Gleicht geht’s los!

Wir tickern hier den #FeministischerKampftag aus #Würzburg!

#8Maerz

[#Feminism](/t/feminism)us

#Feminism twitter.com/schwarzlichtwu…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
Reminder:

Heute um 17 Uhr am Hauptbahnhof!

Fight the patriarchy, smash the cistem! twitter.com/schwarzlichtwu…

Schwarzlicht Würzburg (@schwarzlichtwue):
CN: Schwangerschaftsabbrüche

Auf die Straßen zum queerfeministischen Kampftag!

Überall auf der Welt gehen am 8. März Menschen auf die Straße, um gegen Unterdrückung zu kämpfen! Auch in Würzburg wollen wir ein Zeichen setzen! Schließt Euch unserer Tanzdemo am 8. März 2021 an.
Start ist um 17 Uhr am Hauptbahnhof Würzburg.

Der 8. März ist mittlerweile ein Datum, dass Unternehmen zum Anlass nehmen, ihre „feministische Seite“ zu zeigen. Ob an der Kasse, wo jeder weiblich gelesenen Person eine Blume in die Hand gedrückt wird oder durch Werbung in sozialen Netzwerken à la „the future is female“. Der 8.3., der als internationaler Frauentag im 19. Jahrhundert von Sozialist:innen eingeführt wurde, ist mittlerw. vollends vom Kapitalismus eingenommen. Wir wollen aber keine Blumen oder T-Shirts mit schlechten Sprüchen drauf.
Wir wollen auch keinen Platz an irgendeinem Vorstandstisch eines Dax-Unternehmens. Was wir wollen ist viel mehr und wir sind bereit dafür zu kämpfen. Wir fordern die Überwindung des Patriarchats, unter dessen Zwängen wir täglich leiden, dessen Sexismus, Misogynie und
Transfeindlichkeit jeden Tag Opfer fordert. Und nicht nur das: wir fordern die Abschaffung aller Herrschaftssysteme, die nur funktionieren, wenn die Mehrheit unter ihnen leidet. Um es mit einem Zitat der:s britischen Autor:in Laurie Penny, auszudrücken:
„’Karrierefeminst:innen’ (…) sorgen sich darum, mehr Frauen in die Vorstandsetagen zu bringen, obwohl das eigentliche Problem ist, dass es zu viele Vorstandsetagen gibt und keine von ihnen brennt.“
Ohne Frage: der Weg zur Überwindung von Patriarchat, Kapitalismus und Rassismus ist noch ein weiter. Gerade während der Corona-Pandemie ist das umso deutlicher geworden: Frauen schmeißen im überwiegenden Teil der Fälle den Haushalt und kümmern sich um die Kinder.
Die unbezahlte Arbeit und die Care-Arbeit, die oft noch zur bezahlten Arbeit dazu kommen, werden von der Gesellschaft als etwas angesehen, das Frauen aus „Liebe zur Familie“ machen, „weil Frauen eben so sind“.
Dass sie in den meisten Fällen die Arbeit nur machen, weil sie sonst liegen bleibt und nicht, weil sie so viel Glück beim Putzen verspüren, wird dabei außer Acht gelassen. Menschen mit Uterus wird außerdem regelmäßig gezeigt, dass sie nicht fähig sind, eigene Entscheidungen über ihren Körper zu treffen. Sie werden zum Spielball der Politik, egal ob es um Abtreibungen, Sterilisation oder „nur“ um die Pille danach geht. Queere Menschen werden angefeindet, weil sie mit ihrer Existenz die binäre Geschlechterordnung ins Wanken bringen.
Diese Missstände können auch nicht durch ein paar Reformen „ausgebessert“ werden. Sie werden nur verschwinden, wenn sich die Gesellschaft radikal verändert.
Wir wollen also am 8. März 2021 auf die Straßen gehen, gemeinsam mit Genoss:innen überall auf der Welt, um gegen Unterdrückung zu kämpfen, aber auch um neuen Mut zu fassen, denn wir lassen uns nicht unterkriegen.
Auf der Tanzdemo wird es unterschiedliche Beiträge geben, natürlich Reden, aber auch Rap von MC Ellebogen und eine Szene des feministischen Theaterkollektivs. Dazwischen wird zu guter Musik getanzt!
Am Ende der Abschlusskundgebung gibt es außerdem ein offenes Mikrofon, bereitet also gerne selbst eine Rede oder einen kreativen Input vor. Es wäre natürlich auch toll, wenn ihr thematisch passende Transparente und Schilder mitbringt!
Es ist zwar eine Tanzdemo, aber sie findet im #Corona-Format statt. Es herrscht deswegen auf der gesamten Demonstration FFP2-Maskenpflicht. Achtet außerdem bitte auf die Abstände zwischen euch, gerade auch beim Tanzen.
Wir weisen explizit darauf hin, dass wir nicht nur queerfeministisch, sondern auch antirassistisch, antikapitalistisch und gegen jeden Antisemitismus sind. Solltest Du dich selbst also als “Querdenker:in” bezeichnen, bist du bei uns nicht willkommen!
Nachdem es letztes Jahr zum 8. März in Würzburg - wegen Corona - leider keine Demo gab, freuen wir uns umso mehr, dieses Jahr unsere Wut, aber auch unsere Hoffnung auf die Straße zu bringen!
Kundgebungsstrecke: Hauptbahnhof (Auftaktkundgbeung)-Kaiserstraße-Thatertraße-Eichhornstraße-Unterer Markt (Zwischenkundgebung)-Kürschnerhof-Vierröhrenbrunnen-Sanderstraße-Mainkai-Karmelitenstraße-Unterer Markt (Abschlusskundgebung)

Die Versammlungsfläche füllt sich bereits!

