Ein Angriff auf uns Alle – und die @Mainpost macht mit!

Am Sonntag, den 13.09., wanderte die lokale #noAfD zusammen mit bayerischen Landtagsabgeordneten durch Grombühl und den Würzburger Stein. Sie wurde von einem Großaufgebot der Polizei, Polizeihubschrauber, antifaschistischem Gegenprotest in ständiger Hörweite und mit gelegentlichen Blockaden begleitet. Im Vorhinein wurde diese Veranstaltung in der @Mainpost, einer der auflagenstärksten Lokalzeitungen der Region, beworben. Auf Nachfrage sagte diese: „Es handelt sich hierbei um eine bezahlte Anzeige.“ Damit wird klargemacht: wir kennen keine Moral, uns geht es ums Geld. An diesem Beispiel sehen wir, wie sich im Kapitalismus Unternehmen dem Faschismus unterwerfen und zu seiner Blüte verhelfen. Es ist nicht abzustreiten, dass die Mainpost erheblichen Einfluss in der Region hat. Der Verantwortung, die damit einhergeht, ist sie aber nicht gewachsen. Das Problem ist nicht die einzelne AfD-Wanderung, sondern das Verschieben von Grenzen. Wenn schon jetzt für den Faschismus geworben wird, wie sieht es dann nach einem Machtausbau besagter Partei aus? Wann wird die Mainpost der Kollaboration einen Riegel vorschieben? Und wann ist es dafür dann schon zu spät? Des Weiteren wissen wir, dass Zeitungen nur ungern Kritisches über ihre Geldgeber:innen schreiben. Sich von der Gunst einer solchen Partei weiter abhängig zu machen, ist fatal. Die AfD ist eben keine Partei wie alle anderen. Sie ist antidemokratisch und gibt das offen zu. Sie sagt von sich selbst, dass sie der Wolf im Schafspelz sei. Neutralität gegenüber dem parteilichen Wettbewerb wird also nicht durch eine Unterstützung der AfD erfüllt. Ein detaillierter Bericht zur AfD-Wanderung und dem sehr erfolgreichen Gegenprotest folgt.

Bis dahin stellen wir folgende Forderung an die Mainpost: KEINE Zusammenarbeit mehr mit Faschist:innen und Nationalist:innen! Gebt der AfD keine Plattform!