Mit etwa 30 Rädern bildete die Ende Gelände Ortsgruppe Würzburg heute eine #CriticalMass unter dem Motto „Mit Bikes gegen Bagger!“. @Ende__Gelaende hatte für dieses WE zu dezentralen Aktionen aufgerufen, um gegen das Kohleausstiegsgesetz der Bundesregierung zu demonstrieren. Um etwa 14 Uhr startete die CM am Jugendzentrum in der Zellerau in Richtung Stadtmitte. Als die Gruppe auf dem Bahnhofsplatz eine Runde drehte wurde die Polizei auf die Demonstrant*innen aufmerksam & verfolgte diese mit zwei Wägen durch den Berliner Ring und quer durch die Stadt. Gegen 15:30 Uhr löste sich die Demo an den Mainwiesen auf und die Radfahrer*innen verließen ohne Zwischenhalt den Ort in verschiedene Richtungen und ließen die Polizist*innen hinter der Parkplatzschranke zurück. Die Kohlegegner*innen von Ende Gelände kritisieren, dass das Gesetz, welches am Freitag verabschiedet werden soll kein Kohleausstiegs, sondern viel mehr ein Kohle-Einstiegsgesetz ist. Bis 2038 sollen deutsche Kohlekraftwerke am Netz bleiben, wodurch der Ausbau erneuerbaren Energien zu Lasten des Klimas blockiert wird. Die großen Kohlekonzerne RWE und LEAG sollen insgesamt 4,35 Milliarden Euro Steuergelder als „Entschädigung“ bekommen, während diese gleichzeitig weiter Dörfer abbaggern, Klima- und Umwelt zerstören. Am 27. September plant das Bündnis Ende Gelände weitere Aktionen rund um die Kohletagebaue und Kraftwerke im Rheinland. twitter.com/EGwuerzburg/st…

Ende Gelände Würzburg (@EGwuerzburg):
Nächsten Freitag will die Bundesregierung mit dem #KohleEINstiegsgesetz den Klimaschutz endgültig begraben. Deswegen waren wir heute in #Würzburg mit Bikes gegen Bagger unterwegs.

@Ende__Gelaende @schwarzlichtwue @F4F_wuerzburg