Von Samstag, 07.11. auf Sonntag, 08.11, hat eine Gruppe Aktivist:innen aus #Würzburg einige Banner aufgehängt, um sich mit den Widerstand gegen die Rodung des Dannenröder Waldes zu solidarisieren. Der “Danni” (@keinea49),ein ca. 300 Jahre alter Mischwald in Hessen, Wasserschutzgebiet für u.a. den Metropolraum Frankfurt/Main, sowie Heimat zahlreicher Arten, soll für den Bau einer neuen Autobahn gerodet werden. Die entsprechenden Arbeiten werden seit über einem Monat von hunderten Aktivist:innen aus ganz Deutschland verhindert, die sich mit ihren Körpern schützend zwischen Kettensägen und Bäume stellen. So fanden unter anderem zwei Banner ihren Weg an das Gerüst der Neubaukirche: “Wald statt Asphalt” und “Danni bleibt” ist nun dort zu lesen, eine Botschaft, die auch ohne Kontext in dieser überasphaltierten Szenerie ihre Wirkung entfalten dürfte! Ein anderes Transparent wiederum ziert bereits seit Sonntag morgen das Fenster des Grünen-Büros in der Textorstraße. “Grün regiert, Danni verliert” – eine klare Kritik an der schwarz-grünen hessischen Landesregierung. Das Autobahnprojekt ist im Koalitionsvertrag festgehalten und die hessischen Grünen zeigen sich nicht bereit, über gängige Grenzen hinaus radikalen Klimaschutz zu denken.

Die sofortige Verkehrswende, notwendig für das Erreichen deutscher Klimaziele, scheint mit dem Bau einer neuen Autobahn komplett für nichtig erklärt.

Deshalb fordern die Aktivist:innen auch von den Grünen in Bayern sowie den @GrueneWuerzburg “eine klare Stellungnahme zur Situation im Dannenröder Wald: Wer im Jahre 2020 noch Bäume für Autobahnen fällt, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt, und darf sich wohl kaum grün schimpfen!” Die Würzburger Aktivist:innen schreiben uns, dass sie sich mit den Aktivisti im Danni, Herri und Mauli (alles Wälder, die für die Autobahn gerodet werden sollen) solidarisieren und verlangen deshalb einen sofortigen Rodungs- und Baustopp der A49! #dannibleibt #waldstattasphalt