Gastbeitrag von Fridays for Future #Würzburg:

#wue1312

Gestern, am 13.12.2020, einen Tag nach dem 5-jährigen “Jubiläum” des Pariser Klimaabkommens, trafen sich Menschen aus verschiedenen Gruppierungen Würzburgs, besonders von @EGwuerzburg und @F4F_wuerzburg, zu einer Mahnwache am Vierröhrenbrunnen.

Die Mahnwache wurde um 13:00 Uhr mit Musik von einer Sängerin und einer Gitarristin eröffnet, die uns wunderbar in die Thematik der Mahnwache einführten. Ca. 30 Menschen sammelten sich mit der Zeit um die Mahnwache herum und lauschten dem Gesang und den Redner:innen. Der erste Redner (FFF) betonte, dass “es schön ist, dass es das Pariser Abkommen gibt”, dass aber zum Erreichen der Klimaziele die bereits vorhandenen wissenschaftl. Erkenntnisse auch sinnbringend umgesetzt werden müssen, um auch für zukünftige Generationen das Leben in Gerechtigkeit und Sicherheit auf der Erde zu gewährleisten. “Uns geht es so gut! Wenn wir uns ein bisschen anstrengen, geht es den Leuten in der Zukunft auch noch gut. Ich finde, das ist ein gutes Ziel.” (Zitat) Und in diesem Sinne haben wir uns statt mit der heißen Luft aus den Mündern von Politiker:innen lieber mit heißer Luft in Instrumenten beschäftigt. Denn auch der zweite musikalische Act mit Bratsche, Saxophon, E-Gitarre und Gesang war mit dem besonderen akustischen Song, der zufällig genau den Text “What do we want?”-“Climate Justice”-“When do we want it?”-“NOW.”, den mensch auch schnell auswendig mitsingen konnte ;) , ein Highlight der Mahnwache. Auch die Improvisation einer Sängerin, die “5 years asleep” und “FightFor1Point5” beinhaltete, wird wohl noch in einigen Köpfen nachhallen.

Eine weitere Rednerin (FFF) sprach von den Auswirkungen des Klimawandels, die bereits jetzt Menschen, die nicht so viel Glück haben wie wir, zu spüren bekommen und wie wichtig die Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels ist. Die letzte Rednerin (EG) bemängelte besonders die Wirksamkeit der Verträge, die seit Jahrzehnten unter verschiedenen Namen geschlossen wurden und dennoch nicht eingehalten werden. Und so einigten wir uns alle darauf, weiter zu kämpfen, nicht aufzugeben und weiterhin den Verstoß gegen geltendes Recht aufzuzeigen und einzuklagen. Besonderer Dank geht an alle, die im vorhinein an der Planung beteiligt waren.