und handelte von Repression und Repressionsmitteln. Die Gruppe bezog sich beispielsweise auf den Jamnitzer-Prozess und G20 und umriss damit den Umgang von Sicherheitsbehörden mit linken Organisierungen und Protesten.

Der zweite Redner stammte aus dem Umfeld der Würzburger Kickers-Fans und bezog sich auf Polizeigewalt gegen Fußballfans. Er kritisierte u.a. die nicht vorhandene Kennzeichnungspflicht für alle Polizist*innen und Corpsgeist. Seine Forderungen untermauerte er beispielsweise mit Rechtssprechungen des Europäischen Gerichtshofs, die sich gegen die Polizeipraxis in Deutschland richten. Lautstark zog die Demonstration anschließend an der Polizeiwache vorbei, über den Sanderring, am Gericht vorbei, bis zum Residenzplatz. Dort wurde die letzte Rede gehalten, die sich auf den Umgang mit linkem Protest in Würzburg bezog und kritisierte, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Hierfür zählte der Redner konkrete Situationen auf. So erwähnte er u.a. Gefährderansprachen und Repression gegen Linke, während Querdenken uneingeschränkt walten könne.

Zuletzt hatte jede*r die Möglichkeit am Open Mic ein paar Worte zu sagen. Die erste Person zeigte Parallelen zwischen staatlicher Gewalt und dem Kapitalismus auf und rief dazu auf sich nicht spalten zu lassen – wobei sie als Beispiel leider explizit Impfgegner*innen und -befürworter*innen nannte. Als letztes redete eine Person aus Bamberg, die dazu aufrief dort kommenden Samstag einen Gegenprotest gegen einen Querdenkenaufmarsch zu unterstützen. Nähere Infos hierzu folgen. Bisher geplanter Treffpunkt ist 13:00 h am Bamberger Bahnhof.