Gestern fand – neben dem Christopher Street Day – auch eine Kundgebung von „stopracismwue“ statt. Etwa 350 vorwiegend sehr junge Personen versammelten sich auf den Mainwiesen um gegen Rassismus zu demonstrieren. Neben zahlreichen Redebeiträgen, die v.a. von persönlich Rassismuserfahrungen und Solidarität handelten, gab es am Ende ein Open Mic. Eine Rednerin betonte, dass es nicht reiche, sich nur auf Instagram zu engagieren. #BlackLivesMatter sei mehr als ein Hashtag und man müsse sich auch außerhalb der online Community engagieren. Eine andere Person betonte “staying silent and not saying anything ist also harmful”. Ähnlich der letzten Demo gab es eine coronagerechte Polonaise, bei der “I can’t breathe” skandiert wurde. Dies gab der Veranstaltung und dem Ausruf einen unangebrachten Partycharakter und verharmloste die Situation. Auch gab es wieder 8 Minuten und 43 Sekunden Schweigen in Gedenken an #GeorgeFloyd. Unterstützt wurde das - teils minderjährige - Orga-Team von Mitarbeiter:innen einer Securityfirma, die ehrenamtlich zusätzlich zu den Ordner:innen agierten und sich solidarisch mit den Protesten zeigten.