#wue0803 250 bis 300 Menschen stehen am Hauptbahnhof und lauschen dem ersten Redebeitrag von @QueerPrideWue! Fronttranspi: Respect Boundaries, disrespect borders!

Auf Instagram streamen wir die Reden für euch live! Noch immer kommen Menschen zur Versammlung hinzu.

@QueerPrideWue ruf zum gemeinsamen Kampf der Frauen, trans, inter* und queer communitys Ein Brief von @WildwasserWue wird verlesen. Mittlerweile befinden sich 350-400 Menschen auf dem Bahnhofsvorplatz Gleich geht es los!

Der Lauti steht bereit. Viele Schilder und Transparente! Die Demonstration setzt sich in Bewegung!

#wue0803

#FeministischerKampftag Vorbildlich leise zog die Demo über die Juliuispromenade. Wir schätzen mittlerweile etwa 50p Menschen. Entschuldigt den Tippfehler! Wir meinen 500! Demo zeigt nun über den Mainkai Auch das Wetter spielt heute mit Demo läuft teils etwas stockend, Cops sind schlecht organisiert. Zum Vergleich: Demo von vorne und von hinten Festungsblick Gegen Macker und Sexisten - Fight the power, fight the system Ein paar Transpi-Impressionen Die Demonstration hat den Unteren Markt erreicht, wo die Abschlusskundgebung stattfindet. Der Untere Markt ist voll! Überblick über sämtliche Transpis Aufgrund längerer Ladezeit etwas verspätet: ein Video, dass die ganze Demo fasst

#wue0308

#FeministischerKampftag

#SmashPatriarchy Es geht weiter mit Redebeiträgen und wir streamen wieder live auf Instagram! Die @SeebrueckeWue hält eine Rede zur Lage von Frauen auf der Flucht und in Sammelunterkünften.

Sie fordern ein Ende von Partriarchat und Rassismus. Noch ein Video von der ganzen Demo.

Die Seebrücke Würzburg forderte gerade, dass Europa eigene Menschenrechtsverletzungen ernst nehmen muss. Das feministische Theaterkollektiv führt eine Szene auf und Musik spielt.

Grenzen müssen akzeptiert werden, fordern die Aktivist:innen. Diese werden jedoch verschoben und missachtet und auch durch Worte überschritten. “Ich habe mich entschieden: Mein Körper, meine Entscheidungen!”

Hunderte Menschen knien am Boden und lauschen der Kritik am Abtreibungsparagraphen My Body My Choice!

Mit welchem Recht entscheiden cis Männer über das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche? Nun folgt die Rede der @antifa_wue über den feministischen Befreiungskampf in #Rojava.

#womendefendrojava Sogar die Cops schätzen 500 Menschen. Es ist also von mehr auszugehen! Es wurde scheinbar ein Schlüssel abgegeben. In den Reden geht es gerade um Kolonialismus und Patriarchat. Auch die Klimakatastrophe ist geprägt durch kapitalistische und patriarchale Strukturen. Der Marktplatz leert sich langsam, dabei kommt nun das Highlight der heutigen Veranstaltung:

Live Rap von MC Ellenbogen! Applaus für MC Ellebogen! Es folgt ein Open Mic.

Gerade wird eine wütende Rede gehalten, die Gerichte, die Justiz, Ämter und das binäre Geschlechtersystem (Cistem) kritisiert. Queerfeminismus bleibt radikal!

Es braucht eine Organisation von unten nach oben gehen das Patriarchat! Bei den Organisator*innen befindet sich noch immer ein kleiner schwarzer Schlüssel, der abgegeben wurde!

Schaut, ob ihr einen vermisst! Die nächste Person am Open Mic freut sich über die große Beteiligung.

CN Mord

Es geht um Sophia aus Bamberg, die beim Trampen von einem LKW-Fahrer ermordet wurde. Statt das Patriarchat zu kritisieren verfiel die Gesellschaft in Rassismus. S. war antirassistisch engagiert. Die Rede ist sehr emotional. Sophia war voller Vertrauen in die Welt und klar antirassistisch. Ihr Mord wurde jedoch nicht als misogyn benannt, lieber verfielen dir Menschen in Rassismus. Etwa 125 Menschen trotzdem noch der Kälte.

Am Open Mic geht es um Männlichkeitskritik. Das war die letzte Rede für heute. Ab jetzt folgt nur noch Musik.

Aufgrund der Kälte sind wir nun raus. Der Ticker ist zu Ende.